Evangelisches Bildungswerk München e.V.

November 2013

Aus der Geschäftsstelle

  1. OECD-Bildungsstudie
  2. Vereinspraxis

Verantworten und Leiten

  1. Preis für vorbildliche gesellschaftliche Initiativen (Anträge laufend möglich)
  2. Neues EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport
  3. 17,15 Mrd. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF)
  4. Corporate Social Responsibility (CSR)-Beratungsstelle bei der IHK München
  5. Zahl der Stiftungen gestiegen
  6. Kursbuch „Wirkung“ gratis zum Download
  7. Neues Reisekostenrecht ab 01.01.2014
  8. Umsatzsteuer bei Sachspenden
  9. Mitgliederehrung möglich
  10. Steuerpflicht einer Cafeteria in Heimen etc.
  11. Veranstaltungshinweise

Medienwelten

  1. Spielend auf Luthers Spuren – mit dem neuen Online-Spiel von kirche-entdecken.de
  2. Fairer „Fernsprecher“: sozial gerechtere und umweltverträglichere Smartphones im Kommen
  3. Sichtlich musikalisch: Radio N-JOY macht angesagte Musikvideos für Gehörlose verstehbar
  4. Buchtipp: Computerspiele als Gegenstand des Deutschunterrichts
  5. Für Filmfans: filmstadt-muenchen.de informiert über aktuelle Filmfeste

Kinder, Eltern, Schule

  1. Karl Kübel Preis für frühkindliche Bildung (13.12.2013)
  2. Veranstaltungshinweis

Gemeindearbeit, Religion, Spiritualität

  1. Ehrenamtspreis 2013 würdigt Projekt zum Thema Migration
  2. Freiwilligenmesse „Engagiert leben in München“ am 19.01.2014 im Gasteig
  3. Ausstellung: Einmal Jenseits und Zurück – ein Koffer für die letzte Reise – vom 08.11 bis 24.11.2013 in der Erlöserkirche in Erding-Klettham
  4. Veranstaltungshinweise

Ehrenamtliches Engagement

  1. Erhöhter Hartz IV-Freibetrag bei Übungsleitertätigkeit oder Ehrenamt
  2. München dankt! – Neue Impulse, neues Dankeschön an die Bürger/-innen
  3. Förderung ehrenamtlicher Deutschkurse für Asylbewerber/-innen
  4. Veranstaltungshinweise

Gesundheit – Bewegung – Tanz

  1. Neuer Termin „Mit Round Dance Phase II in den Herbst“ am 29.11.2013
  2. Weitere Veranstaltungen

Kultur – Pilgern – Reisen

  1. FilmTipp: „Chocolat“ Vorführung und Gespräch im Gasteig
  2. Weitere Veranstaltungen

  1. OECD-Bildungsstudie
    Jetzt ist es also raus: Der Bildungsstand Erwachsener in Deutschland ist nur Mittelmaß. Die OECD-Bildungsstudie hat sich mit den Lese-, Rechen- und Problemlösekompetenzen der 16- bis 65jährigen in 24 Industrieländern beschäftigt. Die Studie deckt zum Beispiel auf, dass die Deutschen in Sachen Lesekompetenz unter dem Durchschnitt liegen. Als Hauptursache für die fehlende Lesekompetenz ist die Chancenungerechtigkeit in Deutschland zu sehen. Wer Eltern mit einem Hochschulabschluss oder einer Meisterprüfung hat, hat signifikant bessere Chancen auf Bildung als solche, deren Eltern weder Abitur noch Berufsausbildung haben. Nur noch in den USA sind die betreffenden Werte größer.
    Evangelische Erwachsenenbildung muss diese Ergebnisse als Herausforderung sehen. Der Mann aus Nazareth, auf den sich die Kirche gründet, hat gerade die aufgesucht, deren Chancen im Leben gering waren: Verzweifelte, Antriebsarme, Bildungsferne. Ihnen neue Wege zur Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, dieser Aufgabe stellt sich das Evangelische Bildungswerk München. Wenn Sie uns Ihre Ideen und Impulse zu diesem Thema wissen lassen, sind wir Ihnen dankbar.
    Herzliche Grüße – Felix Leibrock
    Geschäftsführer und Pädagogischer Leiter des ebw
  2. „Vereinspraxis“ „Vereinspraxis“
    … so lautet der Titel des Praxishandbuches, das nun in der fünften und aktualisierten Auflage im ebw vorliegt. Die Autorin Ulrike Köllner, Rechtsanwältin und seit mehren Jahren als selbständige Anwältin und Referentin tätig und der Autor Dieter Harant, Diplomkaufmann, Berater und Referent im Institut für Beratung und Projektentwicklung geben in ihrem Nachschlagewerk einen guten Überblick über die wichtigsten Themen aus der Vereinspraxis.
    Von der Gründung eines Vereins über Steuerfragen, Arbeitsverträge und Versicherungen bis hin zu Haftungsfragen oder der Aufwandsentschädigung – auf knapp 200 Seiten werden die häufigsten Fragen aus der Vereinspraxis beantwortet. In der Neuauflage wurden die Änderungen rund um das Gesetz zur Förderung des Ehrenamtes sowie die gesetzlichen Änderungen im Bereich der Minijobs mitberücksichtigt.
    Ob für Öffentlichkeitsarbeit, für Vereinstätigkeit oder für einfach nur Interessierte: Dieses Buch lohnt sich. Auf gut 200 Seiten wird die ganze Fülle der Vereinsthemen gebündelt.
    Besuchen Sie uns im ebw und blättern Sie rein, vor Ort und unverbindlich!

„Vereinspraxis“
5. Aufl. 2013, 210 S., Verlag AG SPAK, € 19,-

  1. Preis für vorbildliche gesellschaftliche Initiativen (Anträge laufend möglich)
    Mit dem Primus-Preis (1.000 Euro) zeichnet die Stiftung Bildung und Gesellschaft monatlich eine zivilgesellschaftliche Initiative (z.B. ein Kita- oder Schulprojekt) mit Vorbildcharakter aus, die auf innovative Weise und in Partnerschaft mit lokalen Akteuren und Institutionen auf eine nachhaltige Verbesserung unseres Bildungssystems zielt. Die Stiftung hat ein Grundstockvermögen von fünf Millionen Euro: www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de
  2. Neues EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport
    Das EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport heißt ab 01.01.2014 ERASMUS+ mit der Untergliederung: LEONARDO DA VINCI (Berufliche Bildung), GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung), COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung). Dabei geht es v.a. um folgende Aktionstypen 1. Lernmobilität für Einzelpersonen, 2. Strategische Partnerschaften, 3. Unterstützung politscher Reformen. ERASMUS+ läuft von 2014 bis 2020 und wird voraussichtlich mit 13 Milliarden Euro ausgestattet sein:
    www.na-bibb.de/start.html
  3. 17,15 Mrd. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF)
    …und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) fließen 2014-2020 nach Deutschland. Projekte, die daraus gefördert werden möchten, können sich ab sofort auf die Schwerpunkte der ESF-Förderung aus Mitteln der neuen Förderperiode vorbereiten. Informationen bieten die Webseiten der jeweiligen Landesministerien im Bereich Arbeit und Soziales www.esf.de/portal/generator/1664/esf_kontaktstellen.html.
    Die Verteilung der Mittel im ESF in Deutschland wird sich künftig nach folgenden thematischen Prioritäten ausrichten: (1) Beschäftigung und Förderung der Mobilität von Arbeitskräften; (2) Soziale Eingliederung und Bekämpfung der Armut; (3) Bildung, Qualifikationen und lebenslanges Lernen.
  4. Corporate Social Responsibility (CSR)-Beratungsstelle bei der IHK München
    Die IHK plant von einer neuen Stelle aus eigene CSR-Projekte, -Veranstaltungen und -Informationsmaterialien zu entwickeln, kleinere und mittlere Unternehmen bei deren CSR-Aktivitäten zu unterstützen und mit Gemeinnützigen zu kooperieren. Diese haben hier also einen interessanten Partner bei ihrer Suche nach geeigneten Sponsoring-Partnern in der Wirtschaft: Kuttner@muenchen.ihk.de, Tel: 5116 1105
  5. Zahl der Stiftungen gestiegen
    Nach Mitteilung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen hat sich die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts auf 20.000 erhöht. Allein 2012 wurden 700 neue derartige Stiftungen gegründet. Vermutlich gibt es darüber hinaus noch mindestens 40.000 bis 60.000 nicht-rechtsfähige Treuhandstiftungen.
  6. Kursbuch „Wirkung“ gratis zum Download
    Das Kursbuch hilft gemeinnützigen Organisationen und engagierten Menschen dabei, ihre Projekte wirkungsorientiert zu planen und umzusetzen. „Wirkungsorientiert“ heißt, Projekte von ihrem Ende her zu denken: Was soll das Projekt bewirken? Wen soll es erreichen? Und welche Veränderungen soll es bei der Zielgruppe auslösen? In Zeiten knapper Kassen erwarten potenzielle Fördermittelgeber klare Wirkungsbelege. Was wirkt wie und warum? – Wer hier überzeugende Argumente und Nachweise vorweisen kann, ist im Vorteil: www.phineo.org/fuer-organisationen/kursbuch-wirkung
  7. Neues Reisekostenrecht ab 01.01.2014
    Siehe Anweisungen des Bundesfinanzministeriums (BMF, Schreiben vom 30.09.2013, IV C 5 – S 2353/13/10004). Die steuerlichen Reisekostenregelungen gelten auch für Ehrenamtler und unbezahlte Vorstandsmitglieder. Neue Verpflegungsmehraufwendung-Pauschalen: ab 8 Std. 12 Euro plus je 12 Euro für An- und Abreise bei mehrtägigen Dienstreisen. Bei Tätigkeiten im Ausland und mehr als 24 Stunden Abwesenheit 120 % der nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG) festgesetzten Tagegelder, sonst 80 %.
  8. Umsatzsteuer bei Sachspenden
    Spendet ein Unternehmen eine Sache aus seinem Betriebsvermögen, z.B. gebrauchte Möbel, Bürogeräte oder seine Produkte (der Bäckermeister Brot) muss dieser Vorgang wie jeder andere Umsatz versteuert werden. Spenden aus einem Betriebsvermögen sind nämlich als sogenannte unentgeltliche Wertabgaben – ebenso wie Privatentnahmen – der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Grundsätzlich wird eine Sachspende mit dem gemeinen Wert (Marktwert/Verkehrswert) des Gegenstandes bewertet. Ist der Gegenstand vor der Spende aus einem Betrieb entnommen worden, kann höchstens der Wert angesetzt werden, der vorher auch bei der Entnahme zugrunde gelegt worden ist, jedoch zuzüglich der bei der Entnahme angefallenen Umsatzsteuer. Auf der Spendenbescheinigung wird also der Bruttowert incl. der abgeführten Umsatzsteuer bescheinigt. Das gilt auch für den Verzicht auf die Zahlung bei vorliegenden Rechnungen oder auf Abschläge, die als Spenden behandelt werden sollen. Ein Unternehmer, der auf die Bezahlung seiner Rechnung zugunsten des Vereins verzichtet, muss die Rechnung dennoch als Betriebseinnahme verbuchen und Umsatzsteuer abführen.
    Die Umsatzsteuer ist für den Unternehmer bei Spenden eine zusätzliche Belastung, die bei einer Entsorgung oder Vernichtung der Sachen nicht anfiele. Bei gebrauchten Gütern des Anlagevermögens spielt das oft keine Rolle, weil sie erst gespendet werden, wenn sie vollständig abgeschrieben sind. Der Unternehmer kann sie dann zum Buchwert (= 0 Euro) entnehmen (spenden) und es fällt keine Umsatzsteuer an. Es ist dann aber auch der Spendenwert gleich null, und auf eine Spendenbescheinigung kann verzichtet werden.
  9. Mitgliederehrung möglich
    Vereine dürfen einem verdienten Mitglied anlässlich einer Ehrung Geschenke aus der Vereinskasse machen. Dafür gilt die Wert-Obergrenze von 40 Euro. Bei höheren Beträgen riskiert der Verein die Gemeinnützigkeit.
  10. Steuerpflicht einer Cafeteria in Heimen etc.
    Versorgungseinrichtungen in Volkshochschulen, Krankenhäusern, Alten- und Behindertenheimen, Studentenmensen, Teestuben können prinzipiell als Zweckbetriebe steuerbegünstigt sein. Die Maßstäbe dafür sind allerdings sehr streng. Wenn sie nicht nur den Heimbewohnern etc., sondern auch deren Besuchern – also der Öffentlichkeit – zugänglich sind, entfällt das Steuerprivileg (OFD Koblenz, 28.07.2004, S 0183 A – St 33). Schon dann, wenn sie zwar ausschließlich der Zielgruppe eines Jugendzentrums dienen, aber für die Verwirklichung des steuerbegünstigten Satzungszweckes nicht unerlässlich sind, entfällt ebenfalls das Steuerprivileg (FinMin Brandenburg, 22.07.1993, 111/5 – 50185 – 1/93).
  11. Veranstaltungshinweise
  1. Spielend auf Luthers Spuren – mit dem neuen Online-Spiel von kirche-entdecken.de
    Pünktlich zum Reformationstag brachten die Macher von kirche-entdecken.de ein neues Online-Spiel für Kinder im Grundschulalter heraus. „Martin Luthers Abenteuer“ bringt den Kids an fünf Spielestationen und in zwei Schwierigkeitsgraden spielend die Geschichte vom Leben und Wirken des Reformators näher. Das Spiel ist online im Browser kostenfrei ohne Download/Installationen o.ä. spielbar, eignet sich zur Verwendung im Religionsunterricht und bringt auch Erwachsene zum Schmunzeln.
    Zum Spiel: www.kirche-entdecken.de/frontend/index.php?r=13&d=textfield&did=308
    Den Video-Trailer anschauen auf: www.youtube.com/watch?v=L2osq3OCJkM
  2. Fairer „Fernsprecher“: sozial gerechtere und umweltverträglichere Smartphones im Kommen
    Kaffee, Schokolade, Tee, Rosen, Kleidung,… bei vielen Produkten hat der/die Konsument/-in heute die Möglichkeit, sich für eine Produktvariante zu entscheiden, die ohne Ausbeutung der Arbeiter/-innen, ohne unnötige Umweltbelastung, etc. hergestellt wurde. Zu fairen Bedingungen eben. Dafür bürgen i.d.R. verschiedene Siegel. Die Initiative „Fairphone“ hat begonnen, diese Kriterien auch für Smartphones umzusetzen, deren Rohstoffbestandteile oft unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen und ohne Rücksicht auf die Umwelt abgebaut und hergestellt werden.
    Die ersten „Fairphones“ kommen voraussichtlich zu Weihnachten auf dem Markt und sind mit € 325,- nicht teurer als die herkömmliche Konkurrenz.
    Das sagt die Presse zum Fairphone: www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/fairphone-soll-zu-weihnachten-kommen-a-920863.html
    www.golem.de/news/smartphone-mit-moral-vorverkauf-des-fairphones-beginnt-1305-99304.html
    Hier geht’s zur Initiative: www.fairphone.com/
  3. Sichtlich musikalisch: Radio N-JOY macht angesagte Musikvideos für Gehörlose verstehbar
    Die Jugendwelle des Norddeutschen Rundfunks N-JOY hat Musikvideos von z.B. Xavier Naidoo um ein Fenster mit einer Gehörlosendolmetscherin ergänzt, so dass nun auch gehörlose Menschen nicht nur die Ästhetik der Videos genießen, sondern auch die Songinhalte verstehen können.
    www.n-joy.de/musik/gebaerdensprache101.html
    Übrigens: auch auf www.youtube.com finden Gehörlose und an der Deutschen Gebärdensprache (DGS) Interessierte viele Videos von und für Gehörlose: weitere Song-Übersetzungen, DGS-Erklärvideos etc.
  4. Buchtipp: Computerspiele als Gegenstand des Deutschunterrichts
    Lesenswert für Lehrkräfte und alle, die sich fragen „Bringen Computerspiele irgendwas, außer Zeit totzuschlagen?“
    Die Wissenschaftler Andreas Seidler und Jan Boelmann haben gerade ein Buch herausgebracht, das die Möglichkeiten des Einsatzes von Computerspielen im Deutschunterricht beleuchtet. In verschiedenen Artikeln geht es z.B. um das Verhältnis von Computerspielen und Lesekompetenz, den Einsatz der Spiele beim Thematisieren von Erzählstrategien u.ä.
    Weitere Infos: www.peterlang.com/download/datasheet/68236/datenblatt_263395.pdf
  5. Für Filmfans: filmstadt-muenchen.de informiert über aktuelle Filmfeste
    Sie wollen nicht auf den nächsten Rundbrief warten, um zu erfahren, welche besonderen Filmtage demnächst hier in der Region stattfinden? Die Webseite „filmstadt-muenchen.de“ informiert über verschiedene anstehende filmische Thementage oder –wochen, die mit den Zielen des Vereins in Verbindung stehen bzw. in Kooperation entstanden sind.
    z.B: 27. Griechische Filmfestwoche vom 15. – 24. November im Gasteig.
    Mehr über den Filmstadt München e.V.: www.filmstadt-muenchen.de
  1. Karl Kübel Preis für frühkindliche Bildung (13.12.2013)
    Gesucht werden Initiativen, die sich von Anfang an gemeinsam für frühkindliche Entwicklung stark machen und die Ressourcen des Sozialraums als Bildungspartner für Eltern und Kinder stärken und die Bildungschancen für Familien mit jungen Kindern erhöhen. Preisgeld 50.000 Euro: www.kkstiftung.de
  2. Veranstaltshinweise
    Fr 15.11.2013 Es weihnachtet, es wintert, es kerzt. Bastel-, Sing- und Spielideen für Eltern-Kind-Gruppen
  1. Ehrenamtspreis 2013 würdigt Projekt zum Thema Migration
    Der Fachbeirat Ehrenamt hat in diesem Jahr vier Projekte für und mit Menschen mit Migrationshintergrund ausgewählt. Die Preise in Höhe von jeweils 1000 Euro werden am 7. Dezember in München übergeben. Die Preisträger sind:
    -„Integrationslotsen Forchheim“ des Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhauses der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Forchheim Christuskirche im Kooperationsverbund
    -„Die Welt in unserer Gemeinde“ der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Kaufering Pauluskirche und des Gemeindevereins Kaufering
    -„Russischer Chor Miltenberg“ der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Miltenberg
    -„KulturTafel Bamberg“ des Evang.-Luth. Dekanats Bamberg und des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim
    Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2013 in der St. Markuskirche in München statt. Mehr Infos unter www.ehrenamt-evangelisch-engagiert.de
  2. Freiwilligenmesse „Engagiert leben in München“ am 19.01.2014 im Gasteig
    Mehr als 80 Initiativen, Organisationen, Verbände und Vereine informieren am 19. Januar 2014 im Gasteig, wo sie die Unterstützung von Freiwilligen brauchen können. Die Bereiche Soziales, Migration, Umwelt, Kinder und Jugendliche, Selbsthilfe und Gesundheit, Kultur und Zivilcourage stehen zur Auswahl. Ein besonderer Akzent wird bei der Messe 2014 auf den Paten- und Mentorenprojekten liegen. Umrahmt wird die Veranstaltung durch Musik, Tanz, Kabarett und Informationen zum Ehrenamt.
    Sie möchten in Ihrer Gemeinde die Freiwilligenmesse bewerben und benötigen Plakate und Postkarten? Dann nehmen Sie bitte direkt mit Frau Dr. Gerlinde Wouters von FöBE, Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement Kontakt auf (info@foebe-muenchen.de).
    Mehr Infos unter www.muenchner-freiwilligen-messe.de
  3. Ausstellung: Einmal Jenseits und Zurück – ein Koffer für die letzte Reise – vom 08.11 bis 24.11.2013 in der Erlöserkirche in Erding-Klettham
    Einmal Jenseits und Zurück – ein Koffer für die letzte Reise – ist der Titel eine Ausstellung, die dazu auffordert sich mit der Endlichkeit des Lebens auseinanderzusetzen. Mit großem Erfolg wurde die Ausstellung im vergangenen Jahr in München gezeigt. Wer sie verpasst hat, hat jetzt die Möglichkeit einen Eindruck von dem Kunstprojekt zu erhalten. Rund um die Ausstellung hat das Bildungswerk Freising ein umfangreiches Programm entwickelt.
    Mehr Infos unter www.ebw-freising.de/ein%20Koffer%20fuer%20die%20letzte%20Reise
  4. Veranstaltungshinweise
  1. Erhöhter Hartz IV-Freibetrag bei Übungsleitertätigkeit oder Ehrenamt
    Nach § 11b Abs. 2 Satz 1 SGB II erhalten erwerbstätige Empfänger von Arbeitslosengeld II einen Freibetrag von 100 Euro pro Monat. Bei Vergütungen, die nach § 3 Nummer 26 oder 26a EStG steuerfrei sind (Ehrenamts- und Übungsleiterfreibetrag), tritt – so der Wortlaut -„an die Stelle des Betrages von 100 Euro monatlich der Betrag von 200 Euro monatlich“. Dabei gilt: Ist der Erwerbstätigengrundfreibetrag von 100 Euro bereits ausgeschöpft (z.B. durch eine geringfügige Beschäftigung), sind Einkünfte nach Ehrenamtler bzw. Übungsleiter in der tatsächlich erhaltenen Höhe anrechnungsfrei – maximal aber bis zu einem Betrag von weiteren 100 Euro (Sozialgericht Dresden, Urteil vom 11.06.2013, Az: S 49 AS 22/12 und Bundesarbeitsagentur-Verordnung zur Berechnung von Einkommen sowie zur Nichtberücksichtigung von Einkommen und Vermögen beim Arbeitslosengeld II/Sozialgeld).
  2. München dankt! – Neue Impulse, neues Dankeschön an die Bürger/-innen
    Es lohnt sich, sich in München zu engagieren! Im Jahr 2008 hat die Landeshauptstadt München die Auszeichnung „München dankt!“ für bürgerschaftlich Engagierte in München eingeführt. Die MünchnerInnen, die für ihr bürgerschaftliches Engagement die Auszeichnung bekommen haben, können jetzt als weitere Anerkennung ein Gutscheinheft bekommen, das vom Direktorium der Landeshauptstadt München finanziert wird. Das Gutscheinheft ermöglicht jeweils einer Person kostenlose Eintritte, Ermäßigungen und Teilnahme an Aktivitäten in der Stadt. Damit will sich die Landeshauptstadt München für das Engagement, das viele BürgerInnen für die Münchner Stadtgesellschaft leisten, zusätzlich bedanken. Wer früher die Urkunde bekommen hat, kann das Gutscheinheft auch noch nachträglich erhalten.
    www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Engagiert-Leben/Wissenswertes/Muenchen_dankt.html
  3. Förderung ehrenamtlicher Deutschkurse für Asylbewerber
    Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen startet im Juli ein Modellprojekt, in dem es ehrenamtliche Deutschkurse für AsylbewerberInnen fördert. Die Ehrenamtlichen, die diese Kurse anbieten, sollen auch das soziale Netz von AsylbewerberInnen verbessern und stärken. Die Förderung umfasst neben der Abdeckung von Bedarfen wie Raummieten auch Fortbildung und Austausch der Ehrenamtlichen. Träger wie Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, Vereine aber auch natürliche Personen können eine Pauschale von 500 Euro für einen Sprachkurs beantragen.
    Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen/Freiwilligen-Zentren in Bayern e. V., Philippine-Welser-Str. 5a, 86150 Augsburg. info@lagfa-bayern.de
  4. Veranstaltungshinweise
  1. Neuer Termin „Mit Round Dance Phase II in den Herbst“ am 29.11.2013
    Das am 26.10.13 abgesagte Tanz-Seminar mit Antonie Rahn, Fachreferentin für Seniorentanz, findet jetzt am Fr 29.11.2013 von 10.00 – 16.30 Uhr statt.
    Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie unter Mit Round Dance Phase II in den Herbst
  2. Weitere Veranstaltungen
    • Fr 08.11.2013 Traditionell und modern in den Herbst: Abwechslungsreiche Tänze im Sitzen zu den CDs „Tanzt einfach mit im Sitzen“ und „Flinke Hände – flotte Sohle“ stellt Ihnen Ingeborg Müller, Seniorentanzleiterin Tanzen im Sitzen, vor.
    • Sa 16.11.2013 Round Dance
      Mit Blick auf Weihnachten bietet Hildegard Schemmerer, Round Dance- und Seniorentanzleiterin, eine Musikauswahl zur feierlichen Gestaltung von Round Dance-Seminaren.
  1. FilmTipp: „Chocolat“ Vorführung und Gespräch im Gasteig
    Am Montag, 25. November 2013 zeigt Christine Blachetzki, Kulturführerschein-Absolventin aus dem Jahr 2012, den Film „Chocolat“ in der Musikbibliothek am Gasteig (1. UG) um 16:00 Uhr.
    Die Geschichte der britisch-amerikanischen Produktion „Chocolat“ spielt in einem kleinen, verschlafenen Ort in Frankreich, in den eines Tages die alleinerziehende Anouk Rocher (Juliette Binoche) zieht und eine Chocolaterie eröffnet. Zur Freude einiger und zum Missfallen anderer Anwohner produziert sie fortan ungewöhnlich gute Schokoladenkreationen ….
    In weiteren Rollen: Alfred Molina und Johnny Depp.
    Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch im Restaurant „GAST“ statt.
    Der Eintritt ist frei, Treffpunkt (bitte bis 15:45 Uhr) ist der Eingangsbereich der Bibliothek im 1. OG.
    Anmeldung und weitere Informationen bei Christine Blachetzki, Tel.: 0177-322 71 23
  2. Veranstaltungen

Näheres zu diesen und allen weiteren Seminaren finden Sie unter der Rubrik "Veranstaltungen".

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