Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Juni 2016

Aus der Geschäftsstelle

  1. Die Axt

Arbeitswelt

  1. Infos rund um Minijobs
  2. SpardaZukunftspreis „Bildung für Kinder“ 2016
  3. „Wer, wie, was – gemeinsam macht das Leben Spaß!“ Inklusionspreis 2016
  4. Aktuelle Zahlen zum Fundraising von Stiftungen
  5. IT Know-how mit Stifter-helfen.de
  6. Veranstaltungshinweise

Soziales

  1. Vielfalt für die Landeshauptstadt München
  2. Pflegeheime im Visier der tz
  3. Barrieren-Freiheit mit der Freiheit erreichen?
  4. „Miteinander-Preis“ zur Inklusion von Menschen mit Behinderung
  5. Bildung, die die Nachhaltigkeit fördert
  6. Eine Rente gegen Altersarmut
  7. Evangelische Flüchtlingsarbeit München: Neue Koordinatorin, neuer Newsletter
  8. Noch Geld im Topf – Flüchtlingsprojektförderung beantragen bei der AG Herberge
  9. „Berufsvorbereitung“ beim Stammtisch Deutsch im Juni mit dem Fachimpuls „Werkzeug-Kiste Wortschatz“
  10. Bewerbungs-Unterlagen-Check und -Training für Geflüchtete
  11. Kostenlose Ehrenamtlichen-Schulung – Deutsch-Uni-Online (Plattform)
  12. Kikus – Montagscafés zum Thema Mehrsprachigkeit
  13. Neue Zeitschrift: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Gesundheit

  1. Weiter geht’s im ebw – mit dem Baustein 3 des Bundesverbandes Seniorentanz für Tanzen im Sitzen
  2. Die Wahrheit über Vitamine
  3. Video-Spiele gegen Demenz
  4. Achtung kleiner Stich – große Probleme
  5. Maßband statt Body-Mass
  6. Feueralarm und hohe Absätze

Glaube

  1. Sie wollen aussteigen? Inspirationen von einer Eremitin
  2. Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch eine App einrichten
  3. Mit Thesenspaß zum Thesenpass!
  4. Christlich-jüdischer Dialog – ein Konzertangebot
  5. Veranstaltungshinweis

Medienwelten

  1. Deutsch-Lern-Apps – Was taugt was?
  2. Musik trifft Medien(pädagogik) – Musizieren mit Apps
  3. Fördergelder für Medienkompetenz-Projekte – Herbstausschreibung 2016
  4. Soziale Stellenbörse Socialnet.de
  5. Bis 30.Juni 2016 – Anmelden für bayerische Medien-Scout-Tagung in Tutzing
  6. Digitale Sendungsmitschnitte – Was ist eigentlich erlaubt?

Kultur

  1. Stadtteilspaziergang Westend bei den Kunst- und Kulturtagen 2016
  2. TOLLWOOD-Sommerfestival
  3. Sie wollen einen Thriller schreiben?
  4. Veranstaltungshinweis

Die Axt

Kennen Sie das? Dass einem beim Lesen das Herz stehen bleibt? Bei mir war das so, als ich als Kind Robinson Crusoe las. Da lebt der Robinson so ganz alleine jahrelang auf der Insel. Und dann entdeckt er einen menschlichen Fußabdruck. Vielleicht war es dieses Buch, das meine Begeisterung für Literatur geweckt hat.
Bücher können das Leben verändern. Aber auch ein Konzert, ein Gemälde, ein Foto. Kunst in diesem weiten Sinne kann, um ein Wort von Kafka leicht abzuwandeln, eine Axt sein, die das Eis in der Seele aufbricht.
Haben Sie so etwas erlebt? Dann schreiben Sie mir das bitte. In ein, zwei Sätzen. Welches Buch, welche Musik, welches Gemälde hat Ihr Leben verändert? Und wie hat es Ihr Leben verändert? (felix.leibrock@ebw-muenchen.de)
Im nächsten Rundbrief finden Sie dann hier die Antworten.
Wer liest, lebt vielleicht nicht länger. Aber besser. Das gilt auch fürs Konzerthören, Bildbetrachten…

Einen schönen Sommer
Ihr
Felix Leibrock

  1. Infos rund um Minijobs
    Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Einzugs- und Meldestelle für alle geringfügigen Beschäftigungen. Sie stellt für ArbeitgeberInnenn und ArbeitnehmerInnen ein umfassendes Service- und Informationsangebot: Arbeitsrecht, Minijob und Rente, Musterarbeitsverträge und vieles mehr. Stöbern Sie doch mal im Downloadbereich: https://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/node.html;jsessionid=6B9E3A394C3FCC6EBB3BCECFEEF2C424
  2. SpardaZukunftspreis „Bildung für Kinder“ 2016
    Der SpardaZukunftspreis „Bildung für Kinder“ prämiert innovative Bildungskonzepte für Kinder und Jugendliche. Die Bewerbungsfrist endet am 31.06.2016. Der Preis wird 2016 das 11. Mal vergeben und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich zum Bildungspreis vergibt die Sparda-Stiftung auch in 2016 einen mit 5.000 Euro dotierten „Solidaritätspreis“. Damit zeichnet sie Engagement für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und für das interkulturelle Miteinander aus.
    Schirmherr des SpardaZukunftspreises ist Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg. Über die Verleihung des SpardaZukunftspreises 2016 entscheidet eine Jury mit Vertretern aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
    Das Bewerbungsformular sowie mehr Informationen finden Sie unter: http://www.sparda-stiftung.de
  3. „Wer, wie, was – gemeinsam macht das Leben Spaß!“ Inklusionspreis 2016
    Das Thema lautet, „Wer, wie, was – gemeinsam macht das Leben Spaß!“ und sucht nach Wegen der Teilhabe für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit Behinderungen. Ziel des Preises ist es, über neue Wege zur Inklusion nachzudenken, damit das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich wird. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Er kann auf maximal drei Preisträger aufgeteilt werden. Eine Jury entscheidet über die Vergabe der Preise. Am 30. Juni 2016 ist das Bewerbungsende für den Inklusionspreis des Bezirks Oberbayern.
    Das Bewerbungsformular sowie mehr Informationen finden Sie unter: http://www.bezirk-oberbayern.de/Footernavigation/Startseite/index.php?La=1&NavID=2378.1&object=tx|2378.3140.1&kat=&kuo=2&sub=0&&NavID=2378.22.1
  4. Aktuelle Zahlen zum Fundraising von Stiftungen
    In der Reihe „Stiftungsfokus“ bringt das Kompetenzzentrum Stiftungsforschung aktuelle Fragestellungen zum Stiftungswesen auf den Punkt. Im neuesten Stiftungsfokus geht es um das Thema „Fundraising von Stiftungen“. 2/3 der befragten Stiftungen mit einem Kapital von unter 1 Mio ist bereits im Fundraising aktiv. 87 Prozent der Stiftungen müssten ohne zusätzliche Mittelbeschaffung Abstriche in der Förderung machen. Dabei ist Stiftungsfundraising die Aufgabe des Vorstandes, und dieser setzt in erster Linie auf den persönlichen Kontakt.
    Wenn Sie mehr über das Thema erfahren wollen, die Broschüre steht unter nachfolgendem Link zum kostenfreien Download bereit: https://shop.stiftungen.org/stiftungsfokus-nr-7-fundraising-von-stiftungen
  5. IT Know-how mit Stifter-helfen.de
    Wissen Sie, was ein All-in-one PC ist, was ein Hot Spot ist oder wofür sie ein Template brauchen? Stifter helfen Stifter.de – bekannt für ihre IT Spenden – hat nun ein Glossar aufgebaut, in dem Sie alle wichtigen Begriffe und Definitionen rund um das Thema IT und Internet finden.
    Schauen Sie doch mal vorbei: http://www.stifter-helfen.de/know-how/glossar
  6. Veranstaltungshinweise
  1. Vielfalt für die Landeshauptstadt München
    Die Landeshauptstadt München hat die Kampagne „mehr-Respekt“ gestartet. Es wurde beobachtet, dass Lesben, Schwulen und Transgender in manchen Stadtteilen zunehmend bedrängt werden. Die Landeshauptstadt München will Homophobie dezidiert entgegentreten und die Vielfalt in der Stadt fördern: „Respekt! Los!“ heißt es. In der U-Bahn gibt es Plakate und im Evangelischen Bildungswerk Postkarten, die man verschicken kann. Weitere Informationen zu den Hintergründen, den Pressetext sowie die Plakatmotive finden Sie unter: www.mehr-respekt.org
  2. Pflegeheime im Visier der tz
    Die tz hat Daten von 69 Pflegeheimen in München und Umgebung durch correctiv.org auswerten lassen und miteinander verglichen: Die Ergebnisse sind leider ernüchternd. Erschreckend ist, dass Bayern bundesweit den zweitschlechtesten Wert nach Rheinland-Pfalz bekommen hat. Die tz gibt Tipps, wie man ein gutes Heim finden kann: https://www.tz.de/muenchen/stadt/pflegeheime-muenchen-vergleich-wenige-bekommen-bestnote-6462768.html
  3. Barrieren-Freiheit mit der Freiheit erreichen?
    Der VdK sagt „nein“. Um Barrieren zu reduzieren, hat die Freiwilligkeit leider nicht funktioniert, es braucht mehr. Im Januar 2016 hat der VdK eine Kampagne „Weg mit den Barrieren!“ in Gang gesetzt. Seitdem haben fast 32.000 Menschen die Forderungen des VdK mit ihrer Unterschrift unterstützt und Barrieren wurden gemeldet. http://www.weg-mit-den-barrieren.de/; http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/71101/barrierefreiheit_das_prinzip_freiwilligkeit_funktioniert_nicht
  4. „Miteinander-Preis“ zur Inklusion von Menschen mit Behinderung
    Das Bayerische Sozialministerium schreibt 2016 wieder den „Miteinander-Preis“ zur Inklusion von Menschen mit Behinderung aus. Alle gelungenen Projekte – von Schulen über Vereine und lnitiativen bis hin zu Privatpersonen, die mit viel Engagement eine lebendige lnklusion stützen – sind aufgerufen, sich um den Miteinander-Preis zu bewerben. Aus jedem Regierungsbezirk wählt eine Jury unter dem Vorsitz von Sozialministerin Müller ein lnklusionsprojekt aus, das mit 2.000 Euro prämiert wird. lnsgesamt ist der Miteinander-Preis mit 14.000 Euro dotiert.
    Bewerbungsschluss ist der 19. August 2016. Die Preisverleihung wird am 21. Oktober 2016 im Schloss Nymphenburg in München stattfinden. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter: www.miteinanderpreis.de
  5. Bildung, die die Nachhaltigkeit fördert
    Greenpeace hat zusammen mit BUND, BUNDJugend, Germanwatch, GEW, Innowego, NAJU, Oxfam, Welthungerhilfe und WWF das Bündnis „ZukunftsBildung“ gegründet. Mehr Bildung soll zu mehr Bewusstsein und nachhaltigem Handeln führen. Das Bundesministerium für Bildung und Kultur hat auch eine nationale Plattform „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ins Leben gerufen. Diese Initiativen wollen das nachhaltige Denken und Handeln in Bildungssystemen besser festigen. https://www.bmbf.de/de/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-535.html; www.greenpeace.de/bildung_lehrer
  6. Eine Rente gegen Altersarmut
    Der VDK vertritt die Meinung, dass ein stabiles Rentenniveau auch jüngeren Menschen bessere Perspektiven gibt. Wenn das Rentenniveau auf 48 Prozent eingefroren wäre, anstatt auf 43 Prozent zu sinken, würden auch die jüngeren Menschen von einer stabilen Rente später profitieren. Momentan reicht der Mindestlohn nicht, um eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu beziehen. http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/71105/rentenplus_stoppt_altersarmut_nicht
  7. Evangelische Flüchtlingsarbeit München: Neue Koordinatorin, neuer Newsletter
    Seit 1. Mai 2016 koordiniert Maike Telkamp die Flüchtlingsarbeit im Evang.-Lutherischen Dekanat München vom Evangelischen Migrationszentrum aus. Bei ihr erfahren Sie: Wer macht eigentlich wo was für die Menschen, die zu uns kommen? Sie erreichen die Koordinatorin unter maike.telkamp@evangelisches-migrationszentrum.de
    Infos und Aktuelles rund um die Evangelische Flüchtlingsarbeit in München sollen demnächst von Frau Telkamp auch über einen Newsletter verbreitet werden.
    Wir freuen uns drauf! Schulungs-Anfragen und -bedarfe können Sie jedoch auch weiterhin direkt ans Evang. Bildungswerk richten.
  8. Noch Geld im Topf – Flüchtlingsprojektförderung beantragen bei der AG Herberge
    Kirchengemeinden, kirchliche und diakonische Einrichtungen können bei der AG „Wir schaffen Herberge“ finanzielle Unterstützung für ihre örtliche Flüchtlingsarbeit beantragen. Förderfähig sind insbesondere Projekte, die der Schaffung von Wohnraum für geflüchtete Menschen dienen, aber auch Projekte, die die Koordination Ehrenamtlicher in der Flüchtlingshilfe unterstützen sowie Bildungsangebote für Kinder und Flüchtlingsfamilien. Der Fördermittelantrag umfasst ein Antragsformular inklusive Projektbeschreibung und beizufügender Kostenkalkulation. Die entsprechenden Vordrucke finden sich auf folgender Homepage: http://www.bayern-evangelisch.de/hilfe-und-begleitung/herberge.php
  9. „Berufsvorbereitung“ beim Stammtisch Deutsch im Juni mit dem Fachimpuls „Werkzeug-Kiste Wortschatz“
    Am 27.Juni 2016 ab 17:30 Uhr ist es wieder soweit – ehrenamtliche Deutsch-Lehrende aus München und Umland kommen im ebw zusammen, tauschen sich aus und bilden sich weiter. Der zweistündige Fach-Impuls kommt diesmal von DaF/DaZ-Dozentin Oxana Bambuch, die auch am Goethe-Institut unterrichtet. Sie wird uns vielfältige Methoden/Spiele/Tricks zeigen und ausprobieren lassen, wie man gut den Wortschatz der Lernenden erweitern kann.
    Das Ganze machen wir am wichtigen Vokabel-Feld „Berufe/Tätigkeiten“. Weitere Infos und Anmeldung unter: http://ebw-muenchen.de/kalender/2776/netzwerk-treff-deutsch-vermitteln
  10. Bewerbungs-Unterlagen-Check und -Training für Geflüchtete
    Social Impact Recruiting (SIR) unterstützt die Integration von Flüchtlingen, indem sie Verbindungen zwischen Flüchtlingen und potentiellen Arbeitgebern herstellt. In diesem Rahmen finden Bewerbungstrainings und kostenlose CV-Beratungen statt. Das Programm beinhaltet auch eine Betreuung der Berufseinsteiger. Nähere Informationen für Interessierte über die Aktivitäten der gemeinnützigen Einrichtung finden sich auf folgender Facebook-Seite: https://www.facebook.com/socialimpactrecruiting/
  11. Kostenlose Ehrenamtlichen-Schulung – Deutsch-Uni-Online (Plattform)
    Sie kennen vielleicht schon die Deutsch-Lern-Plattform von Asylplus (www.asylplus.de), die von Geflüchteten jetzt an PCs in vielen Stadtteil-Bibliotheken zum Deutsch-Lernen genutzt werden kann? Wir möchten Sie einladen, am 8. Juli eine weitere Deutsch-Lern-Plattform kennenzulernen, die Sie ergänzend zu Ihrem Deutsch-Training mit Geflüchteten einsetzen können. Die Plattform wurde ursprünglich von der LMU und g.a.s.t. (Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V.) Deutsch-Uni Online (DUO) für ausländische Studierende konzipiert. Im Rahmen des Projektes „Lernen-Lehren-Helfen“ werden 5.000 Lizenzen für Sprachniveau A1 und A2 kostenlos auch für Helferkreise/Geflüchtete freigegeben.
    Wir haben die Macher am 8. Juli von 14 – 18 Uhr bei uns zu Gast, die interessierte ehrenamtliche Deutsch-Lehrende in die Bedienung und Nutzungsmöglichkeiten einweisen werden. Anmeldung über: service@ebw-muenchen.de
    Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie mit eigenem Laptop kommen oder ein Leihgerät brauchen.
  12. Kikus – Montagscafés zum Thema Mehrsprachigkeit
    Im Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit finden innerhalb des Jahres sechs Termine zu verschiedenen Einzelthemen statt. Am 27.06.2016 um 19.30 Uhr lädt KIKUS zum Montagscafé mit dem Thema „Ankommen in der neuen Sprache“ ein. Das Treffen findet im Café Philóxenos (Bergmannstr. 46, 80339 München) statt. Die Referentin Julia Blanco stellt das Konzept KIKUS samt Materialien vor, die für jede Altersgruppe Anwendung finden. Sie zeigt, wie man sie in der Sprachvermittlung einsetzen kann und berichtet von eigenen Erfahrungen. Im Anschluss an den Vortrag sind die Teilnehmer zum Austausch eingeladen. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Weitere Informationen finden sich hier: http://www.kikus.org/fileadmin/user_upload/user_upload/pdf/AUSHANG_Montagscafe_2016-06-27.pdf
  13. Neue Zeitschrift: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit
    Diese neue Zeitschrift erscheint halbjährlich im Wochenschau Verlag. Die 1. Ausgabe 1/2016 hat 160 Seiten. Jeder Ausgabe liegt ein Schwerpunktthema zugrunde. Das aktuelle Heft trägt den Titel: „Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge? Weiter gibt es die Rubriken Forum, Marktplatz und Rezensionen aktueller Publikationen. Wer sich wissenschaftlich fundiert zu aktuellen Themen informieren möchte, findet in dieser Zeitschrift interessante Beiträge. Ein Exemplar ist für 26,80 Euro zu erwerben. Weitere Informationen und eine Leseprobe finden sich unter: http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/aktuelles-heft/
  1. Weiter geht’s im ebw – mit dem Baustein 3 des Bundesverbandes Seniorentanz für Tanzen im Sitzen
    Am 22./23. Juli 2016 findet der dritte und letzte Abschnitt der Ausbildung zur Tanzleiterin/zum Tanzleiter für Tanzen im Sitzen des Bundesverband Seniorentanz (BVST e.V.) im ebw statt, die mit einem Zertifikat abschließt. Die Ausbildungsreferentinnen Veronika Herlitz und Dagmar Stadelmeyer begleiten Sie beim Erlernen neuer Tänze und bei der Tanzanleitung. Es handelt sich um eine berufsbegleitende Ausbildung für in der Altenarbeit Tätige, ehrenamtlich Engagierte in Heimen und in der offenen Altenarbeit sowie Interessierte, die sich auf diese Arbeit vorbereiten möchten.
    Weitere Informationen erhalten Sie unter: Aufbaulehrgang Tanzen im Sitzen Baustein 3
  2. Die Wahrheit über Vitamine
    Sauber und gesund sollten die Vitamine eigentlich sein: Wir brauchen sie fürs Leben. Aber welche Vitamine genau? Und wie werden sie produziert? Ein Artikel in der Zeit zeigt, wie ungesund und dreckig sie sein können und empfiehlt einen anderen Blick auf Vitamine zu werfen: Lieber Obst und Gemüse essen als Fertigprodukte mit industriellen Vitaminen zu kaufen. Hatten wir das nicht schon gehört? http://www.zeit.de/2016/18/lebensmittelindustrie-vitamine-gesundheit
  3. Video-Spiele gegen Demenz
    Die BARMER GEK lässt die MemoreBox von RetroBrain wissenschaftlich untersuchen. Dabei will die Krankenkasse die präventiven und gesundheitsfördernden Aspekte des Videospiels für SeniorInnen in Kooperation mit der Firma evaluieren. Damit will die BARMER GEK die neuen Vorgaben des Präventionsgesetzes umsetzen und SeniorInnen mehr Bewegung ermöglichen. https://www.barmer-gek.de/senioren-aktiv
  4. Achtung kleiner Stich – große Probleme
    Die Zecken sind wieder da, wie jedes Jahr. Das Robert-Koch-Institut hat die Karte der Risikogebiete für die Zecken aktualisiert. Gegen FSME gibt es eine Impfung, gegen Borreliose nicht. Es wird empfohlen, sich impfen zu lassen, wenn man in Risikogebieten in der Natur unterwegs ist. Gegen Borreliose kann man sich nur durch geschlossene Kleidung und Schuhe schützen: Am besten ist es, keine Haut im Wald und Gras zu zeigen! https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/Karte_FSME.pdf?__blob=publicationFile;
    https://www.gesundheitsinformation.de/zeckenstich.2084.de.html
  5. Maßband statt Body-Mass
    Der Body-Mass-Index gilt zunehmend als überholt, besonders in der Prävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Zwei Studien zeigen, dass die Messung vom Verhältnis aus Taillen- und Hüftumfang (Waist-to-Hip-Ratio, WHR) einen engeren Zusammenhang zum Infarktrisiko als der BMI aufweist. Dieser Messung nach gelten viel mehr Menschen als adipös und dadurch als gefährdet. Mehrere Seiten im Internet helfen dabei, die WHR zu berechnen, z.B. die Seite von der Techniker Krankenkasse. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2006/daz-4-2006/uid-15317;
    https://www.tk.de/tk/uebergewicht-und-diaet/welches-ist-das-richtige-gewicht/berechnen-sie-ihre-waist-to-hip-ratio/109532
  6. Feueralarm und hohe Absätze
    Die Arbeitgeber dürfen Mitarbeitenden vorschreiben, was sie tragen müssen. Eine internationale Debatte wurde durch eine Britin ausgelöst und die Frage gestellt, ob Frauen gezwungen werden dürfen, hohe Absätze am Arbeitsplatz zu tragen: Ist es ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Arbeitnehmerin? Wahrscheinlich. Sicher ist, dass es auch ein orthopädisch-gesundheitliches Problem darstellt. Und werden Frauen nicht durch hohe Absätze gefährdet, wenn z.B. ein Feuer am Arbeitsplatz ausbricht? http://www.sueddeutsche.de/leben/debatte-um-high-heels-im-job-meine-fuesse-meine-entscheidung-1.2996428
  1. Sie wollen aussteigen? Inspirationen von einer Eremitin
    Okay, als BesucherIn unserer ebw Veranstaltungen gehen Sie uns dann verloren. Aber wir sind ja nicht so und weisen Sie gerne auf einen Artikel im Sonntagsblatt hin. Darin erfahren Sie vom Leben der Maria Anna Leenen. Sie lebt seit 22 Jahren in einer Klause in Niedersachsen mit acht Ziegen und einer Katze. Und empfindet ihr Leben als – erfüllt! Den Artikel finden Sie hier: http://www.sonntagsblatt.de/news/aktuell/2016_21_01_01.htm
    Ach ja, eine Homepage hat die Eremitin auch: http://www.maria-anna-leenen.de/. Sie hat sich nicht aus dem www zurückgezogen. Wenn Sie ihr nachfolgen, dann können Sie also trotzdem unseren Rundbrief erhalten.
  2. Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch eine App einrichten
    Die Thomaskirche in Grünwald hat eine eigene App! Vielleicht auch eine Anregung für andere Gemeinden?
    Gemeindemitglieder können sich mit ihrem Smartphone bestens informieren: Über das, was in der nächsten Predigt Thema ist, über Veranstaltungen zum Beispiel in der Erwachsenenbildung (ein großes „freu“ dafür vom ebw), über Termine, über Aktuelles, über Tauf- und Konfirmationssprüche und anderes mehr. Die App bekommen Sie in den einschlägigen App-Shops und hier: www.thomaskirche-gruenwald.de
  3. Mit Thesenspaß zum Thesenpass!
    Für 2017 planen wir vom ebw viele Aktionen zum Reformationsjubiläum, unter anderem diese: An jeder (evangelischen) Kirchentür und an den Türen der evangelischen Einrichtungen, insgesamt an 95 Türen soll ein Aufkleber mit QR-Code zu finden sein. Wer auf seinem Smartphone einen QR-Scanner hat, hält einfach drauf und sieht dann: Richtig, eine der 95 Thesen, dazu die Münchner Thesen-Landkarte! Wer dann ein Selfie mit der dazugehörigen Kirche oder Einrichtung macht und uns bis Ende 2017 insgesamt 95 solcher Selfies von den jeweiligen Orten einreicht, bekommt den GOLDENEN THESENPASS! Schon jetzt wünschen wir viel Thesenspaß!
    Der Hintergrund: Luther hat mit dem Flugblatt das modernste Medium seiner Zeit genutzt, unter anderem um seine 95 Thesen zu verbreiten (ob er sie wirklich an die Wittenberger Schlosskirchentür geschlagen hat, ist umstritten, aber auch egal). Heute würde er vermutlich Smartphone, soziale Netzwerke und den QR-Code nutzen. Dass Luther trotz allem ein Mann des Spätmittelalters war, wird durch den Kontrast von These (Sprache/Inhalt) und modernem Medium (QR-Code) deutlich.
  4. Christlich-jüdischer Dialog – ein Konzertangebot
    Eine „Musikalische Reise durch das Judentum“ bietet Esther Lorenz als Gemeindeveranstaltung an. Ihr Konzert beinhaltet traditionelle und sakrale Lieder, die liturgische Texte und Zitate aus der Tora zum Inhalt haben. Aber auch moderne Lieder und Musik aus dem spanisch-jüdischen Mittelalter kommen zu Gehör. Das Konzert dauert eine Stunde (ohne Pause). Die Sängerin gibt außerdem Erläuterungen zu jüdischen Bräuchen, jüdischer Lyrik und zu Geschichten aus dem Talmud. Begleitet wird sie von einem Gitarristen.
    Mehr unter www.estherlorenz.de
  5. Veranstaltungshinweise
  1. Deutsch-Lern-Apps – Was taugt was?
    Die Stiftung Warentest hat im Mai Apps zum Deutschlernen getestet. Dabei wurden 2 von 12 Apps als uneingeschränkt empfehlenswert eingestuft. Bei den Testsiegern handelt es sich um das Lernprogramm „Ankommen“ vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das Lernspiel „Lern Deutsch – Stadt der Wörter“ vom Goethe-Institut. Die Tester gaben hierzu folgende Bewertung ab: „Beide Apps bauen Wortschatz auf, trainieren die Sprachfertigkeiten Hören, Lesen und Schreiben und bieten sogar einige Grammatikübungen. Das ist viel für dieses Medium.“ Weitere Informationen und eine Übersicht über die getesteten Produkte finden sich auf folgender Seite: https://www.test.de/Apps-zum-Deutschlernen-Nur-zwei-von-zwoelf-empfehlenswert-4989440-0/
  2. Musik trifft Medien(pädagogik) – Musizieren mit Apps
    Die Universität der Künste in Berlin hat eine „Forschungsstelle App-Musik“ eingerichtet. Denn es gibt bereits viele Apps, mit denen sich auf Smartphones und Tablets selbst musizieren oder kreativ mit Musik umgehen lässt. Die Forschungsstelle untersucht diese Apps und ihre Nutzung und widmet sich z.B. Fragen wie „welchen Beitrag können Musikapps zur musikalischen Bildung leisten?
    Auf der Hompage http://forschungsstelle.appmusik.de/ finden sich verschiedene Projekt-Berichte und Vorstellungen von Nutzungsmöglichkeiten z.B. zu Musik-Apps im Kindergarten: http://forschungsstelle.appmusik.de
  3. Fördergelder für Medienkompetenz-Projekte – Herbstausschreibung 2016
    Das Stadtjugendamt München und das Netzwerk Medienkompetenz Interaktiv fördern wieder Medienkompetenzprojekte mit Kindern und Jugendlichen im Bereich digitale Medien und Internet mit bis zu 4.000 Euro pro Projekt. Die aktuelle Ausschreibung, an der z.B. Träger, Organisationen, Stellen und Personen der Jugendhilfe in München, aber auch Jugendliche und Studierende teilnehmen können, gilt für Projekte, die zwischen September 2016 und März 2017 durchgeführt werden. Anträge können bis 15. Juli 2016 eingereicht werden.
    Alles zum Förderprogramm und zur Antragsstellung unter: http://interaktiv-muc.de/foerderprogramm/herbstausschreibung-2016/
  4. Soziale Stellenbörse Socialnet.de
    Auf Socialnet.de finden Interessierte nicht nur Materialien und Fachinformationen aus dem sozialen Bereich. Die Seite soll auch eine gute Anlaufstelle für Jobsuchende der sozialen Berufe sein. So finden sich dort z.B. auch Angebote neuerer sozialer Berufe, wie z.B. Freiwilligen-Manager/-KoordinatorInnen:
    http://www.socialnet.de/
  5. Bis 30.Juni 2016 – Anmelden für bayerische Medien-Scout-Tagung in Tutzing
    Am 7./8. Oktober 2016 findet wieder das Mediencamp Tutzing für Jugendliche aus Bayern statt, die als Medien-Scouts an ihren Schulen aktiv sind.
    Interessierte Schulen können eine Delegation von 4 SchülerInnen plus Lehrkraft noch bis zum 30. Juni 2016 für das Mediencamp anmelden. Veranstaltungsinfos, Anmelde-Details und weitere Informationen zum Stichwort Medien-Scouts finden Sie unter: https://www.studioimnetz.de/projekte/mediencamp/
  6. Digitale Sendungsmitschnitte – Was ist eigentlich erlaubt?
    Die Informationsplattform zu digitalem Medienrecht irights.info beschäftigt sich in einem Artikel vom 9. Juni 2016 mit Mediatheken und der Frage, wie man eigentlich auch noch nach Ablauf der üblichen 7-Tage-digitalen-Verweildauer von Sendungen dort diese legal schauen und verfügbar halten kann. https://irights.info/artikel/sieben-tage-und-schluss-mediatheken-aufnehmen-und-sendungen-speichern/27520
  1. Stadtteilspaziergang Westend bei den Kunst- und Kulturtagen 2016
    In Kooperation mit dem Bezirksausschuss, dem Ausländerbeirat und mit Initiativen und Einrichtungen im Westend hat der AK „Westend hat ein Gesicht“ vom 14. Juni bis 16. Juli 2016 ein buntes Kultur-Programm mit Ausstellungen, Vorträgen, Führungen und Festen aufgelegt. Am Sa 9. Juli findet von 14.00 – 16.00 Uhr ein Stadtteilspaziergang von Renate Zehelein unter dem Motto „Können wir das/unser Westend noch riechen?“ statt. Auf dem zweistündigen Spaziergang werden Sie neue An- und Einblicke der Schwanthalerhöhe entdecken können. Treffpunkt ist an der Evang.-Luth. Auferstehungskirche, Ecke Gerolt-/Gollierstraße. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
    Das gesamte Programm finden Sie unter: http://www.mkjz.de/wordpress/
  2. TOLLWOOD-Sommerfestival
    „Dein blaues Wunder!“ heißt das Motto des diesjährigen Tollwood-Festivals, das vom 29.06. bis 24.07. im Olympiapark Süd stattfindet. Mehrere Kunstwerke, Installationen und Skulpturen greifen das Motto auf: Den durch Vermüllung und Überfischung bedrohten Lebensraum Meer.
    Mehr Infos zu den Kunstwerken und zum Festival insgesamt unter: http://www.tollwood.de/sommerfestival-2016/kunst-am-platz/
  3. Sie wollen einen Thriller schreiben?
    Sie wollen einen Thriller schreiben? Deutschlands erfolgreichster Autor in diesem Genre, Sebastian Fitzek, hat auf der Leipziger Buchmesse 2016 einen Einblick in seine Schreibwerkstatt gegeben. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer des ebw, Felix Leibrock, erläutert er, wie bei ihm der Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Thriller verläuft. Hier können Sie das Interview sehen: http://www.salve.tv/tv/Weltkanal/17285/Leibrocks-Buecher-Galaxie-Spezial:-Der-Krimi-Pfarrer-im-Gespraech-mit-Sebastian-Fitzek,-Deutschlands-erfolgreichstem-Thriller-Autor
  4. Veranstaltungen

Näheres zu diesen und allen weiteren Seminaren finden Sie auf der ebw Website unter der Rubrik "Veranstaltungen".

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