Evangelisches Bildungswerk München e.V.

September 2015

Aus der Geschäftsstelle

  1. Bildung – Gebot der Stunde

Arbeitswelt

  1. Neu am Start: www.vereinswiki.info
  2. Menschen begeistern, Projekte finanzieren – Ausschreibungsfrist des Fundraising-Preises ist bis 09.10.2015 verlängert
  3. ConSozial vom 21. bis 22.10.2015 in Nürnberg
  4. Handbuch Fundraising-Praxis vor Ort – Neu und erweitert
  5. Veranstaltungshinweise

Soziales

  1. Aus dem Schatten treten – Tagung für Kriegskinder des Zweiten Weltkrieges
  2. Förderpreis „Münchner Lichtblicke“
  3. 11. Woche des bürgerschaftlichen Engagements
  4. Europäische Kooperation für bürgerschaftliches Engagement
  5. Neue Nachrichten über Alzheimer
  6. Neues Arbeitsbuch für DemenzhelferInnen
  7. Veranstaltungshinweise

Gesundheit

  1. 5. Münchner Woche für Seelische Gesundheit
  2. Neuigkeiten über Demenz
  3. Frauen, die alles falsch machen und sehr alt dabei werden
  4. Achtsamkeit gegen Depressionen
  5. Veranstaltungshinweise

Glaube

  1. Leben und Religion im Älterwerden
  2. Credo-Projekt
  3. meet & pray in der Nazarethkirche
  4. Trauern – Neues Angebot für Menschen, die einen Abschied zu bewältigen haben
  5. Benefizaktionen und Gemeindeaufbau

Medienwelten

  1. Think Big – Plattform und Förderung für digitale Jugend-Projekte
  2. Unterrichtsvorschläge zum Thema „Selfies“
  3. Inklusion im Internet I: Die Inklusionslandkarte
  4. „Mein PC und ich“ – neue Zeitschrift für SeniorInnen zum Thema Computer/Smartphones
  5. Inklusion im Internet II: Fortbildungstag „Barrierefreies Internet“
  6. Veranstaltungs-Tipp: „Heute spiel´ich Gott“

Kultur

  1. Benefizkonzert für Flüchtlinge
  2. Kultur – kostenlos, aber nicht umsonst
  3. Literaturabende „Leibrocks Bücher“ in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Einrichtung
  4. Was geht? Kunst und Inklusion
  5. BKM-Preis Kulturelle Bildung 2016
  6. Herzliche Einladung zur Vernissage der Ausstellung „… abhanden gekommen“. Im Dschungel.
  7. Veranstaltungshinweise

Ein Fremdling soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren

Ein alter Mann aus München steht fast ganz alleine am Gleis des Münchner Hauptbahnhofs. Die Polizei begleitet gerade einen Pulk von Flüchtlingen vom Zug aus Budapest zum Registrieren und zum Medizincheck. Der alte Mann beobachtet die Flüchtlinge. Langsam hebt er die Hände und klatscht. Zwar nur leise, weil er schon recht gebrechlich ist. Aber eine junge Flüchtlingsfamilie sieht das. Vermutlich ist es für sie der erste Augenblick seit Wochen ohne Angst. Sie erkennt das Zeichen des Willkommens, auch des Respekts für das, was sie in der letzten Zeit durchgemacht hat. Und dann tut die mit einem Kopftuch bekleidete Frau der Familie etwas sehr Anrührendes: Sie schickt dem alten Mann einen Handkuss. Eine Geste voller Dank, voller Zartheit. Er lächelt die Frau an.
Woher kommen Sie, frage ich den Mann später. Aus Schlesien, sagt er. Er erzählt von seiner Flucht, vom Neuanfang in Bayern damals. Wenigstens die Sprache mussten wir nicht lernen, sagt er.
Nach 1945 sind 13 Millionen Vertriebene in die Besatzungszonen gekommen und mussten komplett neu anfangen. Das später eingetretene Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik Deutschland ist auch ein Erfolg dieser gewaltigen Integrationsleistung. 1989 hat die wirtschaftlich marode DDR ihren Geist aufgegeben. Gewaltige Anstrengungen waren erforderlich, um die infrastrukturellen Defizite im Osten zu beheben. Heute ist Deutschland wirtschaftlich die Nummer eins in Europa. Dazu tragen alle Teile Deutschlands bei, in West und Ost, in Süd und Nord.
Jetzt kommen zum Teil gut qualifizierte und vor allem hochmotivierte Menschen in unser Land.
Nie war Bildung so wichtig wie jetzt. Bildung, hier als Erlernen der Sprache und Kennenlernen der Kultur. Es wird keine Einbahnstraße sein. Wir werden die afghanische Drachensteigkunst beobachten, den grandiosen syrischen Erzählern zuhören, und Menschen aus Eritrea zeigen uns, wie man den schärfsten Eintopf der Welt kocht. Und die Flüchtlinge, die integriert sind, zahlen Steuern, füllen die Sozialkassen mit und sichern so die wirtschaftliche Zukunft im Land mit der zweitniedrigsten Geburtenrate weltweit. Spätestens 2022 stehen mindestens fünf der heutigen Flüchtlingskinder in Katar bei der Fußball-Weltmeisterschaft (so sie dort stattfindet) im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft.
Wer Flüchtlinge gut integriert, profitiert langfristig am meisten davon.

Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken. Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der Herr, bin euer Gott. 3. Mose 19, 33.34

Einen schönen Herbst wünsche ich Ihnen. Vielleicht sehen wir uns im Evangelischen Bildungswerk. Wir schulen Ehrenamtliche.

Herzliche Grüße
Ihr
Felix Leibrock

P.S.: Wer sich gerne für Flüchtlinge engagieren möchte: www.fluechtlingshilfemuenchen.de

  1. Neu am Start: www.vereinswiki.info
    Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V hat eine neue Webseite auf den Weg gebracht. Auf der Seite „Vereinswiki“ finden Sie Infos von der Vereinsgründung über die Gestaltung des Vereinslebens bis hin zu rechtlichen Fragestellungen. Die Webseite wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.
    Mehr Infos unter www.vereinswiki.info
  2. Menschen begeistern, Projekte finanzieren – Ausschreibungsfrist des Fundraising-Preises ist bis 09.10.2015 verlängert
    Sie haben ein Fundraising-Projekt, das an der Schnittstelle zwischen Kirche und Diakonie angesiedelt ist. Ihr Projekt ist maximal zwei Jahre abgeschlossen oder Sie befinden sich in der Umsetzungsphase? Dann bewerben Sie sich bis spätestens 09.10.2015 um den Fundraising-Preis 2016. Der Preis wird von der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und dem Diakonischen Werk Bayern ausgelobt. Es sind Preise in Höhe von 1.000 – 5.000 Euro zu gewinnen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Landessynode von 17. bis 21. April 2016 in Ansbach statt.
    Sie möchten sich bewerben? Für die Teilnahme ist eine Projektbeschreibung im Umfang von maximal vier DIN A 4 Seiten sowie Bildmaterial erforderlich.
    Mehr Infos http://www.fundraisingpreis.org/
  3. ConSozial vom 21. bis 22.10.2015 in Nürnberg
    ConSozial, die größte Fachmesse der Sozialwirtschaft in Deutschland, öffnet wieder ihre Pforten. Veranstalter und damit verantwortlich für die ConSozial insgesamt ist das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Von der Kinder- und Jugendhilfe, über die Teilhabe von Menschen mit Behinderung bis hin zu Personalentwicklung, Recht und Finanzen – all diese Themenbereiche werden im Rahmen der Messe abgedeckt. Unter dem Dach der ConSozial findet auch der Hospiz- und Palliativkongress statt. Ein weiterer interessanter Schwerpunkt ist das Thema Inklusion.
    Hier geht’s zum vollständigen Programm der ConSozial http://www.consozial.de/files/consozial/downloads/consozial/2015/ConSozial-Programmheft-2015.pdf
  4. Handbuch Fundraising-Praxis vor Ort – Neu und erweitert
    Das klassische Handbuch und Nachschlagewerk für die Fundraising-Praxis ist in einer aktualisierten und stark erweiterten sechsten Auflage erschienen.
    28 Autorinnen und Autoren geben in dem neu strukturierten und völlig überarbeiteten Band in 50 Kapiteln einen umfassenden Überblick über die tägliche Praxis des Fundraisings.
    Neu aufgenommen wurden u. a. die Themen Crowdfunding und Social Investments sowie Artikel zu bestimmten Fundraising-Bereichen. Für Bestellungen bis zum 30. September 2015 ist das Handbuch zu einem Subskriptionspreis von 35,00 Euro zu erwerben.
    Bestellung sowie weitere Infos und Downloadmöglichkeiten (Verzeichnisse für Inhalt, Stichworte, Checklisten und Praxisbeispiele) finden sich auf: Fundraising-Praxis vor Ort
  5. Veranstaltungshinweise
  1. Aus dem Schatten treten – Tagung für Kriegskinder des Zweiten Weltkrieges
    Am Dienstag, dem 20. Oktober 2015, veranstalten das Evang. Bildungswerk (ebw) und das Müncher Bildungswerk (MBW) eine Tagung mit dem Titel „Aus dem Schatten treten“. Eine Veranstaltung zur Spurensuche über Herausforderungen und Chancen beim Aufwachsen in (Nach-)Kriegszeiten. Die Veranstaltung im Evang. Forum von 09:30 – 17:00 Uhr ist ein Kooperationsprojekt des ebw, des MBW, der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und dem Verein LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e.V.
    Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter: „Aus dem Schatten treten“
  2. Förderpreis „Münchner Lichtblicke“
    Die Landeshauptstadt München und die Lichterkette e.V. verleihen dieses Jahr wieder den Förderpreis „Münchner Lichtblicke“ für Einrichtungen, Projekte, Schulen und Einzelpersonen, die sich in vorbildlicher Weise für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in München einsetzen.
    Vorschläge können formlos per Post bis zum 31. Oktober 2015 eingereicht werden an Lichterkette e.V., Sonnenstr. 12, 80331 München. http://www.lichterkette.de/foerderpreis/
  3. 11. Woche des bürgerschaftlichen Engagements
    Die bundesweite 11. Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet vom 11. bis 20. September in Berlin statt. Den Kalender der Veranstaltungen finden Sie unter: http://www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/
    An dieser Woche beteiligen sich ehrenamtlich Engagierte, Organisationen, Initiativen, Freiwilligenagenturen und Unternehmen in Form von Veranstaltungen rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement. Projekte, Aktionen und Ideen aus allen Bundesländern werden vorgestellt, andere werden öffentlich gewürdigt.
  4. Europäische Kooperation für bürgerschaftliches Engagement
    Initiative BE ist ein relativ junges Projekt, das Vereine und Initiativen aus beiden Ufern des Rheins verbindet: France Bénévolat, Bas-Rhin; Stadt Kehl; ARBES e.V. – Arbeitsgemeinschaft des Bürgerschaftlichen Engagements, Baden-Württemberg; Verein Jung & Alt – Für gegenseitige Hilfe e.V., Willstätt; Diakonie Kork; Familien- und Seniorenbüro e.V. , Gengenbach; Landratsamt Ortenaukreis; Eurodistrict Strasbourg-Ortenau; Cress Alsace; CPCA SARA, Strasbourg.
    Die Kooperation informiert über Möglichkeiten des Engagements und vermittelt Engagierte in Frankreich und in Deutschland. Sie bildet ein Netzwerk zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region: Ein tolles Beispiel mit Zukunft! http://www.ortenau-engagiert.de/engagement-im-ortenaukreis/projekte/initiative-be/
  5. Neue Nachrichten über Alzheimer
    Die Zeit berichtete am 16.07.2015 über zwei neue Medikamente, die die Eiweißablagerungen bei Alzheimer anscheinend effektiv bekämpfen. Die neuen Wirkstoffe heilen zwar die Krankheit nicht, können sie jedoch besser bremsen als bisher. Die Pharmaindustrie setzt weiterhin auf die Bekämpfung der Eiweißablagerungen im Gehirn um Alzheimer zu besiegen, obwohl es viele Hinweise gibt, dass andere mögliche Ursachen eine große Rolle in der Krankheitsentwicklung spielen. In der Vergangenheit gab es schon zahlreiche Ankündigungen über neue Präparate gegen Alzheimer, denen Enttäuschungen folgten. Gibt es diesmal doch einen Durchbruch? http://www.zeit.de/2015/29/alzheimer-demenz-heilung-medikament
  6. Neues Arbeitsbuch für DemenzhelferInnen
    Sie lesen die „Buch des Monats“-Rezension über das neue Buch „Bohnerwachs und Kaffeeduft“ von Karin Biela unter http://ebw-muenchen.de/kategorie/publikationen
    Das ebw rezensiert für Sie regelmäßig interessante Bücher in der Kategorie „Buch des Monats“ auf seiner Internetseite. Wenn Sie selber eine Rezension schreiben möchten, sind Sie herzlich eingeladen, diese auf unserer Internetseite zu veröffentlichen. „Buch des Monats“
  7. Veranstaltungshinweise
  1. 5. Münchner Woche für Seelische Gesundheit
    Am Do 08.10.2015 wird im Gasteig die 5. Münchner Woche für Seelische Gesundheit eröffnet. Die Veranstaltungswoche vom 08.-16. Oktober findet jeweils im Oktober rund um den Welttag für Seelische Gesundheit, den 10. Oktober, statt. Die Münchner Woche für Seelische Gesundheit ist ein Projekt des Münchner Bündnisses gegen Depression in Kooperation mit der Landeshauptstadt München.
    Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier: http://www.woche-seelische-gesundheit.de/veranstaltungen/index.html
  2. Neuigkeiten über Demenz
    Wer mit älteren Menschen arbeitet, weiß, dass viele an Demenz erkrankte Menschen sich noch an Melodien erinnern können, die sie in der Kindheit gesungen haben. Die Forschung fragt sich, ob neue Behandlungsmöglichkeiten in diesen Nervenzellenverbindungen liegen können. ForscherInnen fanden heraus, dass die Nervenzellen des Gedächtnisses rhythmisch wie bei einem Heavy-Metal-Konzert arbeiten. Es gibt auch Entdeckungen im Bereich der medikamentösen Behandlung einer Demenz: Die Forschung hat neulich gemerkt, dass mehrere antidiabetische Medikamente das Risiko für eine Demenz bei PatientInnen mit Diabetes Typ II deutlich senken.
    http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2015/06/29/langzeitgedaechtnis-fuer-musik-ist-immun-gegen-alzheimer/
    http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2015/06/26/diabetes-wirkstoff-pioglitazon-senkt-das-risiko-einer-demenz/
  3. Frauen, die alles falsch machen und sehr alt dabei werden
    „Die Welt“ berichtet von zwei sehr alten Frauen, die im 19. Jahrhundert geboren sind und ihre ganz eigenen Ernährungsgewohnheiten entwickelt haben. Diese widersprechen allen Theorien über die Ernährung im Alter: Viel Eier, viel Fleisch, wenig Obst und Gemüse und dafür Kekse. Sie tun, was sie wollen, mit Recht, und vielleicht hilft das, mehr als 115 Jahre alt zu werden. http://www.welt.de/gesundheit/article143423631/Wie-man-mit-rohen-Eiern-Fleisch-und-Speck-uralt-wird.html
  4. Achtsamkeit gegen Depressionen
    Seit Jahrtausenden wird in den östlichen, aber auch den westlichen Religionen als spiritueller Weg Achtsamkeit geübt. Wenn ich esse, esse ich, wenn ich sitze, sitze ich, wenn ich den _ebw_-Rundbrief schreibe, schreibe ich den _ebw_-Rundbrief und denke an nichts anderes. Achtsamkeit durch verschiedene Methoden zu üben, um im Hier und Jetzt zu bleiben, hilft nachweislich gegen Depressionsrückfälle. Eine im April 2015 abgeschlossene Studie zeigt, dass die mindfulness-based cognitive therapy (MBCT) oder achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie einen depressiven Rückfall genauso verhindern kann wie eine medikamentöse Therapie. http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract
  5. Veranstaltungshinweise
  1. Leben und Religion im Älterwerden
    Ein „Programm für Dialoge“ haben Jens Colditz und Monika Bauer entwickelt. Mit einem Blick auf die Lebenssituation älterer Menschen bieten sie methodische Zugänge zum Glauben unter den Stichworten „Selbstaktualisierung, Inseln des Selbst und biographische Spurensuche“. Das 124-seitige DIN-A4-Broschürheft enthält viele ansprechende Texte und Illustrationen. Wer in seiner Gemeinde die Generation der Älteren in ihren Glaubensfragen und –erfahrungen abholen will, findet hier eine zuverlässige Orientierung.
    Mehr dazu über die Herausgeberin: Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung in Bayern e.V. (AEEB), Herzog-Wilhelm-Straße 24, D-80331 München, Tel. 089-543 44 77-0, www.aeeb.de
  2. Credo-Projekt
    Nicht jedem, nicht jeder geht das Apostolische Glaubensbekenntnis leicht über die Lippen. Manche schweigen bewusst, wenn es im Gottesdienst gesprochen wird. Glaube ist etwas Individuelles. Es gibt viele Wege, diesen Glauben zu bekennen. Das Spirituelle Zentrum St. Martin in München hat dazu ein Projekt angestoßen. Jede/r kann sein/ihr Verständnis von Glauben selbst formulieren und auf der Seite www.credo-projekt.de einstellen, dort gibt es auch mehr Informationen. Die Texte sind eine gute Basis, um in Gemeindekreisen über Glauben, Bekennen und Gottesdienst zu diskutieren.
  3. meet & pray in der Nazarethkirche
    Wer sonntagmorgens nicht zum Gottesdienst kann oder will, dem bietet die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Immanuel-Nazareth in München jetzt eine spannende Alternative: In der Nazarethkirche in der Barbarossastraße 3 gibt es jeweils am 1. Sonntag im Monat „meet & pray. Begegnungen im Abendgottesdienst“. Die Gemeindeleitung schreibt dazu: Beim gemeinsamen Singen und Essen suchen wir Anregungen für modernes und offenes Christsein im Hier und Heute“. Jedes Treffen steht unter einem Thema:
    04.10.2015: ERNTEDANK
    01.11.2015: UNHEILIG HEILIG
    03.12.2015: SCHLUSS MIT MORALIN
    03.01.2016: VIELE GUTE VORSÄTZE UND EIN GLAS PROSECCO
    07.02.2016: TAUFE OHNE VERSPRECHER
    Herzliche Einladung an alle, die offen sind für Neues!
    Mehr unter: www.immanuel-nazareth-kirche.mws3.de. Quelle: Gemeindeflyer
  4. Trauern – Neues Angebot für Menschen, die einen Abschied zu bewältigen haben
    Das Café für die Seele – Trauercafé erfährt großen Zuspruch. Der Bedarf ist riesig. Darum gibt es jetzt ein ergänzendes Angebot: „Gehen für die Seele“. Gerade denen, die in der Trauer um einen geliebten Menschen nicht vorankommen, kann Gehen helfen. Bei den Treffen gehen die Teilnehmenden zwei Stunden und erhalten begleitende Impulse. Wer in seiner Gemeinde, in seiner Einrichtung Trauernde kennt, kann diese gerne ans Evangelische Bildungswerk München verweisen. Dort gibt es auch einen Sonderprospekt. Das Gehen für die Seele findet immer am dritten Montag im Monat statt, jeweils von 16.00 – 18.00 Uhr und kostet € 5,- pro Termin.
    Mehr Informationen und Kontakt unter: Gehen für die Seele, Tel. 089/55 25 80 0, service@ebw-muenchen.de
  5. Benefizaktionen und Gemeindeaufbau
    Dass gemeinsame Benefizaktionen den Zusammenhalt in einer Kirchengemeinde verstärken, beweist die Wanderung von Pfarrerin Katarina Freisleder. Anlässlich ihres 40. Geburtstags hat sie sich auf den Weg über die Alpen gemacht. Für einen hilfsbedürftigen 14-jährigen Jungen in Tansania und dessen Bildungschancen überwindet sie insgesamt starke 10.000 Höhenmeter, von Oberstdorf im Allgäu bis nach Meran in Südtirol. Sie hat es geschafft, auch weil sie vorher mit ihrer Gemeinde, der Studierendengemeinde der TU München, trainiert hat. Eine Gemeinschaftsaktion, die Schule machen kann!
    Mehr unter: www.sonntagsblatt.de, Artikel von Brigitte Vordermayer
  1. Think Big – Plattform und Förderung für digitale Jugend-Projekte
    14-25 Jährige mit Ideen für digitale Projekte, können beim Jugendprogramm der Telefonica und O2 Anregungen, Coaching und Projektförderung bekommen.
    In regelmäßigen Abständen finden auch Video-Chats zu digitalen Themen statt, diese sind weiterhin auf der Webseite https://www.think-big.org verfügbar. Damit sind sie auch für alle interessant und hilfreich, die älter sind oder keine Projekte einreichen wollen, aber trotzdem Inspiration suchen. Am 16.08. fand z.B. ein Chat zum Thema „digitale Projekte mit Geflüchteten“ statt.
  2. Unterrichtsvorschläge zum Thema „Selfies“
    Vorschläge zur Thematisierung von „Wie offen kann ich sein ? – Selfies und Kommunikation in den Sozialen Medien“ für Jugendliche der 8.-10. Klasse vom Hessischen Landesverband der Deutschen Jugendherbergen auf: http://www.djh-hessen.de/schulfahrten/unterrichtsvorschl%C3%A4ge/film_und_medien_-_wie_offen_kann_ich_sein_/
    Sehenswert und unterhaltend sind vor allem auch die Kurzfilm-Tipps für den Einstieg ins Thema. Die Links führen zu einer ganzen Reihe von Clips, die Regisseur Matthew Frost für die Vogue mit verschiedenen Hollywood-Schauspielerinnen über Medien-Themen (Kate Winslet beim Ego-Googlen, Cate Blanchett über die Faszination für Slow-Motion, …) umgesetzt hat.
  3. Inklusion im Internet I: Die Inklusionslandkarte
    Auf www.inklusionslandkarte.de können Anbieter von inklusiven Veranstaltungen und Projekten Informationen darüber einstellen. Menschen, die inklusive Events besuchen möchten, können sich hier über verfügbare Angebote in ihrer Nähe informieren. https://www.inklusionslandkarte.de/IKL/Projekt_Eintragen/beispiel-einstellen_node.html
  4. „Mein PC und ich“ – neue Zeitschrift für SeniorInnen zum Thema Computer/Smartphones
    Seit vor der Sommerpause lesen wir im ebw die „Mein PC und ich“, eine Zeitschrift mit dem Anspruch, älteren Menschen für sie relevante Computer- und Internet-Themen verständlich nahe zu bringen. Unser erster Eindruck: Ja, damit kann man was anfangen, das kann man durchaus weiterempfehlen. Sicher, die Themen finden sich auch in anderen Zeitschriften, das Rad wurde hier nicht neu erfunden, aber die Themenauswahl ist durchaus zielgruppenorientiert und die Texte in der Tat verstehbar. Für den absoluten Internet/PC-Neuling reicht die Lektüre allein noch nicht für eine selbstständige Bedienkompetenz, aber auch der Laie kriegt hier Anregung, wofür denn das wohl gut sein könnte, „dieses Internet“.
    Manche Themen könnten durchaus ausführlicher und mehr-perspektivisch angegangen werden. Vom Umfang der Info über die „Gesundheits-Apps“ in der aktuellen Ausgabe waren wir ein bisschen enttäuscht, hätten uns noch mehr Beispiele und ein bisschen mehr kritisches Hinterfragen der Langzeitwirkungen von Gesundheits-Daten-Sammelei erhofft.
    Vielleicht ja in der nächsten Ausgabe?
    Überblick Infos und Heft-Vorschau finden Sie hier: http://www.weka-media-publishing.de/mediadaten/mediafacts/mein-pc-und-ich
    Wer mal richtig mit Anfassen reinschnuppern will – unsere Exemplare werden in unseren Smartphone, PC- und Tablet-Seminaren zur Ansicht ausliegen.
  5. Inklusion im Internet II: Fortbildungstag „Barrierefreies Internet“
    Sie wollen mit Ihrer Internet-Seite alle Menschen erreichen?
    Nicht jede Webseite ist für jeden Menschen gleich gut bedienbar, leserlich und verstehbar.
    Worauf kommt es an? Was bedeutet Inklusion im Internet und wie gestalte ich meine Webseite barrierefrei?
    Bei unserem Fortbildungstag „Internet für alle“ können sich Webmaster und –RedakteurInnen, sowie weitere Interessierte eine erste Orientierung zum Thema verschaffen. Web-Verantwortliche von kirchlichen Webseiten, die über ihre Kirchengemeinde angemeldet werden, können kostenlos teilnehmen.
    Jetzt die letzten Plätze sichern! Weitere Infos unter: Internet für alle
  6. Veranstaltungs-Tipp: „Heute spiel´ich Gott“
    Medien prägen unsere Welt- und Gottesbilder mit. Bei der Frage nach der Alltagswirkung von Computerspielen geht es oft nur um den Gewalt-Aspekt. Was aber ist mit den ‚weltanschaulichen‘ Inhalten?
    -Entdecken Sie die religiöse Seite von Computerspielen.
    -Diskutieren Sie die Macht der Spiele.
    -Erhalten Sie Impulse für den praktischen Einsatz z. B. in der Konfirmanden-Arbeit.
    In Kooperation mit der Evang. Stadtakademie München und der medien und kommunikation – fachstelle der erzdiözese münchen und freising (muk)
    Infos und Anmeldung unter: Heute spiel ich Gott
  1. Benefizkonzert für Flüchtlinge
    Neu ankommende Flüchtlinge brauchen Hilfe, wie z.B. die Irakerin Kayla. Sie wurde als Angehörige der jesidischen Minderheit verfolgt und musste fliehen. Die Flucht war ein Horror: Misshandlungen der Schlepper, Hunger, Erschöpfung und der Tod von Mitflüchtenden. Sie lebt in einer Flüchtlingsunterkunft, ist schwerst traumatisiert, leidet unter Albträumen, Schlafstörungen, Angstzuständen, schwerer Depression und benötigt dringend eine Psychotherapie, um wieder angstfrei leben zu können. Um in solchen Fällen helfen zu können, lädt die interkulturelle Stiftung Kolibri, eine Gruppe von ca. 40 freiwillig Engagierten, zu einem Benefizkonzert ein:
    MOZART
    Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte”
    Klarinettenkonzert A-Dur KV 622: Fidelis Edelmann, Klarinette
    BEETHOVEN
    Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“
    Neue Philharmonie München, Dirigent: Fuad Ibrahimov
    Herkulessaal der Residenz
    Samstag, 10. Oktober 2015 um 20 Uhr
    Einführung: Reinhard Szyska, 19.15 Uhr
    Schirmherrschaft: Christian Stückl
    Karten zu 20, 30, 40 Euro bei Eva Nies, T. 089-173512 (AB), ticket@kolibri-stiftung.de oder (zzgl. VVG) bei www.muenchenticket.de und allen bekannten VVK-Stellen
  2. Kultur – kostenlos, aber nicht umsonst
    Kultur in München ist teuer, zu teuer. Das denkt so manche, so mancher – und irrt. Auf einem eigenen Portal des KulturRaum München findet sich jetzt eine stets aktualisierte Übersicht über eintrittsfreie Konzerte, Theater, Filmvorführungen etc. Auch ein gutes Portal, um eigene Bildungs- und Kulturveranstaltungen zu verbreiten, sofern sie kostenlos sind. Auch am Gasteig sind sehr viele Veranstaltungen mit freiem Eintritt.
    Mehr unter: http://www.kulturraum-muenchen.de/eintritt-frei/
  3. Literaturabende „Leibrocks Bücher“ in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Einrichtung
    Seit zwanzig Jahren hält der Leiter des Evangelischen Bildungswerks München, Felix Leibrock, Literaturabende. Darin stellt er unter einem übergeordneten Thema vorwiegend literarische Neuerscheinungen vor. Die Teilnehmenden erhalten einen „Fahrplan“ durch den Abend und eine Liste mit Kurzbesprechungen. Leibrock gestaltet die Abende kurzweilig mit Einbezug des Publikums, zwischen Humor und Nachdenklichem pendelnd. Auch kleine schauspielerische Einlagen gehören dazu. Die Einnahmen (Spenden) kommen in vollem Umfang der Gemeinde, der Einrichtung oder einem sozialen Zweck zu. Wenn Sie an einem dieser Abende teilnehmen möchten, fordern Sie bitte den Sonderprospekt im Evangelischen Bildungswerk München an. Wenn Sie 2016 einen solchen Abend in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Einrichtung durchführen möchten, sprechen Sie Felix Leibrock an.
    Kontakt: felix.leibrock@ebw-muenchen.de, Tel. 089 55 25 80 51 oder 0170 47 46 123
  4. Was geht? Kunst und Inklusion
    Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München hat eine Vielzahl kultureller Vereine und Einrichtungen zum Thema „Was geht? Kunst und Inklusion“ vernetzt. Herausgekommen ist eine Art Festival: Von Oktober 2015 bis Januar 2016 finden viele Ausstellungen und Events statt. Zusammengefasst sind sie in einem umfangreichen Katalog, der auch im Evangelischen Bildungswerk München mitgenommen werden kann. Das ebw bringt sich in die Aktion gemeinsam mit dem „Gemeinsam leben lernen e.V.“ mit der Ausstellung „Blickwinkel. Bilder von Menschen mit Behinderung“ ein (Vernissage am Dienstag, 08.12.2015, 17.00 Uhr).
    Kontakt zum Programm der Landeshauptstadt: kunstundinklusion@muenchen.de
    Dr. Daniela Rippl: 089/233 254 67
    Bernhard Schneider: 089/233 233 73
  5. BKM-Preis Kulturelle Bildung 2016
    Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) honoriert mit dem „BKM-Preis Kulturelle Bildung“ hervorragende Projekte der künstlerisch-kulturellen Vermittlung. Die Nominierung für den Preis ist mit einer Anerkennungsprämie in Höhe von 5.000 Euro verbunden. Es können Projekte und Initiativen aus allen Kunstgattungen ausgezeichnet werden. In der Regel werden drei Preise in Höhe von insgesamt 60.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet werden Projekte der Vermittlung von Kunst und Kultur, Vorhaben oder entsprechende Netzwerke, die bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt worden sind und die wegen ihrer bundesweiten Relevanz eine Würdigung durch die BKM verdienen.
    Projektbeschreibungen können bis 27.09. eingereicht werden.
    Fragen zum Preis- und Vergabeverfahren können an die folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: bkm.preis.kulturellebildung@bkm.bund.de, http://www.soziokultur.de/bsz/node/1925
  6. Herzliche Einladung zur Vernissage der Ausstellung „… abhanden gekommen“. Im Dschungel.
    Bilder von Christoph Bodmer
    In Kooperation mit dem Deutsch-Brasilianischen Kulturverein e.V.
    Dienstag, 22.09.2015, 18.00 Uhr im Evangelischen Bildungswerk München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München
    Die ***Ausstellung*** ist vom 23.09. bis zum 30.10.2015 zu unseren Geschäftszeiten zu sehen
  7. Veranstaltungshinweise

Näheres zu diesen und allen weiteren Seminaren finden Sie auf der _ebw_-Website unter der Rubrik "Veranstaltungen".

Liebe Leserin, lieber Leser,
bitte nehmen Sie die Absender-Adresse (info@ebw-muenchen.de) unseres Rundbriefes in das Adress-Buch Ihres E-Mail-Programmes auf. Dadurch wird der Empfang des Rundbriefes deutlich verbessert. Kontaktaufnahme/Anmeldungen bitte an service@ebw-muenchen.de
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Evangelisches Bildungswerk München e.V.
Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
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Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.
1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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