Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Februar 2014

Aus der Geschäftsstelle

  1. Reformation, Macht, Politik – was würde Luther heute sagen?

Verantworten und Leiten

  1. Wettbewerb für Projektideen zum Thema „der 1. Weltkrieg“ (bis 15.02.2014)
  2. Preis für Sport- und Bewegungsangebote (bis 21.03.2014)
  3. EU-Programm „Erasmus+“ fördert Lernmobilität
  4. Gratis-Seminare, Soft- und Hardware für Gemeinnützige
  5. CSR-Preis der Bundesregierung (bis 22.02.2014)
  6. Förderung von Auslandsreisen Jugendlicher (bis 15.02.2014)
  7. Förderung von Projekten lebendiger Nachbarschaft (bis15.03.2014)
  8. Gratis Ökostrom für drei Projekte (bis 28.02.2014)
  9. Deutscher Umweltpreis (Nominierungen bis 15.02.2014)
  10. Fußballstiftungen-Übersicht
  11. Verlängerung der SEPA-Umstellungsfrist bis 01.08.2014
  12. Zeitnahe Mittelverwendung jetzt 2 Jahre
  13. Vorstandsvergütungen nur gem. Satzung
  14. Unfallversicherungsschutz im Ehrenamt
  15. Seit dem 01.01.2014 gelten neue Muster für Zuwendungsbestätigungen
  16. Projekt ‚Gleicher Lohn‘
  17. Veranstaltungshinweise

Medienwelten

  1. Digitale Bildung ist für alle da – netz@treff sucht neue HelferInnen (Ehrenamt u. Honorarbasis)
  2. Sehen, was junge FilmemacherInnen bewegt – beim „Flimmern & Rauschen“
  3. Soll ich, soll ich nicht… auf Facebook? – Neue ebw Publikation als Orientierungshilfe für Gemeinden und Einrichtungen
  4. Geiles Internet?
  5. Filmtipp: Disconnect

Kinder, Eltern, Schule

  1. Veranstaltungshinweise

Gemeindearbeit, Religion, Spiritualität

  1. Jahresprogramm für die bayerische Männerarbeit 2014
  2. Infodienst Weltreligionen
  3. Solidarische Kirchengemeinde
  4. Erweitertes Führungszeugnis im kirchlichen Ehrenamt
  5. Veranstaltungshinweise

Ehrenamtliches Engagement

  1. Pflegereport 2013 der BARMER GEK
  2. Preis für soziale Leistungen der Bayerischen Landesstiftung 2014
  3. HelferHerzen – der dm-Preis für Engagement
  4. 8. Münchner Freiwilligen-Messe 2014
  5. Neue Broschüre der Landeshauptstadt München gegen Rechts
  6. Veranstaltungshinweise

Gesundheit – Bewegung – Tanz

  1. Noch Plätze frei:

Kultur – Pilgern – Reisen

  1. “München mit anderen Augen sehen”- Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden
  2. „Kulturelle Köstlichkeiten“ – gemeinsam erkunden und genießen mit den Kulturführerschein-Absolventinnen Beate Milde-Schmitz und Herma Bianca Schlömer
  3. Orient in München – ein Stadtspaziergang am 21. März 2014
  4. Veranstaltungshinweis

Reformation, Macht, Politik – was würde Luther heute sagen?
Letztes Ostern schrieb Alain Posener in der „Welt“ eine Reportage über die Kirche im Osten Deutschlands und fragte mich in diesem Zusammenhang, wieso in der Geschichte die evangelische Kirche gegenüber totalitären Regimes so anfällig war. Versucht man eine historische Herleitung, ist man schnell bei Luther, der Reformation und der Lehre von den zwei Reichen bzw. zwei Regimenten angekommen. Ja, noch mehr, dahinter steht der programmatische Satz im 1. Römerbrief, Kap. 13, Vers 1: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott geordnet.“
Aber ist die „Obrigkeit“ wirklich von Gott geordnet? Was, wenn ein Diktator die Menschen knechtet und knebelt, malträtiert und mordet? Hat die Kirche, die auf Jesus von Nazareth fußt, nicht die Pflicht, hier mahnend einzugreifen und, wenn nötig, dem Rad in die Speichen zu fallen, um ein Wort Bonhoeffers aufzunehmen?
Für Luther und die reformatorische Bewegung war das Bündnis von Thron und Altar, die Kooperation mit den weltlichen Fürsten überlebensnotwendig. Schon sein eigenes Leben wäre, ohne die Protektion seines Fürsten Friedrich des Weisen, wohl schnell einem Ketzerprozess zum Opfer gefallen. Luthers Ausfälle gegen die Bauern, die sich gegen Fürstenherrschaft und Unterdrückung erhoben, waren wegweisend für die Kooperation von Landesherren und Kirche, die dann die Verhandlungspartner im Augsburger Religionsfrieden von 1555 festschrieben.
Seitdem ist aber bald ein halbes Jahrtausend vergangen. Wir waren auf dem Mond, checken täglich unsere Mails und verzeichnen Opfer von Cybermobbing. Das Wort „Sünde“, ein zentraler Begriff in Luthers Theologie, taucht heute nur noch in Zusammenhang von Diätvergehen auf. Als Anhänger der dreigeschossigen Welt, bestehend aus Himmel-Erde-Hölle, käme dem Reformator die heutige Weltraumfahrt als Narretei vor (Luther über Kopernikus: „Der Narr aus Frauenberg schweige!“, Kopernikus hatte das geozentrische Weltbild in Frage gestellt).
Der Luther von 1517 wäre heute ein Fremdwesen, völlig abgekoppelt von den Bezügen unseres Lebens. Ihn im Rahmen der Reformationsdekade einfach so mit seiner Sichtweise in unsere Zeit zu beamen, macht ihn zu einem hoffnungslosen Faktotum. Um Luther gerecht zu werden, müssen wir die geänderte Umwelt, die moderne Weltsicht zu Grunde legen und fragen: Was würde Luther heute dazu sagen?
Würde er, angesichts der millionenfachen Verbrechen am jüdischen Volk im 20. Jahrhundert, immer noch seine antijudaistischen Hetzschriften verfassen? Würde er immer noch die Nähe zwischen „Thron und Altar“ suchen angesichts totalitärer Regime, die die Maximen christlicher Ethik ins Gegenteil pervertiert haben?
Was, und das ist spannend, würde Luther zu einem demokratischen Staat sagen, dessen „Herrschaft“ durch Wahlen legitimiert ist und nicht mit einem Gottesgnadentum zu verbinden ist? Sind Regierungen und Parlamente von Gott angeordnet im Sinne von Röm 13,1? Welche Rolle spielt dann die Kirche im politischen Bereich: Partnerin oder Mahnerin? Oder beides?
Reformation, Macht, Politik – das Thema der Reformationsdekade 2014 verspricht Spannung. Diskutieren auch Sie mit, zum Beispiel am Montag, 10. Februar 2014, 19.30 Uhr in der Andreaskirche in München-Fürstenried, Walliser Straße 11. Oder bei uns im ebw, oder in Ihrer Kirchengemeinde. Ihre Meinung zählt!

Herzliche Grüße
Ihr
Felix Leibrock
Geschäftsführer und Pädagogischer Leiter des Evangelischen Bildungswerks München e.V.

  1. Wettbewerb für Projektideen zum Thema „der 1. Weltkrieg“ (bis 15.02.2014)
    Gesucht: Projektideen von Jugendlichen zwischen 18-25 Jahren: Wo begegnen Ihnen Spuren des Krieges oder seine Auswirkungen im Alltag (z.B. Denkmäler, Songs, Filme, Theater oder Computerspiele). Von Ausstellungen und Zeitzeugeninterviews über Science Slam und szenischen Lesungen bis hin zur Entwicklung von Spielen und Unterrichtsmaterialien ist alles möglich. Fördergelder bis zu 1.500 Euro: weitere Informationen
  2. Preis für Sport- und Bewegungsangebote (bis 21.03.2014)
    An besonders wirksame gemeinnützige Sport- und Bewegungsprojekte, die Soziales bewirken, verleiht PHINEO das kostenfreie Wirkt-Siegel, das einzige kostenfreie Spendensiegel in Deutschland. Zusätzlich werden insgesamt 18.000 Euro Preisgeld sowie Workshops und Coachings vergeben – an Projekte z.B in einem bestimmten Themenbereich wie Integration, Inklusion, Gewaltprävention, Resozialisierung, Förderung von Lebenskompetenzen, Gesundheit und Prävention bzw. bei bestimmten Zielgruppen wie Kindern und Jugendlichen, Senioren, MigrantInnen, Mädchen und Frauen, Menschen mit Behinderungen, StraftäterInnen, Obdachlosen o.a. – weitere Informationen
  3. EU-Programm „Erasmus+“ fördert Lernmobilität
    Gefördert werden z.B. „Jugendbegegnungen“ mit mindestens 16 und maximal 60 jungen Menschen aus verschiedenen Ländern. Sie können bi-, tri- oder multilateral sein und dauern zwischen 5 und 21 Tagen. Das interkulturelle Lernen und die Stärkung eines europäischen Bewusstseins stehen im Mittelpunkt. Weiter werden Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit, also Trainings, Seminare, Partnerkontaktseminare, Studienreisen und Job Shadowings sowie Begegnungen junger Menschen mit Verantwortlichen von Jugendpolitik gefördert. Fristen in 2014: 30. April und 1. Oktober.
    weitere Informationen
    www.jugendfuereuropa.de/
    >weitere Informationen
  4. Gratis-Seminare, Soft- und Hardware für Gemeinnützige
    Unter Stifter-helfen.de finden Sie z.Zt. Folgendes gratis bzw. gegen eine geringe Verwaltungsgebühr: Online-Seminare zum Thema ‚Dashboard Design‘ und ‚Online-Fundraising‘, einen SAP-Workshop ‚Dashboard in a Day‘ in Walldorf, das neue QuickVerein 2014 von Lexware. Diese Software hilft Vereinsvorständen, die gesamten Verwaltungsaufgaben rund um Mitglieder, Beiträge und Finanzen zu automatisieren und ist 100 Prozent SEPA-fähig. Ab sofort gibt es auf Stifter-helfen.de zu gewinnen:
    A: vierteljährlich ein Messestand-Komplettsystem im Wert von rund 1.250 Euro von Easydisplay zu verschiedenen Themenbereichen, bestehend aus einer Messewand, einem Counter, einem Roll-Up Display sowie einem Prospektständer. Den Auftakt macht das Thema Sport (bis 28.02.2014).
    B: monatlich bei der Aktion Microsoft AD Donation ein Online-Werbepaket. Thema für den März 2014 ist Chancengleichheit (bis 15.02.2014).
  5. CSR-Preis der Bundesregierung (bis 22.02.2014)
    Unternehmen können sich um den CSR-Preis der Bundesregierung 2014 auf fünf Aktionsfeldern »Unternehmensführung«, »Markt«, »Arbeitsplatz«, »Umwelt« und »Gemeinwesen« bewerben. Geben Sie diesen Tipp an Ihren Sponsor weiter! weitere Informationen
  6. Förderung von Auslandsreisen Jugendlicher (bis 15.02.2014)
    Schüler und Auszubildende erhalten je 600 Euro Zuschuss für eine vierwöchige, selbst geplante Studienreise, um ihren Erfahrungshorizont zu erweitern und das Vertrauen in sich selbst zu stärken: weitere Informationen
  7. Förderung von Projekten lebendiger Nachbarschaft (bis15.03.2014)
    Lokale oder stadtteilübergreifende Projekte der „Werkstatt Vielfalt“ sollen Brücken bauen und Kontakte zwischen unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus herstellen. Vielfalt soll zur Normalität werden: weitere Informationen
  8. Gratis Ökostrom für drei Projekte (bis 28.02.2014)
    Unter naturenergieplus.betterplace.org können Projekte eingereicht werden. Danach entscheiden die Kommentierungen der Community, welche das Rennen machen – je mehr und überzeugender, desto besser.
  9. Deutscher Umweltpreis (Nominierungen bis 15.02.2014)
    Mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas (500.000 Euro) würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen haben.
  10. Fußballstiftungen-Übersicht
    Eine neue Internetseite informiert über alle deutschen Fußballstiftungen. Sie schütten jährlich 12,5 Millionen Euro aus: weitere Informationen
  11. Verlängerung der SEPA-Umstellungsfrist bis 01.08.2014
    Die EU-Kommission hat wegen der großen Probleme bei der Umstellung auf SEPA eine Verlängerung der Umstellungsfrist um sechs Monate verfügt.
  12. Zeitnahe Mittelverwendung jetzt 2 Jahre
    Spenden und Zinserträge vom Stiftungskapital müssen zeitnah im Sinne der Satzung verwendet werden. Die Frist dafür wurde rückwirkend zum 01.01.2013 auf zwei Jahre (ab dem Ende des Jahres, in dem der Betrag zufloss) verlängert. Spenden aus 2013 müssen also erst bis Ende 2015 ausgegeben sein.
  13. Vorstandsvergütungen nur gem. Satzung
    2015 tritt die Neuregelung in Kraft, nach der (angemessene) Vergütungen für Vorstandstätigkeiten nur möglich sind, wenn die Satzung dies ausdrücklich zulässt. Beschluss der MV reicht nicht. Ob das auch andere Tätigkeiten außer der eigentlichen Vorstandsarbeit betrifft, ist zwar noch nicht entschieden, doch empfiehlt es sich immer dann, wenn sowieso eine Satzungsänderung ansteht, auch dies in der Satzung zu erlauben.
  14. Unfallversicherungsschutz im Ehrenamt
    Wer sich ehrenamtlich z. B. in der Kirche oder im Bildungswesen engagiert (wie Ministranten, Mitglieder des Kirchenchors, gewählte Elternvertreter und ehrenamtlich Lehrende) ist meist automatisch gesetzlich (berufs-)unfallversichert. Die Mehrheit aller anderen ehrenamtlich Tätigen muss sich selbst bei der VBG versichern und sich auf www.vbg.de/ehrenamt direkt bei der Unfallversicherung anmelden. Auch Vereine und gemeinnützige Organisationen können die Meldung ihrer Freiwilligen übernehmen. Für einen Beitrag von z.Zt. 2,73 Euro pro Jahr haben sie damit den gleichen Versicherungsschutz und die gleichen Leistungen wie Arbeitnehmer durch die gesetzliche Unfallversicherung.
  15. Seit dem 01.01.2014 gelten neue Muster für Zuwendungsbestätigungen
    für Vereine http://vereinsknowhow.de/muster.htm
    für Stiftungen: www.stiftungen.org/fileadmin/bvds/de/News_und_Wissen/Stiftungsgruendung/2013-11-07-muster-zuwendungsbestaetigungen.pdf
    ausführliche Anleitungen siehe die Internetseite des Bundesfinanzministeriums: www.bundesfinanzministerium.de
  16. Projekt ‚Gleicher Lohn‘
    Frauen verdienen für gleiche oder gleichwertige Arbeit weniger Geld. Um Entgeltdiskriminierung besser erkennen und gegebenenfalls beseitigen zu können, hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes das Pilotprojekt „Gleicher Lohn!“ gestartet. Drei Unternehmen und Institutionen machten dabei den Anfang und unterzogen sich einem Entgelt-Check mit dem anerkannten Lohnmessverfahren „eg-check.de“, darunter die Stadt München:. Weitere Informationen
  17. Veranstaltungshinweise
  1. Digitale Bildung ist für alle da – netz@treff-Projekt sucht neue Helfer (Ehrenamt u. Honorarbasis)
    Mit der social media Plattform www.oba-netztreff.de haben ebw und OBA – evangelisch in der Region München vor 2 Jahren einen geschützten digitalen Raum geschaffen, in dem Menschen mit geistiger Behinderung ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit sozialen Netzwerken sammeln und Gleichgesinnte aus ganz München für gemeinsame „analoge“ Aktivitäten finden können, zu denen die Kontaktaufnahme anders schwieriger wäre.
    Um sich in „netz@treff“ zurechtzufinden und mehr über angemessenes und sicheres Verhalten im Internet und mit Internetbekanntschaften zu erfahren, nehmen Interessenten zunächst an einem Kurs teil, den ebw/OBA auf Anfrage in Werkstätten und Wohngruppen durchführen.
    Für die Durchführung dieser Kurse (je ca. 10 Termine à 90 min, ab 2 Kurse jährlich), die immer in Zweier-Teams für Gruppengrößen von max. 8 TeilnehmerInnen gehalten werden, suchen wir ab März/April neue DozentInnen und AssistentInnen.
    Interessenten erhalten eine ausführliche Einführung in die netz@treff-Plattform und hospitieren im Frühling 2014 in laufenden netz@treff – Kursen.
    Voraussetzungen: Offenheit im Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung, Grundkenntnisse im Umgang mit PC und Internet. Wir bieten: flexible Kurstermine, fertiges Seminarkonzept und Seminar-Unterlagen, Pauschalhonorar pro Kurs, Möglichkeit, kreativ am Umgestaltungsprozess der Seite (noch mehr Barrierefreiheit) mitzuwirken.
    Als Kursleitung einer ganzen Gruppe sehen Sie sich (noch) nicht, Sie würden aber gern das Projekt unterstützen? Wir freuen uns auch über ehrenamtliche AssistentInnen!
    Melden Sie sich bei: Annette Hüsken-Brüggemann, Tel 089/55 25 80-41
  2. Sehen, was junge FilmemacherInnen bewegt – beim „Flimmern & Rauschen“
    Am 12. und 13. Februar findet in der Münchner Muffathalle zum 31. Mal das „Flimmern und Rauschen statt“, ein Bezirksfestival der JUFINALE, dem bayerischen Jugendfilmfestival. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch Filmgenres (Comedy, Krimi, Doku usw.), Kulturen (Korea, Türkei, Honkong u.v.m.) und Themenwelten, die die Nachwuchs-FilmemacherInnen von heute bewegen. http://www.jufinale.de/muenchen/startseite.html
  3. Soll ich, soll ich nicht… auf Facebook? – Neue ebw Publikation als Orientierungshilfe für Gemeinden und Einrichtungen
    Am 4. Februar feierte das derzeit größte Social Media Netzwerk „Facebook“ seinen 10. Geburtstag.
    Facebook, eine Internet-Realität, an der man derzeit und vermutlich auch noch auf Jahre hinaus nicht vorbeikommt. Soll man nun, oder soll man nicht als Gemeinde oder kirchliche Einrichtung ebenfalls den Schritt auf die schlumpfblaue Plattform wagen – und wenn ja, wie?
    Ein Heft, zusammengestellt vom Arbeitskreis Social Media im Dekanat München, will interessierte Gemeinden/Einrichtungen bei diesen Überlegungen und Entscheidungen begleiten.
    Das Heft erscheint Ende Februar in einer kostenlosen downloadbaren pdf-Form sowie als Print-Ausgabe (ca. 115 S., Din A5 Querformat), die beim ebw für eine Gebühr von 5 Euro angefordert werden kann.
    Eine Leseprobe finden Sie schon jetzt auf unserer Webseite-Startseite.
  4. Geiles Internet?
    Was früher nur in sehr begrenzten Zeitfenstern in einschlägigen Programm-Kinos einsehbar war, ist heute Tag und Nacht und (fast) überall verfügbar. Für alle. Es sei denn, Sie haben entsprechende Jugendschutzsoftware auf Ihren Rechnern installiert. Es geht um Internet-Pornografie. Medienforscher verzeichnen einen Anstieg der Menge, Intensität und Härte der im Internet verfügbaren Pornos.
    Wie kann sich die Kirche dazu positionieren und ist unsere Jugend in Gefahr, wie Autoren von Werken wie „Deutschlands sexuelle Tragödie“ (Siggelkow/Büscher) postulieren?
    Darüber diskutierten Fachleute, KirchenvertreterInnen und Interessierte Ende Januar auf der Tagung „Paarungen 2.0.“ Der Tenor zum Ende der Veranstaltung: Pornografie ist eher schwer mit einer verantwortlichen Sexualität, wie sie die Evangelische Kirche vertritt, in Einklang zu bringen, die Gefahr, der „sexuellen Verwahrlosung“ der Jugend werde andererseits überschätzt, wie v.a. die Studien von Sexualforscherin Silja Mathiesen überzeugend darstellen konnten (ahb).
    Machen Sie sich ein eigenes Bild von ihren Ergebnissen: weitere Informationen
  5. Filmtipp: Disconnect
    Disconnect, das bedeutet „die Verbindung abbrechen“. Der Episodenfilm von Henry-Alex Rubin aus dem Jahre 2012, der seit 30. Januar in deutschen Kinos läuft, könnte auch heißen „Disconnected“ – getrennt, ohne Verbindung zueinander. Denn viele der Figuren seiner drei Geschichten haben zu Beginn des Films eine gestörte Verbindung zu Partnern, Kindern, Eltern, Kollegen. Alle werden im Verlauf der Handlung durch ihren Internetgebrauch mit den „dunklen“ Seiten des Netzes konfrontiert (Hacker-Angriff, Cybermobbing, Internet-Pornografie, u.ä.). Die Versuche, mit den Folgen dieser Konfrontation fertig zu werden – welche nebenbei auch viel verraten über amerikanische Problemlösungsstrategien – führen zu neuen Verknüpfungen, Re-connections, und zur Erkenntnis, dass manche Verbindung nicht so ist, wie sie scheint.
    Das Internet, Fluch oder Segen? Oder schlicht – Alltag?
    Der Film lässt dem Zuschauer Raum für eine eigene Bewertung. Der Film erzählt packend und spannungsgeladen aus unserer digitalisierten Wirklichkeit. (ahb). weitere Informationen
  1. Veranstaltshinweise
    Fr/Sa 21./22.03.2014 Eltern-Kind-GruppenleiterInnen – Startpaket
    Fr 28.03.2014 Von der Eltern-Kind-Gruppe zur Kita
  1. Jahresprogramm für die bayerische Männerarbeit 2014
    Ein Impulstag mit Anselm Grün, Motorrad-Rüsttage, Vater-Kind-Angebote, ein Fotoseminar in Prag oder ein Sargbaukurs in Dinkelsbühl. Das sind einzelne Angebote aus dem Programm der bayerischen Männerarbeit 2014. Wenn Sie mehr über die bayerische Männerarbeit erfahren möchten, dann schauen Sie bei Facebook unter https://www.facebook.com/MaennerBayern.
    Das Jahresprogramm steht unter www.afg-elkb.de/arbeitsfelder/maennerarbeit/aktuelles/ zum Download bereit.
  2. Infodienst Weltreligionen
    Die religiöse Landschaft in Deutschland ist bunter geworden: Bundesweit gibt es mehrere hundert verschiedene Religionen und religiöse Bewegungen. Der neue „Infodienst Weltreligionen“ des epd Landesdienstes Bayern informiert regelmäßig über Christentum, Islam, Buddhismus, Judentum, Hinduismus, er bietet Grundwissen in Sachen Religionen und Weltanschauungen unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Bayern. Mit Nachrichten, Porträts, Hintergrundberichten informieren unsere Redakteurinnen und Redakteure über Christentum und Judentum, Hinduismus und Buddhismus sowie Islam.
    Registrierte Abonnenten können Text- und Bildmaterial sowie Infografiken und Illustrationen kostenlos auf dem Portal www.newsroom-weltreligionen.de downloaden.
    Der „Infodienst Weltreligionen“ kostet im Jahresabo 40,- Euro inklusive Mehrwertsteuer.
    Mehr Informationen
  3. Solidarische Kirchengemeinde
    Arbeitshilfe zum Thema Armut. Mit Fragebogen und Best Practice-Beispielen.
    Das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD hat eine Arbeitshilfe erstellt, die Kirchengemeinden Mut machen möchte, sich mit dem Thema „Armut vor Ort“ zu beschäftigen. Kernstück der Arbeitshilfe, die in Zusammenarbeit mit der Evang.-Luth. Landeskirche Hannovers und dem Diakonischen Werk in Niedersachsen entstanden ist, ist ein Fragebogen zur Selbstevaluation für Kirchengemeinden. Im Textteil werden grundlegende Erkenntnisse des SI-Projektes „Solidarische Kirchengemeinde“ vorgestellt und Regeln für eine Gemeindearbeit herausgearbeitet, die die Betroffenen selbst mit einschließt. Zudem werden acht Projekte aus den verschiedensten Regionen Niedersachsens vorgestellt.
    Mehr Infos und den Fragebogen zur Selbstevaluation finden Sie hier
  4. Erweitertes Führungszeugnis im kirchlichen Ehrenamt
    Am 1. Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) in Kraft getreten. In diesem Zusammenhang wurde die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses unter bestimmten Voraussetzungen für Ehrenamtliche Pflicht. Ehrenamt – evangelisch – engagiert hat die wichtigsten Regelungen rund um das erweiterte Führungszeugnis im kirchlichen Ehrenamt zusammengestellt.
    Die Infos finden Sie hier
  5. Veranstaltungshinweise
    Do 27.02.2014 Energie sparen für die Zukunft unserer Enkel
    Di 25.03.2014 Halten Sie bitte mal kurz ‘ne Andacht!
  1. Pflegereport 2013 der BARMER GEK
    Ehrenamtliche SeniorenbegleiterInnen können jetzt den neuen BARMER GEK Pflegereport für ihre Beratungen nutzen. Die Studie zeigt deutlich einen Trend zu professioneller Pflegeversorgung. Die ambulanten Pflegedienste sind stark gewachsen und decken fast 23 Prozent der Pflege. Die Pflege wird auch immer teurer und die Eigenanteile steigen entsprechend.
    Mehr Informationen
  2. Preise für soziale Leistungen der Bayerischen Landesstiftung 2014
    Die Bayerische Landesstiftung vergibt wieder Preise für hervorragende Leistungen, unter anderem auf sozialem Gebiet, insbesondere praxisbezogene Leistungen und Initiativen, die ein besonderes Engagement erkennen lassen. Beispiele sind soziale Dienste, Nachbarschaftshilfen, Pflegehilfen, Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe.
    Die Höhe des jeweiligen Preises beträgt 30.000 Euro. Voraussetzung ist ein enger Bezug zu Bayern, der entweder durch die inhaltlichen oder räumlichen Beziehungen der erbrachten Leistungen zu Bayern oder durch die Person des Auszuzeichnenden hergestellt werden kann. In der Regel werden mit dem Preis Organisationen oder Gruppen ausgezeichnet.
    Vorschläge mit Name und Anschrift der Vorgeschlagenen sowie einer ausführlichen Begründung der preiswürdigen Leistung können Bewohner Bayerns sowie alle bayerischen Institutionen schriftlich direkt an die Bayerische Landesstiftung senden.
    Anmeldefrist: 31. März 2014
    Kontaktadresse: Geschäftsstelle der Bayerischen Landesstiftung,
    Alter Hof 2, 80331 München, Tel. 089/23 24 166, Fax: 089/23 24 16-80,
    E-Mail:. landesstiftung@bls.bayern.de.de
  3. HelferHerzen – der dm-Preis für Engagement
    Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), dem Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB) und der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. möchte der dm-Drogeriemarkt 2014 auf ehrenamtliches Engagement in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Die Initiative „HelferHerzen“ richtet sich sowohl an größere Organisationen und Projektgruppen, als auch an engagierte Einzelpersonen, die sich in ihrem lokalen Umfeld für das Gemeinwohl einsetzen und das Zusammenleben bereichern.
    Bis 15. März 2014 können engagierte Menschen für den dm-Preis vorgeschlagen werden. Weitere Informationen unter: www.dm.de
  4. Achte Münchner Freiwilligen-Messe 2014
    Die Freiwilligen-Messe 2014 war ein großer Erfolg. 5.979 Menschen besuchten die Messe, so viele wie nie zuvor: Ein Rekord! Mehr Informationen
  5. Neue Broschüre der Landeshauptstadt München gegen Rechts
    Die Landeshauptstadt München hat im Januar 2014 einen „Wegweiser für Veranstalterinnen und Veranstalter“ gegen mögliche Veranstaltungsstörungen durch die extreme Rechte herausgegeben.
    Mehr Informationen
  6. Veranstaltungshinweise
  1. Noch Plätze frei:
    Vorbereitung auf den Zertifikatserwerb für Tanzleiterinnen und Tanzleiter in der Ausbildung.
    Wenn Sie beabsichtigen, das Zertifikat des Bundesverbands Seniorentanz e.V. zu erwerben, dann haben Sie am Sa 22. März 2014 die Möglichkeit, unter qualifizierter Anleitung die Ausbildungsinhalte zu wiederholen und als zusätzliche Vorbereitung auf die Prüfung zu üben.
    Voraussetzung für die Teilnahme: mind. Aufbaulehrgang I
    Weitere Informationen
  1. “München mit anderen Augen sehen”- Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden
    In Zusammenarbeit mit Absolventinnen und Absolventen des Kulturführerscheins und aktuell drei Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden (Offenbarungskirche Berg am Laim, St. Johannes Haidhausen, Erlöserkirche Schwabing) werden ab Juni 2014 als Projekt des ebw Stadtteilspaziergänge angeboten. Im Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern sollen die Stationen gemeinsam erkundet und dabei das gemeinsame Gespräch und der erlebnisorientierte und persönliche Zugang zu den Objekten im Mittelpunkt des Spaziergangs stehen. Die ersten beiden Stadtteilspaziergänge stehen bereits fest:
    Di 03.06.2014 Haidhausen
    So 29.06.2014 Berg am Laim
    Weitere Informationen erhalten Sie ab April 2014 unter www.ebw-muenchen.de
    Ein nächstes Planungstreffen zur Entwicklung neuer Spaziergänge im Quartier findet am Mi 19.03.2014 von 14:00 – 17:00 Uhr im ebw statt.
    Wer Interesse an einer Beteiligung im Projekt hat, meldet sich bei den Referentinnen im ebw Melanie Sommer oder Karin Wolf.
  2. „Kulturelle Köstlichkeiten“ – gemeinsam erkunden und genießen mit den Kulturführerschein-Absolventinnen Beate Milde-Schmitz und Herma Bianca Schlömer
    Besuch der Villa Stuck und des Künstlers Jan Paulo Evers am 21. Februar 2014
    Treffpunkt: 14.45 Uhr im Eingangsbereich der Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60
  3. Orient in München – ein Stadtspaziergang am 21. März 2014
    Anmeldung und weitere Informationen bei Herma Bianca Schlömer und Beate Milde-Schmitz
  4. Veranstaltungshinweis

Näheres zu diesen und allen weiteren Seminaren finden Sie auf der _ebw-Website unter der Rubrik "Veranstaltungen".

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Evangelisches Bildungswerk München e.V.
Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
service@ebw-muenchen.de, www.ebw-muenchen.de
Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.
1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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