Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Medienwelten

  1. Digitale Bildung ist für alle da – netz@treff-Projekt sucht neue Helfer (Ehrenamt u. Honorarbasis)
    Mit der social media Plattform www.oba-netztreff.de haben ebw und OBA – evangelisch in der Region München vor 2 Jahren einen geschützten digitalen Raum geschaffen, in dem Menschen mit geistiger Behinderung ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit sozialen Netzwerken sammeln und Gleichgesinnte aus ganz München für gemeinsame „analoge“ Aktivitäten finden können, zu denen die Kontaktaufnahme anders schwieriger wäre.
    Um sich in „netz@treff“ zurechtzufinden und mehr über angemessenes und sicheres Verhalten im Internet und mit Internetbekanntschaften zu erfahren, nehmen Interessenten zunächst an einem Kurs teil, den ebw/OBA auf Anfrage in Werkstätten und Wohngruppen durchführen.
    Für die Durchführung dieser Kurse (je ca. 10 Termine à 90 min, ab 2 Kurse jährlich), die immer in Zweier-Teams für Gruppengrößen von max. 8 TeilnehmerInnen gehalten werden, suchen wir ab März/April neue DozentInnen und AssistentInnen.
    Interessenten erhalten eine ausführliche Einführung in die netz@treff-Plattform und hospitieren im Frühling 2014 in laufenden netz@treff – Kursen.
    Voraussetzungen: Offenheit im Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung, Grundkenntnisse im Umgang mit PC und Internet. Wir bieten: flexible Kurstermine, fertiges Seminarkonzept und Seminar-Unterlagen, Pauschalhonorar pro Kurs, Möglichkeit, kreativ am Umgestaltungsprozess der Seite (noch mehr Barrierefreiheit) mitzuwirken.
    Als Kursleitung einer ganzen Gruppe sehen Sie sich (noch) nicht, Sie würden aber gern das Projekt unterstützen? Wir freuen uns auch über ehrenamtliche AssistentInnen!
    Melden Sie sich bei: Annette Hüsken-Brüggemann, Tel 089/55 25 80-41
  2. Sehen, was junge FilmemacherInnen bewegt – beim „Flimmern & Rauschen“
    Am 12. und 13. Februar findet in der Münchner Muffathalle zum 31. Mal das „Flimmern und Rauschen statt“, ein Bezirksfestival der JUFINALE, dem bayerischen Jugendfilmfestival. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch Filmgenres (Comedy, Krimi, Doku usw.), Kulturen (Korea, Türkei, Honkong u.v.m.) und Themenwelten, die die Nachwuchs-FilmemacherInnen von heute bewegen. http://www.jufinale.de/muenchen/startseite.html
  3. Soll ich, soll ich nicht… auf Facebook? – Neue ebw Publikation als Orientierungshilfe für Gemeinden und Einrichtungen
    Am 4. Februar feierte das derzeit größte Social Media Netzwerk „Facebook“ seinen 10. Geburtstag.
    Facebook, eine Internet-Realität, an der man derzeit und vermutlich auch noch auf Jahre hinaus nicht vorbeikommt. Soll man nun, oder soll man nicht als Gemeinde oder kirchliche Einrichtung ebenfalls den Schritt auf die schlumpfblaue Plattform wagen – und wenn ja, wie?
    Ein Heft, zusammengestellt vom Arbeitskreis Social Media im Dekanat München, will interessierte Gemeinden/Einrichtungen bei diesen Überlegungen und Entscheidungen begleiten.
    Das Heft erscheint Ende Februar in einer kostenlosen downloadbaren pdf-Form sowie als Print-Ausgabe (ca. 115 S., Din A5 Querformat), die beim ebw für eine Gebühr von 5 Euro angefordert werden kann.
    Eine Leseprobe finden Sie schon jetzt auf unserer Webseite-Startseite.
  4. Geiles Internet?
    Was früher nur in sehr begrenzten Zeitfenstern in einschlägigen Programm-Kinos einsehbar war, ist heute Tag und Nacht und (fast) überall verfügbar. Für alle. Es sei denn, Sie haben entsprechende Jugendschutzsoftware auf Ihren Rechnern installiert. Es geht um Internet-Pornografie. Medienforscher verzeichnen einen Anstieg der Menge, Intensität und Härte der im Internet verfügbaren Pornos.
    Wie kann sich die Kirche dazu positionieren und ist unsere Jugend in Gefahr, wie Autoren von Werken wie „Deutschlands sexuelle Tragödie“ (Siggelkow/Büscher) postulieren?
    Darüber diskutierten Fachleute, KirchenvertreterInnen und Interessierte Ende Januar auf der Tagung „Paarungen 2.0.“ Der Tenor zum Ende der Veranstaltung: Pornografie ist eher schwer mit einer verantwortlichen Sexualität, wie sie die Evangelische Kirche vertritt, in Einklang zu bringen, die Gefahr, der „sexuellen Verwahrlosung“ der Jugend werde andererseits überschätzt, wie v.a. die Studien von Sexualforscherin Silja Mathiesen überzeugend darstellen konnten (ahb).
    Machen Sie sich ein eigenes Bild von ihren Ergebnissen: weitere Informationen
  5. Filmtipp: Disconnect
    Disconnect, das bedeutet „die Verbindung abbrechen“. Der Episodenfilm von Henry-Alex Rubin aus dem Jahre 2012, der seit 30. Januar in deutschen Kinos läuft, könnte auch heißen „Disconnected“ – getrennt, ohne Verbindung zueinander. Denn viele der Figuren seiner drei Geschichten haben zu Beginn des Films eine gestörte Verbindung zu Partnern, Kindern, Eltern, Kollegen. Alle werden im Verlauf der Handlung durch ihren Internetgebrauch mit den „dunklen“ Seiten des Netzes konfrontiert (Hacker-Angriff, Cybermobbing, Internet-Pornografie, u.ä.). Die Versuche, mit den Folgen dieser Konfrontation fertig zu werden – welche nebenbei auch viel verraten über amerikanische Problemlösungsstrategien – führen zu neuen Verknüpfungen, Re-connections, und zur Erkenntnis, dass manche Verbindung nicht so ist, wie sie scheint.
    Das Internet, Fluch oder Segen? Oder schlicht – Alltag?
    Der Film lässt dem Zuschauer Raum für eine eigene Bewertung. Der Film erzählt packend und spannungsgeladen aus unserer digitalisierten Wirklichkeit. (ahb). weitere Informationen
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