Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Januar 2015

Aus der Geschäftsstelle

  1. Unterwerfung?

Arbeitswelt

  1. 7. Fundraisingtag am 12.03.2015 in München
  2. Bundespreis Verbraucherschutz ausgeschrieben (bis 15.03.2015)
  3. Stipendium für Jugendliche
  4. Lexware-Software QuickVerein 2015 als IT-Spende für Gemeinnützige
  5. Notebooks, PC-Komplettsysteme, Flachbildschirme etc. als Spende für Gemeinnützige
  6. Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB – bis 01.03. bzw. 01.09.2015)
  7. „Mobilitätscharta für die Berufsbildung“ – Aufruf in „Erasmus+“
  8. Leitfaden für Kulturschaffende: Der öffentliche Haushalt
  9. Informationsfreiheitsportal FragDenStaat.de
  10. Auch als Auftraggeber Mindestlohn-Gesetz beachten
  11. Eingliederungszuschüsse für die Beschäftigung Älterer
  12. Programm des Europäischen Sozialfonds zur „Berufsbezogenen Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund“
  13. Keine ermäßigten Notargebühren mehr für gemeinnützige Vereine
  14. Europäischer Gerichtshof: Framing keine Urheberverletzung
  15. Kindergarten als „Nebenzweck“
  16. Leistungsbeurteilung im Zeugnis
  17. Veranstaltungshinweise

Soziales

  1. Bericht über die Freiwilligenmesse
  2. Fortbildung „Biografiearbeit mit Menschen mit Handicap“
  3. Neue Kooperation
  4. Veranstaltungshinweis

Gesundheit

  1. Veranstaltungshinweis

Glaube

  1. KünstlerInnen und AutorInnen zum Thema „Kirche – ein Frauenraum“ gesucht
  2. Friedenskette der Religionen am 2. Februar 2015
  3. Lutherdekade 2015: Reformation – Bild und Bibel
  4. Veranstaltungshinweis

Medien

  1. Neu: „mit Tablet dabei“, das neue _ebw_-Projekt für Gemeinden und Einrichtungen im Dekanat München
  2. Kinderbücher in Gebärdensprache – neue Videoplattform fördert Sprachentwicklung gehörloser Kinder
  3. netz@treff sucht dich! Soziales Netzwerk für Menschen mit Behinderung sucht engagierte Ehrenamtliche und Honorarkräfte
  4. PC Kurse für Geflüchtete
  5. Wheelmap.org – Barrierefreiheit genießen und verbessern
  6. Buch-Tipp: Facebook & Recht
  7. „Safe“ the Date – Am 10. Februar ist Safer Internet Day

Kultur

  1. Stipendiatentag von startsocial – hilfe für helfer
  2. Komponistinnen International
  3. Literaturstipendien der LHM 2015
  4. Künstlersozialversicherung
  5. Veranstaltungshinweise

Unterwerfung?

Gleich um die Ecke des Evangelischen Bildungswerk München, am Sendlinger Tor, fanden in den letzten Wochen Demonstrationen für ein buntes München statt. Einmal stand ein sichtlich angetrunkener Mann neben mir. Der Komiker Michael Mittermeier rief laut von der Bühne: „München ist bunt!“ Da schrie mein Nachbar zurück: „Ja, Ihr seid bunt. Und ich, ich bin blau!“
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat. Das ist der Bibelsatz, der über dem Jahr 2015 stehen soll. Bei den Demonstrationen kann man erproben, ob man dem Satz gerecht wird. Die Demonstrationen sind nicht nur für, sondern auch gegen etwas. Meinungen prallen aufeinander. Gespräche finden kaum statt. Vielleicht sind Gespräche von manchen nicht gewollt. Meinungen wie Brückenpfeiler. Fest, unerschütterlich. Aber auf diese Weise versandet das Ganze in dumpfen Parolen.
Wer die Dinge voranbringen will, muss miteinander reden. Ergebnisoffen und nicht mit dem Ziel, den oder die andere komplett zur eigenen Meinung rüberzuziehen.
Als Grundlage für ein Gespräch über eine offene Gesellschaft, ein buntes München, das auch die Ängste mancher Andersdenkender aufnimmt, empfehle ich von Michel Houellebecq seinen neuen Roman „Unterwerfung“. Er greift alle an: Die Floskelsprache unserer Politik, die Religionsvergessenheit der westlichen Welt, den Totalitätsanspruch des Islam. Auch ohne die Anschläge in Paris wäre der Roman eine Sensation: Selten hat ein Autor die politischen Strömungen seiner Zeit und die damit einhergehenden Ängste so geradezu prophetisch aufgespürt.
An meinen Literaturabenden im Juni, zum Beispiel am 17. Juni im Evangelischen Bildungswerk München, werde ich auf dieses und elf weitere aktuelle Bücher eingehen (Voranmeldung im ebw erwünscht). Bücher sind nach wie vor ein idealer Weg, um mit anderen ins Gespräch zu kommen.

München ist bunt, Gott sei Dank

Herzliche Grüße
Felix Leibrock
Geschäftsführer, Pfarrer

P.S.: Unser neues Programmheft „Impuls“ ist erschienen. In neuer Aufmachung und mit vielen spannenden Angeboten gerade auch für Sie! Fordern Sie es bitte an oder besuchen Sie uns unter ebw

  1. 7. Fundraisingtag am 12.03.2015 in München
    Am 12. März 2015 findet der 7. Fundraisingtag München an der Hochschule München statt.
    Experten aus Non-Profit-Organisationen teilen mit Ihnen ihre Erfahrungen zu spannenden Themen rund um Spenden, Stiftungen, EU-Fördermittel und Unternehmenskooperation. Praxiserfahrene Referentinnen und Referenten geben einen Einblick in ihre Erfolge.
    Traditionsgemäß ist der Fundraisingtag auch eine beliebte Plattform für Erfahrungsaustausch und Kontakte mit Aktiven aus über 200 gemeinnützigen Organisationen Bayerns.
    Bei einer Online-Anmeldung bis 30. Januar 2015 können Sie sich als VertreterIn einer Non-Profit-Organisation noch zum Frühbuchertarif für 99 Euro anmelden. Sie sparen 40 Euro. Weitere Informationen finden Sie im Internet: http://www.fundraisingtage.de/fuer-teilnehmer-muenchen.html
    Der Flyer gibt Ihnen einem kleinen Einblick in das Programm: http://fundraisingtage.de/files/Flyer/Programm_Fundraisingtag_Muenchen_2015.pdf
  2. Bundespreis Verbraucherschutz ausgeschrieben (bis 15.03.2015)
    Interessierte können ab sofort Persönlichkeiten oder Projekte vorschlagen, die sich z.B. für eine gesunde Lebensweise, für Klarheit im Handel oder für gerechte Vertragsbedingungen einsetzen. Preise: für eine herausragende Persönlichkeit 15.000 Euro, für ein Projekt 5.000 Euro: www.verbraucherstiftung.de
  3. Stipendium für Jugendliche
    Studienreisen ins Ausland werden mit 600 Euro gefördert: www.zis-reisen.de
  4. Lexware-Software QuickVerein 2015 als IT-Spende für Gemeinnützige
    Funktionen: einfache Buchführung, Online-Zahlungsverkehr, Einladung zur Mitgliederversammlung, Beitragsabwicklung etc. – bei: www.stifter-helfen.de
  5. Notebooks, PC-Komplettsysteme, Flachbildschirme etc. als Spende für Gemeinnützige
    Gebrauchte, generalüberholte und voll funktionsfähige Hardware mit Windows 7 Pro und Office 2010 Home und Business gegen eine bloße Verwaltungsgebühr bei: www.stifter-helfen.de
  6. Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB – bis 01.03. bzw. 01.09.2015)
    Ziele: 1. BürgerInnen für die gemeinsame Geschichte, Identität und Zielsetzungen der EU und ihrer Mitgliedstaaten zu sensibilisieren, z.B. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, der Anstieg von Intoleranz, der die Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermöglichte, die Architektur Europas in der Nachkriegszeit, der Kalte Krieg und die Teilung Europas sowie der Beginn des europäischen Integrationsprozesses. 2. Das Interesse und die Partizipation der BürgerInnen an EU-Entscheidungsprozessen zu erhöhen. Gefördert werden „Projekte der Zivilgesellschaft“, „Bürgerbegegnungen“ im Rahmen von Städtepartnerschaften und die „Vernetzung von Partnerstädten“ und v.a. die Diskussion über die Zukunft Europas in Zeiten der Wirtschaftskrise und nach der Europawahl 2014. Neue Formen der Bürgerbeteiligung sollen entwickelt und bestehende partizipative Formen gestärkt werden. Neben den aktiven europäischen BürgerInnen sollen hiermit vor allem auch jene erreicht werden, die der EU kritisch gegenüberstehen. Siehe Webseite der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) und die Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ der kulturpolitischen Gesellschaft e.V.
    Quelle: emcra EU-Fördertipp 7.1.2015 http://www.emcra.eu/
  7. „Mobilitätscharta für die Berufsbildung“ – Aufruf in „Erasmus+“
    Über die Maßnahme „Mobilität in der Berufsbildung“ in „Erasmus+“ werden Praxisaufenthalte im europäischen Ausland u. a. für Auszubildende, BerufsschülerInnen und Bildungspersonal (AusbilderInnen, Lehrkräfte, BerufsberaterInnen, PersonalentwicklerInnen) gefördert. Antragstellung beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABiBB). Quelle: emcra EU-Fördertipp 21.1.2015 http://www.emcra.eu/
  8. Leitfaden für Kulturschaffende: Der öffentliche Haushalt
    Die aktuelle Ausgabe des Monatsmagazin von Kulturmanagement Network widmet sich der öffentlichen Hand als Finanzier von Kunst und Kultur, um Kulturschaffenden einen Leitfaden bei den Vorgängen der Entscheidungsfindung und Verteilung anzubieten. Dazu gehören neben den Verwaltungsinstanzen und betriebswirtschaftlichem Know-how auch die politischen Hintergründe und die nicht-kulturellen Notwendigkeiten einer städtischen bzw. Landesverwaltung. Mehr Informationen: http://www.kulturmanagement.net/
  9. Informationsfreiheitsportal FragDenStaat.de
    Die Online-Plattform FragDenStaat.de ermöglicht Einzelpersonen und Organisationen sich über die Website öffentlich in einem Antrag an Behörden zu wenden, um Informationen aus Dokumenten oder Akten zu erhalten. Die Plattform beruft sich auf das Informationsfreiheitsgesetz, wonach jede Behörde verpflichtet ist, auf Antrag ohne Nennung von Gründen den Zugang zu amtlichen Informationen zu gewähren: www.fragdenstaat.de/
  10. Auch als Auftraggeber Mindestlohn-Gesetz beachten
    Nach dem MiLoG ist auch der Auftraggeber dafür verantwortlich, dass Dienstleister mit denen er in vertraglichem Verhältnis steht, den Mindestlohn von 8,50 Euro bezahlen. Die Haftung erstreckt sich sogar auf Subunternehmer solcher Werk- und Dienstleister. Vorsicht: Leistungsunabhängige Nebenvergütungen wie Wechselschichtzulagen, Schmutzzulagen, Überstundenzuschläge, Nachtschichtzuschläge, Sonn- und Feiertagszuschläge, Gefahrenzulagen, Akkordprämien, Qualitätsprämien, vermögenswirksame Leistungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Boni und Provisionen dürfen bei der Berechnung des Mindestlohnes nicht mitgerechnet werden.
    Für Mitarbeiter unter 18 Jahren ohne Berufsausbildung, Auszubildende, ehrenamtlich Tätige und Langzeitarbeitslose gilt das MiLoG nicht – für Praktikanten aber schon (außer für Pflichtpraktika im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums bzw. Praktika zur Berufsorientierung bis zu drei Monate). Quelle: Newsletter ngo:dialog professionell 10/2014
  11. Eingliederungszuschüsse für die Beschäftigung Älterer
    Die bis Ende 2014 befristete Sonderregelung, nach der die Eingliederung älterer Arbeitsuchender ab 50 Jahren, die Vermittlungshemmnisse haben, durch Eingliederungszuschüsse an die Arbeitgeber bis zu einer Dauer von drei Jahren gefördert werden kann, wird zum 1. Januar 2015 um fünf Jahre bis Ende 2019 verlängert. Im Allgemeinen ist die Dauer der Förderung auf längstens zwölf Monate beschränkt. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  12. Programm des Europäischen Sozialfonds zur „Berufsbezogenen Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund“
    Das bereits seit 2008 laufende Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur „Berufsbezogenen Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund“ wird auch in der neuen ESF-Förderperiode (2014 – 2020) ab 2015 wieder aufgelegt. Das Programm hat unverändert zum Ziel, durch Verbesserung der Sprachkenntnis unter Einbeziehung von Elementen der beruflichen Qualifizierung die Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  13. Keine ermäßigten Notargebühren mehr für gemeinnützige Vereine
    Seit der Einführung des neuen Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG) erhöhen sich die Notarkosten für Vereine, wenn Anmeldungen beim Vereinsregister vorgenommen werden müssen, erheblich. Danach gibt es eine Gebührenermäßigung nur für mildtätige und kirchliche Organisationen, nicht dagegen für gemeinnützige Einrichtungen. Selbst Vereine, die nach ihrem Satzungszweck sowohl mildtätige als auch gemeinnützige Zwecke verfolgen, können sich nicht auf die Ermäßigungsvorschrift stützen.
  14. Europäischer Gerichtshof: Framing keine Urheberverletzung
    Youtube-Videos dürfen aus urheberrechtlicher Sicht auf eigenen Seiten eingebunden werden. Das gilt auch für Blogs und soziale Netzwerke. Denn der Kreis der potentiellen Adressaten wird dabei nicht erweitert. Auch wenn die Videos in einem sogenannten Frame auf der Webseite laufen und das für einen oberflächlichen Betrachter so aussieht, als ob es sich um einen Inhalt der Webseite selbst handelt. Ebenso ist ein Link erlaubt, wenn er ein Werk mittels gleicher Technik zugänglich macht und kein neues Publikum erschließt. Anders ist es, wenn die Inhalte zuvor nicht öffentlich zugänglich waren (z.B. erst ein Login erfolgen musste), ein technisches Verfahren den Inhalt transformiert (3D in 2D oder ihn z.B. downloadbar macht, wenn er es zuvor nicht war) und schließlich, wenn es sich um Inhalte handelt, die ohne Erlaubnis des Rechteinhabers zugänglich waren. Unrechtmäßig in Youtube eingestellte Videos dürfen also nicht verwendet werden. Quelle: Verlag Dashöfer GmbH (Rolf Becker).
  15. Kindergarten als „Nebenzweck“
    Seit das KG Berlin den Betrieb von Kindergärten als unternehmerische Betätigung bewertet hat, wird bundesweit Kindergartenvereinen von den Registergerichten häufig die Eintragung verweigert. Eine neue Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) sieht das nun anders (Beschluss vom 2.12.2014, 47 AR 7482/13): Es liegt z.B. bei einem Waldorf-Kindergarten kein wirtschaftlicher Verein vor, weil der Geschäftsbetrieb lediglich Nebenzweck in Rahmen einer ideellen (pädagogischen) Zielsetzung sei. Es empfiehlt sich also für Kindergartenvereine, eine solche Zielsetzung in der Satzung hervorzuheben.
  16. Leistungsbeurteilung im Zeugnis
    Schreibt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ins Zeugnis, er habe die ihm übertragenen Aufgaben „zur vollen Zufriedenheit“ erfüllt, so bescheinigt er ihm lediglich durchschnittliche Leistungen. Beansprucht der Arbeitnehmer eine bessere Schlussbeurteilung, muss er im Zeugnisrechtsstreit entsprechende Leistungen vortragen und gegebenenfalls beweisen. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn in der einschlägigen Branche überwiegend gute („stets zur vollen Zufriedenheit“) oder sehr gute („stets zur vollsten Zufriedenheit“) Beurteilungen üblich sind: Bundesarbeitsgericht Urteil vom 18. November 2014 – 9 AZR 584/13.
  17. Veranstaltungshinweise

Im April 2015 beginnt ein neuer Lehrgang Praxis Fundraising mit einem neuen Konzept!

  1. Bericht über die Freiwilligenmesse
    Am 25.01. war das ebw wieder auf der Freiwilligenmesse vertreten. Die Mitarbeiterinnen haben rund 250 Beratungsgespräche geführt und 200 Programme verteilt. Es war schön zu sehen, dass so viele Menschen trotz Schnees und rutschiger Straßen zur Messe kamen. Die Messe war diesmal sehr angenehm, da die Stände auf zwei Stockwerken verteilt wurden. Es gab viel mehr Platz für die Gespräche, und die neue Verteilung wirkte stressreduzierend. Wie immer ein Erfolg!
  2. Fortbildung „Biografiearbeit mit Menschen mit Handicap“
    Wer sich für Biografiearbeit mit Menschen mit Handicap interessiert und dabei seine Kenntnisse über die verschiedenen Behinderungsformen vertiefen möchte, ist zu einer modularen Fortbildungsreihe des Vereins LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit und der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg von Juli 2015 bis Juni 2016 im Schloss Spindlhof in Regenstauf eingeladen.
    Weitere Informationen unter http://www.lebensmutig.de/.
  3. Neue Kooperation
    Die Johanniter-Unfall-Hilfe und das Evangelische Bildungswerk München kooperieren und bieten ehrenamtlich Engagierten zwei Abschlüsse in einem an. Die neue Kooperation stellt eine große Chance für die Teilnehmenden des Lehrganges sowie für beide Einrichtungen dar: Die Demenzschulung nach §45 SGB XI wird innerhalb einer größeren Ausbildung angeboten. Die AbsolventInnen des Kurses bekommen daher zwei Abschlüsse für einen Kurs: das bekannte Seniorenbegleitungszertifikat des ebw sowie eine anerkannte Teilnahmebestätigung zur Demenzschulung. Zum ersten Mal haben AbsolventInnen die Möglichkeit, sich in anerkannte Demenz-Helferkreise integrieren zu lassen. Sie können sich auch für alle anderen Formen einer Seniorenbegleitung entscheiden.
    Die Konzeption ist neu, die Qualität der Ausbildung erhöht sich dadurch nochmals. Wir behalten bewusst das 16-tägige Format wegen der wertvollen Gruppendynamik, die ein sehr wichtiger Teil der Ausbildung ist. Seniorenbegleitung und Demenzschulung
  4. Veranstaltungshinweis
  1. Veranstaltungshinweis
    ab 06.02.2015 Aufbaulehrgang Tanzen im Sitzen – Ausbildung des Bundesverbandes Seniorentanz e.V.
  1. KünstlerInnen und AutorInnen zum Thema „Kirche – ein Frauenraum“ gesucht
    Bereits zum vierten Mal schreiben die Argula-von-Grumbach-Stiftung und die Frauengleichstellungsstelle der Evang.-Luth. Landeskirche den „Argula-von-Grumbach-Preis“ aus. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis zeichnet künstlerische Werke (Bilder, Skulpturen) und Texte (Aufsätze, wissenschaftliche Arbeiten und Reflexionen) aus, die sich mit dem Thema „Kirche – ein Frauenraum“ beschäftigen.
    Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2015. Die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet verfügbar.
    Mehr Infos unter http://handlungsfelder.bayern-evangelisch.de/gleichstellungsarbeit.php.
  2. Friedenskette der Religionen am 2. Februar 2015
    Am 2. Februar um 19 Uhr findet in München eine Friedenskette der Religionen statt, um ein Symbol für Frieden, Toleranz und Versöhnung unter den Religionen zu setzen. Die Friedenskette verbindet fünf Gotteshäuser in der Innenstadt mit einer Lichterkette verbinden. Veranstalter der Friedenskette ist die „Initiative Friedenskette“.
    Mehr Infos unter http://friedenskette.de/onewebmedia/Friedenskette_Flyer.pdf.
  3. Lutherdekade 2015: Reformation – Bild und Bibel
    Anlässlich des 500. Jahrestages des Beginns der Reformation mit Luthers 95 Thesen im Jahre 1517 hat die EKD die Reformationsdekade ausgerufen. Die Dekade nimmt zentrale Fragestellungen und Herausforderungen der Reformation auf, die bis in unsere heutige Zeit reichen. Gleichzeitig wurde/wird an historische Gedenkjahre angeknüpft.
    Das Jahresthema 2015 steht unter dem Motto „Reformation – Bild und Bibel“. Ein entsprechendes Themenheft wird von der EKD unter nachfolgendem Link online bereitgestellt: http://www.reformation-bild-und-bibel.de/das-magazin/online-lesen/.
    Unter dem Motto „Bilder die bleiben“ lädt die EKD Interessierte ein, ihr persönliches „Bild, das bleibt“ aufzuschreiben und einzusenden. Die bewegendsten, interessantesten und aussagekräftigsten Geschichten werden von der Redaktion online gestellt. Mehr Infos zu der Aktion finden Sie unter http://www.reformation-bild-und-bibel.de/bilder-die-bleiben/zur-mitmach-aktion/.
  4. Veranstaltungshinweis
    3mal Di 24.02., 10.03., 17.03.2015 Stimmtraining für liturgisches Lesen
  1. Neu: „mit Tablet dabei“, das neue ebw-Projekt für Gemeinden und Einrichtungen im Dekanat München
    Öffnen Sie die „digitalen Fenster zur Welt“ für Menschen in Ihrer Gemeinde/Einrichtung/Stadtviertel. Mit dem neuen „Neue Medien“- Projekt des ebw.
    Teilnehmende Einrichtungen/Gemeinden erhalten die Möglichkeit, vor Ort kostenlose Tablet-Schnupperstunden für Ihre Mitarbeitenden/Ehrenamtlichen durchführen zu lassen.
    Außerdem bilden wir Ihre interessierten Besuchsdienst-Mitarbeitenden oder solche die es werden wollen zu „mobilen Internet-BegleiterInnen“ aus.
    Mobile Internet-BegleiterInnen besuchen ältere Menschen – zuhause oder in einer Einrichtung – und leisten ihnen Gesellschaft. Sie sind fit im Umgang mit dem Tablet, kennen Apps (Programme, die auf dem Tablet laufen), die für SeniorInnen hilfreich oder interessant sein. Nach Bedarf und Interesse des Besuchten bringen Sie das Tablet/Internet in die Begegnung ein.
    Sie schlagen z.B. gemeinsam die weiterführenden Infos nach, auf die der Radio-Moderator verwiesen hat, recherchieren Frisör-Öffnungszeiten, Supermarkt-Liefer-Service, lesen aus E-Books vor, finden Frau Meyers Lieblings-Hit der 40er Jahre bei youtube, schauen gemeinsam eine Häkelmusteranleitung für Linkshänder an oder helfen Herrn Mustermann ein Videotelefonat mit dem Enkel in Australien zu führen.
    Weitere Informationen bei: Annette Hüsken-Brüggemann@ebw-muenchen.de , 089-55 25 80-41
  2. Kinderbücher in Gebärdensprache – neue Videoplattform fördert Sprachentwicklung gehörloser Kinder
    Auf www.kinderbuecher.gmu.de können Familien mit gehörlosen Kindern jetzt gemeinsam Märchen und gängige Kinderliteratur in Gebärdensprache entdecken.
    Das Projekt des Gehörlosenverbandes München und Umland e.V. ist das erste seiner Art im deutschsprachigen Raum und soll gehörlosen und hörbehinderten Kinder Zugang zu Kinderliteratur in ihrer Muttersprache ermöglichen und so den Spracherwerb allgemein stärken. Die Videos sind auf der Plattform kostenfrei abrufbar, es sollen weitere folgen.
  3. netz@treff sucht dich! Soziales Netzwerk für Menschen mit Behinderung sucht engagierte Ehrenamtliche und Honorarkräfte
    netz@treff ist ein soziales Netzwerk für Menschen mit geistiger Behinderung. Auf einer eigenen werbefreien und geschützten Social Media Plattform können Menschen mit Behinderung aus München erste Erfahrungen mit der Kommunikation in virtuellen sozialen Netzwerken sammeln. Sie werden dabei von ehrenamtlichen und hauptamtlichen DozentInnen angeleitet und begleitet.
    Die Nachfrage ist groß – auch Menschen mit Behinderung sind neugierig auf das Internet, möchten es entdecken, seine Möglichkeiten kennenlernen und nutzen.
    Deshalb suchen wir Verstärkung. Wenn Sie Freude am Umgang mit Menschen haben, am PC und mit den Grundfunktionen des Internets zurechtkommen und ein bisschen Zeit mitbringen (z.B. 1 Vormittag in der Woche, oder 2-3 Wochenenden/Semester) dann sind Sie bei „netz@treff“ richtig.
    Sie sind bisher selbst noch in einem Social Network unterwegs und haben noch nicht mit Menschen mit Behinderung zusammen gearbeitet? Kein Problem, selbstverständlich bereiten wir Sie gut auf Ihren Einsatz vor.
    Weitere Infos bei: Annette Hüsken-Brüggemann@ebw-muenchen.de , Tel 089-55 25 80-41
  4. PC Kurse für Geflüchtete
    Das Team von ComIn, dem deutschen Projekt von Handicap International, unterstützt Menschen mit Behinderung, die einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben.
    Neben Trommelworkshops und Sprachkursen werden dieses Frühjahr auch Computer- und Internet-Kurse angeboten.
    Die nächsten PC –Kurse (Word) beginnen im Februar, Internet-Einführungen ab Mitte März.
    Die Veranstaltungen sind für Geflüchtete kostenfrei.
    Weitere Informationen und Anmeldung bei:
    Handicap International, Projekt ComIn, Ganghoferstr. 19, 80339 MÜNCHEN
    Tel.: 089/ 411 09 573 (auch Anrufbeantworter), Fax: 089/ 54 76 06 20
  5. Wheelmap.org – Barrierefreiheit genießen und verbessern
    wheelmap.org/ ist eine Landkarte, auf der Rollstuhlfahrende und andere Interessierte gezielt nach barrierefreien Einrichtungen (Cafés, Geschäfte, Haltestellen u.ä.) suchen können.
    Wheelmap.org ist aber auch ein Mitmach-Projekt. Jeder, der sich dort anmeldet, kann allein oder als Gruppe z.B. im Rahmen eines „Social Mapping Day“ neue Orte auf der Karte eintragen bzw. den Grad der Barrierefreiheit dazu eintragen.
  6. Buch-Tipp: Facebook & Recht
    Hand aufs Herz – haben Sie bei der Registrierung Ihrer privaten oder Vereins/Gemeinde/…-Fan-Seite bei Facebook die Nutzungsbedingungen gelesen? Was ist mit der Datenschutzrichtlinie? Den Brand Permissions? Und wenn ja – haben Sie alles verstanden, was da steht? Wissen Sie, welche Bilder Sie auf Facebook verwenden dürfen? Warum das Social Plugin „Facebook Daumen“ auf Ihrer Webseite für Sie gefährlich sein kann?
    Haben Sie eine Social Media Guideline für Ihre Mitarbeitenden? Wissen Sie, was Sie tun können, wenn jemand auf Facebook über Sie oder Ihr Unternehmen herzieht? Hat Ihre Facebook-Seite ein Impressum?
    Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit Nein beantwortet haben oder bei einer genannten Vokabel verwirrt die Augenbraue in die Höhe gezogen haben, dann ist „Facebook und Recht“ für Sie lesenswert.
    Der Autor und Medienanwalt Jan Christian Seevogel erklärt verständlich und anschaulich illustriert, welche Rechte Sie wo und wann zu interessieren haben. http://www.oreilly.de/catalog/buchfbrechtger/
  7. „Safe“ the Date – Am 10. Februar ist Safer Internet Day
    Sind Sie sicher, dass Sie sicher im Netz unterwegs sind?
    Informationen zur Internetsicherheit finden Sie zum Beispiel hier:
    BSI für Bürger https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Home/home_node.html
    Klicksafe http://www.klicksafe.de/
    Dieser Laden fühlt z.B. verschiedener Virenschutz-Software auf den Zahn http://www.av-test.org/de/
  1. Stipendiatentag von startsocial – hilfe für helfer
    Das ebw war mit dabei!
    Zwei Mitarbeiterinnen des ebw sind Mitte Januar nach Berlin zum Stipendiatentag von startsocial e.V. gefahren. Für das Projekt „München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden“ hat das ebw ein viermonatiges Beratungsstipendium erhalten.
    Ziel von startsocial ist die Unterstützung von sozialen Projekten mittels Wissenstransfer aus der Wirtschaft und sozialen Organisationen. Seit elf Jahren sind McKinsey & Company und die ProSiebenSat.1 Media AG Hauptförderer und Motor für den seit über zehn Jahren bestehenden Wettbewerb. Die Schirmherrschaft hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel inne.
    In der geschichtsträchtigen Kalkscheune in Berlin-Mitte präsentierten sich auf dem Stipendiatentag insgesamt 100 Projekte. Dazu ist auch ein Film entstanden. Den Film und weitere Informationen über startsocial entnehmen Sie bitte http://www.startsocial.de/.
  2. Komponistinnen International
    Konzert der Künstlerinnenorganisation GEDOK
    Unter dem Motto „Trio for Three“ treten GEDOK-Mitglied Elisabeth Weinzierl zusammen mit Edmund Wächter, Daniela Weitze und Angela Lex am So 1. Februar um 19.30 Uhr im Kleinen Konzertsaal des Gasteigs München auf.
    Weitere Informationen unter http://www.gedok-muc.de.
  3. Literaturstipendien der LHM 2015
    Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München vergibt 2015 fünf Literaturstipendien in Höhe von jeweils € 6000. Voraussetzungen für die Bewerbung sind, dass die AutorInnen bzw. ÜbersetzerInnen in München leben und dass die eingereichten Texte noch unveröffentlicht sind.
    Es können nur deutschsprachige Texte eingereicht werden.
    Weitere Informationen unter http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat.html.
  4. Künstlersozialversicherung
    Bei öffentlichen Auftritten von bei der Künstlersozialkasse (KSK) versicherten Künstlern werden Abgaben an die KSK fällig (www.kuenstlersozialkasse.de). Abgabepflichtig sind Veranstalter, die jährlich mehr als drei Veranstaltungen mit selbstständigen Künstlern und Publizisten organisieren und damit Einnahmen erzielen wollen sowie Organisationen, die für ihre Werbung / Öffentlichkeitsarbeit nicht nur gelegentlich Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten erteilen. Ab 450 Euro pro Jahr ist eine Auftragserteilung „nicht nur gelegentlich“. Mehrtägige Veranstaltungen gelten als nur eine Veranstaltung. Die Träger der Deutschen Rentenversicherung (DRV) werden dies im Rahmen der mindestens alle vier Jahre stattfindenden Arbeitgeberprüfungen mitprüfen. Die Künstlersozialkasse hat ein eigenes Prüfrecht, um branchenspezifische Schwerpunktprüfungen und anlassbezogene Prüfungen selbst durchzuführen. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  5. Veranstaltungshinweise
    Mi 11.02.2015 Kulturführerschein – Infoabend
    Do 12.03.2015 Ich packe meinen Koffer und nehme mit – Werkstatt für kreatives Arbeiten unterwegs
    Mi 11.02.2015 Das Künstlerbuch – Workshop zum kreativen Gestalten

Näheres zu diesen und allen weiteren Seminaren finden Sie auf der ebw Website unter der Rubrik "Veranstaltungen".

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Evangelisches Bildungswerk München e.V.
Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
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Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.
1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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