Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Januar 2013

Aus der Geschäftsstelle

  1. Guter Jahresbeginn

Verantworten und Leiten

  1. Windows 8 gegen Schutzgebühr für Gemeinnützige
  2. Wer soziales Unternehmertum fördert (Auswahl)
  3. Der neue Rundfunkbeitrag für Gemeinnützige
  4. Neue Muster für Zuwendungsbestätigungen
  5. Wann entfällt beim Sponsoring die Umsatzsteuer?
  6. Anlage von Stiftungskapital – Kongress 26./27.2.2013
  7. Spenden-Trend
  8. Deutsche wünschen sich mehr Transparenz von Gemeinnützigen
  9. Datenschutz-Regeln
  10. Kein Register-Eintrag bei zu geringem Vereinsbeitrag
  11. Vergütungen für den Vereinsvorstand nur noch, wenn Satzung dies erlaubt
  12. Veranstaltungshinweise

Medienpädagogik

  1. Frisch von der Medien-Front
    - das neue Jahr bringt neue „Wo-Manpower“ in den Fachbereich

Kinder, Eltern, Schule

  1. Handreichung zum Engagement in Kitas erschienen
  2. Stiftung Bildung in Kindergärten und Schulen
  3. Kitas sind steuerpflichtig
  4. Veranstaltungshinweise

Gemeindearbeit, Religion, Spiritualität

  1. 5 Jahre „Cafe für die Seele – Trauercafé“
  2. Liturgischer Kalender des Landeskirchenamtes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
  3. Neues Portal: gemeindemenschen.de, Wissen und Beratung für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie
  4. Veranstaltungshinweise

Ehrenamtliches Engagement

  1. Aktuelles
  2. Siebte Freiwilligenmesse
  3. EU-Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft
  4. Das Ehrenamt wird gestärkt
  5. Veranstaltungshinweise

Kultur, Begegnung, Reisen

  1. Wettbewerb des Fonds Soziokultur
  2. Deutschlandstiftung der Bahn für Integration, Bildung und Kultur
  3. Neue Ausstellung: die welcome II eröffnet in München
  4. Veranstaltungshinweise

Guter Jahresbeginn
Das neue Jahr hat im ebw gut begonnen. Mit Annette Hüsken-Brüggemann als neuer Referentin für Medienpädagogik nimmt das Thema im ebw wieder Fahrt auf. Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Themenbereich haben, werden Sie bei ihr auf offene Ohren stoßen.

Die Süddeutsche Zeitung hat am 15. Januar 2013 über unser, mit dem MBW in bewährter Kooperation zusammen angebotenes Projekt „Freiwilliges Engagement im Altenheim“ berichtet. Die Anmeldezahlen sind in die Höhe geschossen, ein Beweis, wie effizient eine gute Pressearbeit ist.
Zu Jahresbeginn ist unser neues Halbjahresprogramm „Impuls“ erschienen. Auch unter www.ebw-muenchen.de ist unser aktuelles Programm einsehbar. Für ehrenamtlich Mitarbeitende in den Kirchengemeinden, für kulturell Interessierte, für in Vereinen Aktive, für sozial Motivierte, für viele halten wir Bildungsangebote bereit.

Sich zu bilden, füllt die Seele und macht das Leben reicher. Bitte empfehlen Sie diese Veranstaltungen auch weiter. Auch können Sie gerne einen der Kurse an jemanden verschenken, zum Beispiel unsere Kurse zum Freiwilligen Engagement im Altenheim an jemanden, der oder die gerade den Übergang in den Ruhestand zu bewältigen hat und nach einer sinnvollen und erfüllenden Tätigkeit sucht.

Wir freuen uns, wenn unsere Angebote Sie interessieren und wir Sie bei der ein oder anderen Veranstaltung begrüßen dürfen.
 
Herzliche Grüße
 
Felix Leibrock

  1. Windows 8 gegen Schutzgebühr für Gemeinnützige
    Gemeinnützige Organisationen erhalten auch Windows 8 über www.stifter-helfen.de als Produktspende. Und zwar sowohl als Upgrade-Version als auch als Vollversion. Erforderlich ist eine Registrierung und Erfüllung der Förderkriterien. Inwieweit Kirchengemeinden antragsberechtigt sind, muss erfragt werden.
  2. Wer soziales Unternehmertum fördert (Auswahl)
    „Social Impact Enterprises“ (initiiert von SAP und gefördert vom BMSFSJ) fördert sozial-unternehmerisches Wirken und richtet sich an Social Start Ups durch Coaching & Beratung, fachliches Mentoring, Qualifizierung und Zugang zu Co-Working Space, teilweise auch durch finanzielle Unterstützung: www.socialimpactenterprise.eu/
    Das „Fellowship-Programm“ von Ashoka gibt Entrepreneurs Stipendien und berät Sie: www.germany.ashoka.org (mit Liste geförderter Social Entrepreneurs zur Inspiration für andere Vorhaben).
    Das „Programm mit Perspektive“ (PEP) unterstützt Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, mit innovativen sozialen Ideen mit 3 × 5.000 € und einem Wirkungscoaching: www.ashoka-jugendinitiative.de/pep/
    Schwab-Foundation, Boston Consulting Group und Financial Times Deutschland schreiben jährlich einen Wettbewerb als „Social Entrepreneur of the Year“ aus: www.schwabfoundseoy.org/de/competitions/competition/135
    Als „Hilfe für Helfer“ fördert Startsocial Ideen und Projekte, die ein soziales Problem angehen und überwiegend ehrenamtlich getragen sind, durch 100 dreimonatige Beratungsstipendien sowie 5.000 Euro Preisgeld für sieben herausragende Projekte: www.startsocial.de
    BonVenture unterstützt seit 2003 den Aufbau von Unternehmungen in den Bereichen soziale Dienstleistungen und Produkte, Ökologie und gesellschaftliche Aufklärung und Entwicklung durch Wagniskapital-Finanzierung: www.bonventure.de
    Der Social Venture Fund investiert in Sozialunternehmen, die unternehmerische Antworten auf drängende soziale oder ökologische Fragen liefern, bereits am Markt aktiv sind und eine Expansion anstreben: www.socialventurefund.com.
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt Kredite oder Beteiligungen von 50.000 bis 200.000 Euro: www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/Finanzierung_von_Sozialunternehmen/index.jsp
  3. Der neue Rundfunkbeitrag für Gemeinnützige
    Statt einer gerätebezogenen Gebühr wird nun ein Beitrag pro Betriebsstätte (incl. KFZ und Gästezimmer für Teilnehmende an Bildungsveranstaltungen) erhoben. Für gemeinnützige Einrichtungen gilt: 5,99 Euro monatlich bei weniger als 8 Mitarbeitern pro Betriebsstätte, sonst 17,98 Euro: www.rundfunkbeitrag.de/pdf/Antwortbogen_gemeinnuetzige_Einrichtungen.pdf. Eine völlige Beitragsbefreiung gibt es für gemeinnützige Einrichtungen künftig nicht mehr.
  4. Neue Muster für Zuwendungsbestätigungen
    anzuwenden ab 1.1.2013: www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2012-08-30-zuwendungsbestaetigungen.pdf?__blob=publicationFile&v=1
  5. Wann entfällt beim Sponsoring die Umsatzsteuer?
    Weist der Empfänger lediglich auf die Unterstützung durch den Sponsor hin, z.B. auf Plakaten, in Ausstellungskatalogen oder auf seiner Internetseite unter Verwendung des Namens, Emblems oder Logos des Sponsors ohne besondere Hervorhebung oder Verlinkung zu dessen Internetseiten, fällt für solche Leistungen ab 2013 keine Umsatzsteuer mehr an: www.stiftungen.org/fileadmin/bvds/Newsletter_Bilder/2012/11-2012/BMF_11132012_Sponsoring_USt.pdf
  6. Anlage von Stiftungskapital – Kongress 26./27.2.2013
    In einem Workshop stellen progressiv anlegende Stiftungen ihre Konzepte vor, die anschließend aus stiftungsrechtlicher Perspektive kommentiert werden. Eine Podiumsdiskussion zeigt für Stiftungen hilfreiche Parallelen aus der Anlagewelt anderer langfristig orientierter institutioneller Anleger auf (kostenlos für Mitglieder des Bundesverbandes dt. Stiftungen): www.institutional-money.com
  7. Spenden-Trend
    Für 2012 ist gesamt ein Spendenminus von 6 % zu erwarten. 17,3 Mio. Personen spendeten (2,6 Mill. weniger als 2011). Die Spendenhöhe blieb mit 26 Euro fast konstant. Kultur- und Denkmalpflege und Tierschutz liegen im Plus. 26% der Spenden werden immer noch durch den persönlich adressierten Spendenbrief angestoßen: www.spendenrat.de/index.php?id=105,204,0,0,1,0
  8. Deutsche wünschen sich mehr Transparenz von Gemeinnützigen
    Laut einer Studie von www.phineo.org meinen die Befragten: Weniger als ein Drittel der Organisationen macht umfassende, systematische und leicht verfügbare Angaben zu ihren Zielen. Weniger als ein Viertel informiert über die erzielte Wirkung.
  9. Datenschutz-Regeln
    Das Bundesdatenschutzgesetz BDSG erlaubt die Speicherung sogenannter Listendaten (Vorname, Nachname, Adresse) sowie Angaben, die gesetzlich vorgeschrieben sind (z.B. Spendenbeträge). Die Telefonnummer oder das Geburtsdatum u.ä. Daten dürfen nur gespeichert werden, wenn man sich die Erlaubnis einholt. Daher am besten: so viele Daten wie nötig, aber so wenig wie möglich. Quelle: www.berliner-datenschutzrunde.de
  10. Kein Register-Eintrag bei zu geringem Vereinsbeitrag
    Aus der Satzung eines Kulturvereins ergab sich, dass der Verein von seinen Vereinsmitgliedern nur sehr geringe Beiträge erhebt. Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass der Verein von diesem Beitragsaufkommen seine Aktivitäten nicht finanzieren kann, sondern dass die wesentlichen Einnahmen aus Veranstaltungen, wie z. B. Konzerten, erzielt werden sollen. Darin seien primär wirtschaftliche Aktivitäten des Vereins zu sehen, sodass die Voraussetzungen eines Idealvereins nach § 21 BGB nicht vorliegen und die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister abgelehnt wurde: Kammergericht Berlin, Beschluss vom 07.03.2012, Az.: 25 W 95/11
  11. Vergütungen für den Vereinsvorstand nur noch, wenn Satzung dies erlaubt
    Nach dem geplanten § 27 Abs. 3 BGB-E sind Vereinsvorstände künftig unentgeltlich tätig. Sie haben ohne entsprechende eindeutige Bestimmung in der Satzung nur Anspruch auf Ersatz von Auslagen für Reisen, Post- und Telefonspesen u.ä.. Satzungsformulierungen wie „angemessener Ausgleich zur Abgeltung der eingesetzten Arbeitszeit“ oder „des Vermögensopfers auf Grund anderweitig entgehender Verdienstmöglichkeiten“, Pauschalen, die nicht tatsächlich entstandenen und belegbaren Aufwand abdecken, der Ersatz für Kosten, die typischerweise bei der Organtätigkeit entstehen, aber ohne Einzelnachweis erstattet werden, sogenannte „Sitzungs- oder Tagegelder“ – all das gilt nach dem BGH als unzureichend. Erforderlich ist eine abschließende Vergütungsregelung in der Satzung (mit konkreter Festlegung der Höhe des Entgelts) oder eine Ermächtigungsklausel, die die Mitgliederversammlung oder ein anderes Vereinsorgan ermächtigt, über die Höhe der Vergütung zu entscheiden.
  12. Veranstaltungen
    Mi 20.2.13, Start neuer Lehrgang Praxis Fundraising: Fundraisingplanung, Rotary, Lions und Co
    Mi 27.2.13, Controlling und Finanzen mit Excel
    Fr 1.3.13, Den ersten Schritt tun. Konflikte lösen und das Betriebsklima wiederherstellen

Frisch von der Medien-Front
- das neue Jahr bringt neue „Wo-Manpower“ in den Fachbereich
Die Medienwelt – ein guter Beweis dafür, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf.
In kaum einer anderen Branche dürfte der menschliche Schöpfungsdrang heute so vielen so offenbar werden und sich austoben können.
Die Medienwelt – auch ein guter Beweis dafür, dass wir nur Geschöpfe sind und nicht der Schöpfer selber, denn was manchmal da zu lesen, zu sehen oder zu spielen ist, ist alles andere als gut und vollkommen.
Die letzten sieben Jahre war „die Medienwelt“, genauer gesagt, die Fernsehbranche, mein berufliches Zuhause.
Nach dem Studium der Ethnologie und Interkulturellen Kommunikation, für das es mich 1999 von Niedersachsen nach München zog, sah ich im Journalismus die ideale Zusammenführung der Dinge, die ich mich begeistern und für die ich mich talentiert hielt:
die Arbeit mit Menschen, die Auseinandersetzung mit vielfältigen Themen, die Möglichkeit Kreativität zeigen zu dürfen, mit Bildern und Sprache „spielen“ zu können und etwas zu bewegen.
All diese Dinge haben sich bewahrheitet:
Ich habe interessante Menschen getroffen, ich habe viele Einblicke in ganz unterschiedliche Lebenswirklichkeiten bekommen und auch einige kleine Filme gemacht, von denen ich glaube, dass sie Menschen geholfen haben.
Unterm Strich muss aber auch der seriöseste Medienmacher den Menschen der Story unterordnen. Das ist mir manchmal schwer gefallen.
Als neue Mitarbeiterin des ebw im Fachbereich Medienpädagogik darf ich den Menschen ins Zentrum stellen und trotzdem mit Medien arbeiten. Ich darf die medialen Potentiale aufzeigen und ausschöpfen, ohne über die Schattenseiten zu schweigen – und ich kann dies in einem Kontext tun, in dem ich als evangelische Pastorentochter „zuhause“ bin.
Zu sagen „ich freue mich auf meine neue Aufgabe“ wäre falsch. Denn nach nur drei Wochen stecke ich bereits mittendrin, bin „angekommen“ und er-freue mich jeden Tag aufs Neue an meinem neuen Wirkungsfeld.
 
Und ich freue mich auf Sie!

  • Fragen zu Facebook?
  • Ihr Teenie will „irgendwas mit Medien“ machen und braucht Beratungsgespräch zur Branche?
  • Sie haben eine Interview-Anfrage und wissen nicht, „soll man da mitmachen“?
  • Filmdrehen mit der Jugendgruppe, aber worauf kommt´s an?
  • Faszination Computerspiel, was steckt dahinter? …..

Fragen Sie bitte nach. Dafür bin ich jetzt da – und was ich nicht weiß, finde ich für Sie raus ;-)

Herzliche Grüße

Annette Hüsken-Brüggemann, Tel 55 25 80-41

  1. Handreichung zum Engagement in Kitas erschienen
    Die Broschüre »Große für Kleine« soll ein kleiner Leitfaden für Erzieherinnen und Erzieher sein, die in ihrer Einrichtung eine auf Dauer angelegte Freiwilligenarbeit initiieren möchten. Sie verweist auf die bereits bestehenden Internet-Handbücher, die aus den Ergebnissen des bundesweiten Modellprojekts des Bundesfamilienministeriums »Große für Kleine – Bürgerengagement in Kindertagesstätten« entwickelt wurden und weiterführende Informationen zum Thema enthalten. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden beim Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern.
    Handbuch unter www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2013/01/nl01_Handbuch_be_kita.pdf (736 kB)
  2. Stiftung Bildung in Kindergärten und Schulen
    Die Stiftung möchte die bestehende Förderstruktur der Bildungsarbeit in Kindergärten und Schulen durch dauerhaftes Engagement stärken. Zu diesem Zweck stellt die Stiftung Bildung unter anderem Projektmittel und Hilfen für die Gründung und Tätigkeit gemeinnütziger Fördervereine bereit. Das Stiftungskapital beträgt 100.000 Euro.
    Mehr Infos unter www.stiftungbildung.com
  3. Kitas sind steuerpflichtig
    Betreibt eine Kommune eine Kindertagesstätte („Kita“), um dadurch den sozialgesetzlichen Anspruch von Kindern ab dem vollendeten dritten Lebensjahr auf Förderung in Tageseinrichtungen zu erfüllen, dann handelt es sich hierbei regelmäßig um einen körperschaftssteuerpflichtigen Betrieb gewerblicher Art, der in einem „Anbieter- und Nachfragewettbewerb“ zu anderen (z.B. privaten) „Kitas“ steht.
    Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12. Juli 2012 I R 106/10.
  4. Veranstaltungen
    Sa 2.3.13, Eltern-Kind-Gruppenleiter/-innen – Startpaket
    Di 12.3.13, Trari! Trara! Der Frühling, der ist da… Teil der Reihe: Eltern-Kind-Gruppenleiter/-innen
  1. 5 Jahre „Café für die Seele – Trauercafé“
    Das „Café für die Seele – Trauercafé“ war und ist ein Treffpunkt für jene Menschen, die sich mit dem Thema Abschied auseinandersetzen müssen; dies kann durch den Tod eines Nahestehenden ausgelöst sein, oder aus anderen Gründen, durch die ein Kontaktabbruch im Leben von Menschen entsteht. Bei diesen Begegnungen kommen die Betroffenen mit anderen ins Gespräch und können Erlebtes miteinander austauschen. Auf diesem Weg können neue Perspektiven entdeckt und gemeinsam entwickelt werden.
    Das „Café für die Seele – Trauercafé“ findet jeden ersten Montag im Monat statt, jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr. Der nächste Termin ist der 4.2.13. An diesem Tag wird das fünfjährige Bestehen feierlich begangen, wir sorgen für Livemusik und es werden ausgewählte Geschichten vorgelesen. Das Grußwort wird der Leiter der Evangelischen Dienste, Herr Kirchenrat Klaus Schmucker, sprechen.
  2. Liturgischer Kalender des Landeskirchenamtes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
    Das Kirchenjahr verbindet die Grunddaten des Glaubens mit dem Ablauf des Jahres. Informieren Sie sich im Liturgischen Kalender des Landeskirchenamtes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern über die einzelnen Sonntage im Kirchenjahr, ihre Bedeutung und ihre Textordnung. Zu den einzelnen großen Festtagen stellt die ELKB vertiefende Informationen bereit wie Bedeutung, Geschichte, Bräuche und Termine zu Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen.
    www.bayern-evangelisch.de/www/liturgischer_kalender/PreLoader.php
  3. Neues Portal: gemeindemenschen.de, Wissen und Beratung für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie
    Unter der einprägsamen Adresse gemeindemenschen.de ist ein umfangreiches Portal ganz für die Praxis Ehrenamtlicher an den Start gegangen. Es ist nicht nur Fundgrube für Arbeitshilfen, Materialien und Tipps, sondern auch Treffpunkt und Ideenbörse für alle diejenigen, die sich aktiv in Kirche und Diakonie im Ehrenamt engagieren. Auch direkte Beratung ist möglich: über die Portalredaktion stehen Profis als „Themenpaten“ zur Verfügung – sie beantworten konkrete Fragen oder verweisen auf zusätzliche Ansprechpartner vor Ort. Betrieben wird das Portal vom Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland.
    www.gemeindemenschen.de
  4. Veranstaltungen
    Do 28.2.13, Eingebildet in Gott. Ein Abend zum Thema „Bildungsauftrag der Kirche“ für Erwachsenenbildungsbeauftragte und andere Interessierte im Dekanat München.
    Di 5.3.13, Das Geld muss raus – aber für welche Produkte?
  1. Aktuelles
    Elisabeth Heite: Engagement älterer Menschen im Stadtteil (Publikation)
    Bürgerschaftliches Engagement Älterer wird im Zeichen des demographischen Wandels immer wichtiger für die Gesellschaft. Es ist jedoch nicht voraussetzungslos zu bekommen, sondern bedarf bestimmter Rahmenbedingungen. Elisabeth Heite untersucht in ihrer Arbeit »Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen im Stadtteil« (2012, Centaurus), welche Faktoren für Engagement ausschlaggebend sind. Teil eins der Arbeit, die im Kontext eines Forschungsprojektes der Fachhochschule Dortmund entstanden ist, erörtert die Fragestellung theoretisch, im zweiten Teil folgt ein empirisches Fallbeispiel. Im Sinne einer Bürgergesellschaft aller, so Heite, müssen Ermöglichungs- und Ermächtigungsstrukturen für sehr unterschiedliche Gruppen Älterer geschaffen werden. Nur dann entstehe durch bürgerschaftliches Engagement sowohl für die Gesellschaft als auch für das Individuum Nutzen und Gewinn.
    www.centaurus-verlag.de/buergerschaftliches-engagement-aelterer-menschen-im-stadtteil.html
    Die BAGSO Dokumentation zum 10. Deutschen Seniorentag „JA zum Alter!“, der vom 3. bis 5. Mai 2012 in Hamburg stattfand, ist erschienen. Das umfangreiche Kapitel drei ist dem Bürgerschaftlichen Engagement gewidmet. Es lohnt sich, die Dokumentation runterzuladen oder bei der BAGSO kostenlos zu bestellen:
    Dokumentation Deutscher Seniorentag 2012 zum Herunterladen in der Webversion (ca. 4 MB)
  2. Siebte Freiwilligenmesse
    Die 7. Freiwilligenmesse findet am So 27.1.13 von 10:00 – 17:00 Uhr im Gasteig statt. Wir freuen uns, Sie am ebw-Stand begrüßen zu können. Unser Stand befindet sich zwischen SeniorenNet Süd und den Caritas Freiwilligen Zentren vor dem Kleinen Konzertsaal.
    Mehr Infos unter www.foebe-muenchen.de
  3. EU-Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft
    Kürzlich erschien ein neuer Programmleitfaden über die EU-Förderung z.B. von Bürgerbegegnung im Rahmen von Städtepartnerschaften (Antragsfristen 1.2./1.6./1.9.13), Thematischer Netzwerke zwischen Partnerstädten (1.2./1.9.13), Bürgerprojekten (1.6.13).
    Mehr Infos unter www.eacea.ec.europa.eu/citizenship/programme/about_citizenship_de.php
  4. Das Ehrenamt wird gestärkt
    Der Finanzausschuss hat das von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP vorgelegte Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (17/11316, 17/11632) am 16.01.2013 nach Vornahme zahlreicher von der Koalition beantragter Änderungen gebilligt. Neben den Koalitionsfraktionen stimmte auch die SPD-Fraktion dafür, deren Änderungsanträge allerdings von der Koalitionsmehrheit abgelehnt wurden. Die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich.
    Das Gesetz sieht eine Anhebung der so genannten Übungsleiterpauschale von 2.100 auf 2.400 Euro jährlich vor. Zugleich sollen bürokratische Hemmnisse abgebaut werden, da diese Einnahmen weder der Steuer noch der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Auch die Ehrenamtspauschale soll von 500 auf 720 Euro (60 Euro monatlich) angehoben werden. Diese Einnahmen unterliegen ebenfalls weder der Steuer- noch der Sozialversicherungspflicht. Das Gesetz soll rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft treten.
    Zu den weiteren Verbesserungen gehören eine höhere Steuerfreigrenze für Gewinne aus sportlichen Veranstaltungen und Änderungen bei Haftungsregeln für Ehrenamtliche. Wer für einen Verein oder eine Stiftung ehrenamtlich tätig ist, soll in Zukunft bei einer zweckwidrigen Verwendung von Spendengeldern nur noch bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haften. Bisher setzte die Haftung bereits bei leichten Nachlässigkeiten ein. Außerdem sollen Vereine leichter Geld ansparen können. Änderungen gegenüber dem Ursprungsentwurf erfolgten bei den Haftungsregelungen und bei der Behandlung von so genannten Verbrauchsstiftungen, deren Kapital nicht dauerhaft erhalten, sondern aufgezehrt wird. Auch der ursprüngliche Titel des Gesetzentwurfs wurde geändert: Statt „Entwurf eines Gesetzes zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts“ heißt es jetzt „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes“.
    Quelle: Deutscher Bundestag
  5. Veranstaltungen
  1. Wettbewerb des Fonds Soziokultur (1.5.13)
    Kulturangebote dürfen kein Luxus sein. Kulturelle Zugangsbarrieren müssen abgebaut werden. Gerade Menschen, die sonst kaum mit Kultur zu tun haben, sind anzusprechen – interkulturell aufgestellt, bürgernah und offen. Der Dialog der Kulturen ist von entscheidender Bedeutung. Ästhetische und soziale Erfahrungen, Politisches, Soziales und Kunst gehören zusammen. Der Ausschluss einer dieser Sphären beschädigt auch die anderen. Und schließlich: Auch wenn soziokulturelle Angebote nahe beim Bürger im Stadtteil angesiedelt sind, sind sie nicht nur „Stadtteilkultur“. Träger solcher modellhafter soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Es stehen für Projektförderungen pro Halbjahr 450.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden.
    Mehr Infos unter www.fonds-soziokultur.de
  2. Neue Stiftung der Bahn für Integration und Katastrophenhilfe
    Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn plant nach Angaben der Zeitung „Die Welt“ eine neue Stiftung für soziale Zwecke, die ab 2014 mit 0,5 Prozent des jährlichen Gewinns, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern und Hilfen bei Katastrophenfällen leisten soll.
  1. Neue Ausstellung: die welcome II eröffnet in München
    Einladung zur Ausstellungseröffnung welcome II von GEDOK München
    Neue Mitglieder der Gruppe Bildende Kunst stellen sich in einer Gruppenausstellung am Do 31.1.13 um 19.00 Uhr mit einer Einführung von Augusta Laar in der galerieGEDOKmuc vor.
  2. Veranstaltungen
    • Mi 23.1.13 Politisches Frühstück zum Thema „Wie sollen wir altern?“ und
    • Mi 13.2.13 zum Thema „Politik in Sack und Asche? Gibt es Politikverdrossenheit?
    • Do 21.2.13 Literarisches Frühstück mit Arwed Vogel, Literatur: „Die folgende Geschichte“ von Cees Nooteboom
    • Do 14.2.13 Stadtführung „Palais in der Altstadt“ mit Wolfgang Kürbi. Weitere Informationen unter zu Tagesreisen der Diakonie Moosach

Näheres zu diesen und allen weiteren Seminaren finden Sie unter der Rubrik "Veranstaltungen".

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1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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