Evangelisches Bildungswerk München e.V.

März 2017

Aus der Geschäftsstelle
Ich habe einen Fehler gemacht

Arbeitswelt

  1. 8. März Frauentag und nun?
  2. Computer überall: Fluch oder Segen oder beides?
  3. Die Statistiken der Arbeitslosen
  4. Mitgliederversammlung des Vereins: Alle einladen oder Desaster
  5. Veranstaltungshinweis

Soziales

  1. Wie bekommen Geflüchtete Zugang zu Bildung?
  2. Internationale Wochen gegen Rassismus in München
  3. Info-Veranstaltungen zur Wohnungssuche für Geflüchtete und Wohnungslose
  4. Wohnen im Alter, aber wie? – Eine neue Aktionswoche für Bayern!
  5. Mission Inklusion – was das ebw beim Besuch der Barrierefreiheits-Checker “Inklusionäre“ so erlebt hat
  6. Focusing gegen Stress und Belastung
  7. Mit immer mehr Menschen entspannt umgehen können
  8. Demenz balance modell©: ein Weg voller Möglichkeiten

Gesundheit

  1. Nie zu alt, um für sich zu kämpfen
  2. Nie zu alt, um sich impfen zu lassen
  3. Reich an Kalorien, arm an Geld
  4. Löcher im Mund, Löcher bei den Krankenkassen
  5. Veranstaltungshinweis

Glaube

  1. Förderkreis Evangelische Klinikseelsorge – Benefizkonzert
  2. Angebot für Ihre Kirchengemeinde oder Einrichtung: Bücher als Axt oder: Wie bricht das Eis in der Seele?
  3. Engagement mit Potenzial
  4. Veranstaltungshinweise

Medienwelten

  1. Vorsorge ist besser als Nachsorge – auch für Ihre digitalen Belange
  2. NEU im ebw: Medien-Bildung im ebw – jetzt auch für Gehörlose!
  3. Hass im Internet – neues Buch des Kopaed-Verlags analysiert den „Hate Speech“
  4. NEU mit dem ebw: Info-Treff zu Medienthemen im Rottmann-Kino mit dem Mediencenter50plus
  5. Zu guuut um wahr zu sein? – Spenden und Spenden sammeln durch soziale Telefon-Tarife

Kultur

  1. Bibliotheks- und Archivmitarbeiter (m/w) gesucht – ein Ehrenamt
  2. Förderung von literarischen Festivals und Veranstaltungen
  3. Städtische kulturelle Auszeichnungen
  4. Veranstaltungshinweise

„Ich arbeite gerne mit Menschen, die Fehler ohne taktisches Denken zugeben, einfach so.“

Diesen Tweet habe ich bei Twitter gepostet – und so viele Favoriten und Retweets wie noch nie bekommen. Manche schreiben: „Solche Menschen gibt es nicht.“ Andere posten: „Menschen, die Fehler zugeben, sterben aus. Wer Fehler zugibt, verliert.“
Ist das so? Das wäre ja traurig. Die höchste Form von Kreativität entsteht dort, wo man Irrtümer zugeben kann. Wo immer wieder neu der Faden aufgenommen wird und wo aus anfänglichen Hirngespinsten plötzlich die geniale Idee entsteht. Ohne eine solch konstruktive Atmosphäre wäre der Ottomotor, das Fliegen und das Röntgen nicht erfunden worden. Aber auch das Zusammenarbeiten in den Büros unserer Tage macht einfach mehr Spaß, wenn man bei einem Fehler nicht zittern und zagen muss. Wenn sich die Gedanken nicht darum drehen müssen, wie man Fehler abstreitet oder gar anderen in die Schuhe schiebt. In Kirchenvorständen und anderen Gremien bekomme ich auch immer wieder mit, wie geniale Gemeindevorhaben entstehen. Warum? Weil man auch mal ein paar spinnerte Ideen durchdenkt.
Das ist für mich die bleibende Erkenntnis der Reformation vor 500 Jahren: Wir machen Fehler und scheitern an hohen Ansprüchen, aber Gott vergibt uns. Wenn Gott uns vergibt, sollten wir es untereinander auch tun. Es ist nicht zu unserem Schaden.

Einen schönen Frühling Ihnen!

Ihr
Felix Leibrock
Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks München e.V., Pfarrer, Krimi-Autor

  1. 8. März Frauentag und nun?
    Wirtschaft.com berichtet über eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC, die zeigt, dass Frauen weltweit sich am Arbeitsplatz benachteiligt fühlen. Kein Wunder: Ob beim Recruiting oder bei den Aufstiegsmöglichkeiten, in Unternehmen werden Frauen weniger wahr- und ernstgenommen als Männer. Die Situation ändert sich nur sehr langsam und vielleicht sogar gar nicht. http://www.wirtschaft.com/frauen-fuehlen-sich-im-job-benachteiligt/
  2. Computer überall: Fluch oder Segen oder beides?
    ‚Die Zeit‘ lässt diskutieren, ob Maschinen menschliche Arbeit schon ersetzen und zunehmend ersetzen werden. Es gibt Pros und Contras zu Maschinen. Es gibt Argumente, die für Widerstand plädieren und Stimmen, die Roboter eher willkommen heißen. Die Debatte ist voll im Gang. Sicher ist: Anpassung und neue Ideen sind erforderlich, um neue Situationen bewältigen zu können! Und wenn die Arbeitslosigkeit droht, muss man sehen, wie man ohne Arbeit gut leben kann. http://www.zeit.de/2016/12/roboter-computer-jobs-arbeit-mensch-maschine
  3. Die Statistiken der Arbeitslosen
    Nach ‚Spiegel Online‘ werden von der Bundesagentur für Arbeit eine Million Menschen, die eigentlich arbeitslos sind, nicht eingerechnet: „Im Februar 2017 trafen [die] Kriterien [die eine Arbeitslosigkeit offiziell definieren] auf rund 3,76 Millionen Menschen zu. Trotzdem lag die Zahl der offiziell Arbeitslosen um eine Million niedriger, nämlich bei 2,76 Millionen Menschen.“ Nicht nur das, sondern es werden auch in Europa die Statistiken uminterpretiert: In Griechenland z.B. ist eigentlich die Zahl der Arbeitslosen viel größer, als sie z.Z. kalkuliert ist. Spiegel Online zeigt ausführlich, wie es gemacht wird. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html
  4. Mitgliederversammlung des Vereins: Alle einladen oder Desaster
    Wenn ein Verein keine böse Überraschung erleben will, muss er alle Mitglieder zur Jahres-Mitgliederversammlung einladen. Nach gerichtlichen Urteilen sollten auch die nicht stimmberechtigten Mitglieder offiziell eingeladen werden. Wenn auf dieser Ebene Fehler passieren, dürfen Beschlüsse gekippt werden. https://www.vereinswelt.de/vereinsrecht/details/article/wen-sie-2017-wirklich-alles-zur-mitgliederversammlung-einladen-muessen.html
    Häufige Fragen werden aufgelistet …
    … und beantwortet. Auf dieser Internetseite ist es schon praktisch: Es braucht nur einen Klick und man bekommt schon eine Antwort, z.B.: Ist die Vorstandssitzung eines Vereins öffentlich? Spannend und hilfreich. http://www.vereinsrecht.de/faq-verein/
  5. Veranstaltungshinweis
  1. Wie bekommen Geflüchtete Zugang zu Bildung?
    Diese Frage beantwortet die Broschüre von asyl.net „Recht auf Bildung für Flüchtlinge – Rahmenbedingungen des Zugangs zu Bildungsangeboten für Asylsuchende, Flüchtlinge und Migranten mit Duldung“.
    Das 39-seitige Heft kann bei Asyl.net für 3,50 Euro bestellt oder kostenlos in der digitalen Variante heruntergeladen werden. Es behandelt die Rechte und Möglichkeiten für schulpflichtige Geflüchtete und Personen, die es nicht mehr sind. http://www.asyl.net/index.php?id=368
  2. Internationale Wochen gegen Rassismus in München
    Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus laufen in München heuer vielfältigste Veranstaltungen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
    Eine Übersicht/Programmheft zum Runterladen finden Sie hier: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Fachstelle-fuer-Demokratie/Wochen-gegen-Rassismus.html
    Was uns besonders freut: Das Evangelisches Bildungswerk und das Münchner Bildungswerk „eröffneten“ sozusagen das Programm(-Heft): Da unser 2-teiliger Workshop „Nur so daher gesagt – Umgang mit kritischen Aussagen“ am 6. März startete, waren wir Top 1 in der Veranstaltungliste.
    Das ebw ist heuer mit noch einer weiteren Veranstaltung vertreten: Am 20. März schauen wir unter dem Motto „Toleranz – alles nur Trainingssache?“ eine Dokumentation eines berühmten Anti-Rassismus-Trainings und diskutieren anschließend darüber.
  3. Info-Veranstaltungen zur Wohnungssuche für Geflüchtete und Wohnungslose
    Wer in München wohnt, oder dieses versucht – kennt das Problem: Wenig freie Wohnungen, unerschwingliche Mieten. WGs veranstalten Castings, Makler und Vermieter picken sich die Crème de la Crème der BewerberInnen heraus.
    Jetzt versuchen Sie mal z.B. als Geflüchteter, der vielleicht auch noch nicht so gut Deutsch spricht, und bekannterweise kein spektakuläres Einkommen hat, eine Wohnung zu finden!
    Wir freuen uns, Ihnen ab April gemeinsam mit unserem Kooperationspartner ArrivalAid im Rahmen der Fortbildungsangebote rund um das neue „Integrations-Begleiter“ Projekt auch einen Info-Abend zu diesem Thema anbieten zu können. Alle Infos zur Integrationsbegleiter-Fortbildung und den einzelnen Modulen finden Sie hier: http://ebw-muenchen.de/artikel/3189/integrationsbegleitung
    Für den ganz akuten Bedarf verweisen wir gern auf eine Veranstaltung unserer KollegInnen aus dem Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge: Der Münchner Flüchtlingsrat veranstaltet am kommenden Donnerstag, 16. März 2017, einen „Info-Abend zur Wohnungssuche für Geflüchtete und Wohnungslose“ mit Tipps zu Behördenkontakten und für die erfolgreiche Wohnungssuche durch einen erfahrenen Immobilienmakler.
    Veranstaltungsort ist beim Münchner Flüchtlingsrat (Goethestr. 53) Anmeldungen unter: aktiv@muenchner-fluechtlingsrat.de oder Tel 089/123 900 96
  4. Wohnen im Alter, aber wie? – Eine neue Aktionswoche für Bayern!
    Wir sind gespannt: Vom 5. bis 14. Mai 2017 findet die 2. bayernweite Aktionswoche zum Thema Wohnen im Alter statt. Ein wichtiges Thema, weil die Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen immer vielfältiger und kreativer werden. Die Aktionswoche findet in ganz Bayern statt. Sie informiert über neue Wohnkonzepte im Alter und interessante Initiativen. Wir können Ihnen nur raten, sich frühzeitig darüber zu informieren!
    http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/senioren/zhd17_01_flyer_aktionswoche.pdf
    http://www.wohnen-alter-bayern.de/
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3045/lebensraum-wechseln
  5. Mission Inklusion – was das ebw beim Besuch der Barrierefreiheits-Checker “Inklusionäre“ so erlebt hat
    Im Januar hatten wir angekündigt, dass das Evangelische Bildungswerk auf seinem Weg zu mehr Inklusion sich die „Inklusionäre“ eingeladen hat. Ein Team von Ehrenamtlichen mit unterschiedlichen Expertisen und Prüf-Schwerpunkten der OBA (Offene Behinderten-Arbeit – evangelisch in der Region München), das Kirchengemeinden und Einrichtungen kostenlos auf Barrierefreiheit checkt.
    Lesen Sie unseren Erfahrungsbericht und den der Inklusionäre: Erfahrungsbericht
  6. Focusing gegen Stress und Belastung
    … und gut für die Begleitung älterer Menschen, besonders Menschen mit Demenz. Wer sozial arbeitet, kann von dieser Methode viel profitieren. „Focusing“ klingt vielleicht kompliziert, weil es ein Fremdwort ist, macht jedoch alles einfacher. Wie geht das? Durch die Methode fallen Hindernisse weg. Sie wirkt kreativ in schweren Situationen. Focusing lässt sich auch flexibel mit anderen Verfahren kombinieren und wer Probleme hat, Entscheidungen zu treffen, wird es mögen. Anwendung von Focusing findet man deshalb immer öfter in der Sozialarbeit und in der Begleitung von älteren und an Demenz erkrankten Menschen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Focusing
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3025/ich-bin-ganz-bei-dir-neu
  7. Mit immer mehr Menschen entspannt umgehen können
    Kann man das? Wer lernt, mit Menschen mit Demenz zu kommunizieren, hat bessere Chancen cool durchs Leben zu gehen als andere. Wenn die Kommunikationsübungen zur Haltung werden, erweitert der Mensch seine Fähigkeiten gelassen zu sein. Er kann besser seine Mitmenschen akzeptieren, wie sie sind, und lässt sich nicht mehr einfach vom Gegenüber nerven. Viele Methoden gibt es für die Begleitung von Menschen mit Demenz. Aber sie nur anzuwenden reicht nicht: Sie helfen nur, wenn man sie integriert und wenn zum Teil eines Selbst werden. Man wird authentischer. https://ebw-muenchen.de/artikel/3012/tueren-oeffnen-zu-altersverwirrten
  8. Demenz balance modell©: ein Weg voller Möglichkeiten
    Demenz balance modell© ist eine sehr effektive Methode, die neue Wege für die Arbeit mit Menschen mit Demenz zeigt: AnwenderInnen entwickeln ein neues Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse der Betroffenen. Durch das Demenz balance modell© werden die eigenen Stärken im Umgang mit Menschen mit Demenz herausgearbeitet und eine Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten entwickelt. Um die Umsetzung in die Praxis zu erleichtern, werden Anwendungsmöglichkeiten geübt und gezielte Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Biografiearbeit nimmt einen prominenten Platz in dieser Methode ein, da sie oft der Schlüssel zu noch vorhandenen Fähigkeiten ist, die es bewusst zu fördern gilt, um sie noch möglichst lange zu erhalten. https://www.uni-wh.de/fileadmin/media/g/pflege/multiprof._demenz/Publikationen/Aktivieren_01_16_Bringe_Monika_Demenz_Balance.pdf
  1. Nie zu alt, um für sich zu kämpfen
    Wer sagt, ältere Menschen können sich nicht ändern, können nicht wachsen und sich von Ängsten befreien? Die 3. Auflage der BAGSO-Broschüre zum Thema Psychotherapie im höheren Lebensalter ist ein Beweis dafür, dass das Interesse groß ist. Ältere Menschen können sehr wohl von einer Psychotherapie profitieren, die Frage ist wie: Eine sehr empfehlenswerte Broschüre! http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Publikationen/2017/Wenn_die_Seele_krank_ist_Psychotherapie_3..Auflage_2017.pdf
  2. Nie zu alt, um sich impfen zu lassen
    Warum es so wichtig ist, zeigt die Broschüre des Deutschen Senioren Rings e. V. „Impfschutz für die besten Jahre“. Mehrere Medien melden gerade Masernfälle in Deutschland. Mit der Krankheit ist bei Erwachsenen und besonders älteren Menschen nicht zu spaßen. Ein Impf-Check kann man bei HausärztInnen veranlassen. http://www.seniorenring.de/fileadmin/seniorenring/downloads/Seniorenring_Ratgeber_Impfschutz_im_Alter.pdf
    http://www.sueddeutsche.de/news/gesundheit/gesundheit-wiedermasernfaelle-in-mehreren-bundeslaendern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170219-99-346511
  3. Reich an Kalorien, arm an Geld
    Eine Studie aus Singapur und Hongkong zeigt, dass Menschen, die das Gefühl haben, weniger Mittel zum Leben als andere zu haben, mehr Lust auf kalorienreiche Nahrung bekommen. Man dachte, arm macht dick, weil das Geld für gesunde Ernährung fehlt. Es gibt jetzt jedoch eine andere These: Psychologische Faktoren, die mit einer niedrigen sozialen Stellung verbunden sind, sorgen dafür, dass ärmere Menschen ihre Nahrungsaufnahme erhöhen („Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“). Es geht um eine natürliche Form der Anpassung an Situationen der Ressourcenknappheit: Der Mensch nimmt sich, was er kann, wenn ihm anderswo etwas fehlt. http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Soziale_Stellung_beeinflusst_Appetit1771015590290.html
  4. Löcher im Mund, Löcher bei den Krankenkassen
    Dass Armut krank macht, weiß man. Dass Armut einen einwandfreien Zugang zu medizinischer Versorgung verhindert, weiß man auch. Laut der Haushaltsbefragung des Statistischen Bundesamts verzichtet die Hälfte derjenigen, die nicht zum Zahnarzt gehen, auf einem Besuch, weil sie kein Geld für eine Zusatzversorgung und / oder eine Zusatzversicherung besitzt. Schlechte Zähne machen wiederum krank. Entzündungen können z.B. zu Diabetes und Herzerkrankungen führen und die Krankenkassen müssen die Kosten dieser Krankheiten übernehmen. Für den Erhalt gesunder Zähne nicht zu zahlen, dafür aber für die Folgen ungesunder Zähne, kann man nicht als gute Prävention bezeichnen. http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/72470/zahnbehandlung_fuer_viele_unbezahlbar
  5. Veranstaltungshinweis
  1. Förderkreis Evangelische Klinikseelsorge – Benefizkonzert
    Wer schwer krank wird, dem oder der rutschen die Beine weg. Der Sturz ins Bodenlose droht. Existenzielle Fragen brechen auf. Die Klinikseelsorge ist in solchen Situationen da. Sie bietet Gespräche an, Beistand, ermutigt behutsam. Die Nachfrage nach dieser Form von Seelsorge ist groß und wächst. Das Personal reicht nicht aus, um für alle PatientInnen und deren Angehörige da sein zu können, die sich eine Begleitung wünschen. Um den Bedarf besser abdecken zu können, hat sich 2007 der „Förderkreis der evangelischen Klinikseelsorge München“ gegründet. Sie können den Förderkreis unterstützen, indem Sie zum Beispiel zum hochkarätigen Benefiz-Klavierkonzert kommen: Lars David Kellner spielt Werke von Rachmaninov, Prokofiev, Janacek, Bartok und Liszt.
    Dienstag, 28.03.2017, 19.00 Uhr, Eintritt frei, Spenden erbeten, Theatersaal im Augustinum-Neufriedenheim, Stiftsbogen 74, 81375 München
    Mehr zum Förderkreis Klinikseelsorge unter: http://www.foerderkreis-klinikseelsorge.de/
  2. Angebot für Ihre Kirchengemeinde oder Einrichtung: Bücher als Axt oder: Wie bricht das Eis in der Seele?
    Felix Leibrock, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks München, Pfarrer und Autor von Kriminalromanen, macht mit dem Publikum einen humorvollen Streifzug durch Neuerscheinungen des Bücherjahres 2017. Er präsentiert 12 Neuerscheinungen vor allem belletristischer Art, das Ganze unter Kafkas Aussage, dass ein gutes Buch die Axt für das gefrorene Meer ins uns sein muss. Alle Teilnehmenden erhalten eine kommentierte Bücherliste und viele Anregungen zum Lesen und zum Bücherverschenken. Termine im Oktober/November gibt es unter anderem in Kirchengemeinden in Bogenhausen, Feldmoching, Karlsfeld und Neuperlach. Gerne kommt er auch in andere Gemeinden in diesem Zeitraum. Die Einnahmen können einem Benefizzweck zur Verfügung gestellt werden. Unkosten entstehen keine.
    Anfragen für einen Abend dieser Art in Ihrer Gemeinde oder Ihrer Einrichtung über: felix.leibrock@ebw-muenchen.de
  3. Engagement mit Potenzial
    Zum dritten Mal nach 2006 und 2012 hat das SI der EKD eine Sonderauswertung des Freiwilligensurveys (FWS) für den Bereich Kirche und Religion durchgeführt. Zum ersten Mal wurden dafür auch die Mitglieder evangelischer Freikirchen und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften in den Blick genommen. Maria Sinnemann, Engagement mit Potenzial, Sonderauswertung des vierten Freiwilligensurveys für die evangelische Kirche.
    Hannover 2017. ISBN 978-3-9465250-3-5 Bestellungen zum Preis von 3,50 € unter: info@si-ekd.de oder Tel.: 0511/554741-0.
    Download: https://www.si-ekd.de/download/2017_Freiwilligensurvey_Web.pdf
  4. Veranstaltungshinweise
  1. Vorsorge ist besser als Nachsorge – auch für Ihre digitalen Belange
    Wenn Sie dies lesen, haben Sie ein digitales Gerät und eine E-Mail-Adresse. Damit betrifft die Frage nach der Regelung des „digitalen Erbes“ auch Sie.
    Haben Sie Passwörter für E-Mail, Social Media, Online-Banking etc. irgendwo so hinterlegt, dass Ihre Anverwandten da im Falle Ihres Ablebens auch dran kommen? Um Bilder zu sichern, Abonnements abzumelden, digital zugestellte Rechnungen begleichen zu können ….?
    Wissen Sie was zu tun ist, wenn Ihr Vater, Ihr Partner, Ihr Kind unerwartet verstirbt und ein digitales Erbe hinterlässt? Wie knacken Sie das Smartphone-Passwort? Sichern Bilder aus WhatsApp?
    Wenn Sie nicht alle dieser Fragen bejahen können – sollten Sie überlegen, sich mit unserer Hilfe diesem nicht einfachen Thema zu stellen: Am 21. März von 10-12 Uhr in der Markusgemeinde und am 5. April 18-20 Uhr im ebw, gibt Experte Matthias J. Lange Antworten, Tipps und Hilfestellungen, s. Kurs: Digitales Erbe – ist Ihr Nachlass geregelt?
    Für die erste Annährung ans Thema hier ein Artikel unserer Journalismus-Referentin Claudia Frickel: http://www.pressreader.com/germany/smartwoman/20150624/282548722111727
  2. NEU im ebw: Medien-Bildung im ebw – jetzt auch für Gehörlose!
    Ab April bietet das Evangelische Bildungswerk einen regelmäßigen (ca. alle 6 Wochen) Medien-Treff für gehörlose Menschen an.
    Los geht’s mit der inklusiven Öffnung der Veranstaltung „Das digitale Erbe – ist Ihr Nachlass geregelt?“ am 5. April 2017, 18-20 Uhr im ebw.
    Dann machen wir weiter ab Mai mit einem Treff für Austausch und wechselnden Fach-Impulsen zu Themen wie: „Gefahren im Internet und wie ich mich dagegen schütze“. Bei den Treffen sammeln wir Themen-Wünsche und setzen sie bei den darauffolgenden Treffen mit medienpädagogischen Experten um, die von Gebärden-Dolmetschern unterstützt werden.
    Dieses Angebot, auf das wir lange hingearbeitet haben, wird möglich durch die Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Das ebw nimmt als neuer weiterer ökonomischer Verbraucherstützpunkt am Projekt „Verbraucherbildung Bayern“ des Ministeriums teil.
  3. Hass im Internet – neues Buch des Kopaed-Verlags analysiert den „Hate Speech“
    Spätestens seit Trump hat das Thema Hass im Netz und seine Auswirkungen Hochkonjunktur. Diesen März erscheint im Kopaed-Verlag im Rahmen der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW ein neues Buch, das den Hate Speech genauer unter die Lupe nimmt.
    „Online Hate Speech – Perspektiven auf eine neue Form des Hasses“. Alle Infos hier: http://kopaed.de/kopaedshop/?pid=1051
  4. NEU mit dem ebw: Info-Treff zu Medienthemen im Rottmann-Kino mit dem Mediencenter50plus
    Wissenswertes rund um Technik und Medien in stilvoller Kino-Atmosphäre und anschließendem zwanglosen Austausch bei Kaffee und Brezn! Das bietet der monatliche Infotreff im Rottmann-Kino, bei dem das Evang. Bildungswerk jetzt mit dem Mediencenter50plus kooperiert.
    Beim nächsten Termin (am ersten Freitag im April) dreht sich alles ums Thema „Schutz vor Gefahren aus dem Internet“ und „Medienkompetenz“.
    Wir freuen uns über diesen neuen Kooperationspartner, der uns in der Vergangenheit schon topkompetente kollegiale Nothilfe geleistet hat, als uns spontan ein Medien-Referent erkrankte!
    Infos zu Inhalt, Kosten, Anmeldemöglichkeiten: http://ebw-muenchen.de/artikel/3187/schutz-vor-gefahren-aus-dem-internet-medienkompetenz
  5. Zu guuut um wahr zu sein? – Spenden und Spenden sammeln durch soziale Telefon-Tarife
    Telefonieren und Surfen wie immer und dabei Gutes tun können – das versprechen Handy-NutzerInnen der Goood e.V. und die Goood GmbH, die sich als „Deutschlands sozialer Mobilfunk-Anbieter“ positionieren wollen. 10 % der Kosten des gewählten Mobil-Funk-Tarifs gehen an ein Projekt, das der Handy-Nutzer unter den auf der Goood-Webseite gelisteten Projekten selbst auswählen kann. Die Tarife starten bei Monatsbeträgen von 9,90 € mit einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.
    Gemeinnützige Organisationen, die durch Goood Unterstützung erfahren möchten, können sich mit ihren entsprechenden Projekten beim Good-Partner www.betterplace.org und durch Nachweis ihrer Gemeinnützigkeit registrieren.
    So weit so goood – aber nicht vergessen, dabei sein heißt noch nicht, dass Smartphone-NutzerInnen Ihr Projekt auch wirklich auswählen. Vergessen Sie also nicht in Ihren Kreisen entsprechend auch Werbung dafür zu machen und Ihre Hoffnungen nicht zu hoch anzusetzen. https://www.goood.de/
  1. Bibliotheks- und Archivmitarbeiter (m/w) gesucht – ein Ehrenamt
    Für die Betreuung des kleinen Archivs und der überschaubaren Bibliothek sucht das Evangelische Bildungswerk München e.V. eine(n) Ehrenamtliche(n). Der Zeitaufwand beträgt ca. 2-4 Stunden wöchentlich während der Semester. Bei Interesse fordern Sie bitte den Ausschreibungstext an: service@ebw-muenchen.de
  2. Förderung von literarischen Festivals und Veranstaltungen
    Um das literarische Leben in München und Bayern zu fördern, schreibt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Fördermittel aus. Die Zuwendung kann bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtkosten betragen. Die Zuwendungshöhe richtet sich nach der Bedeutung des Projekts, nach der Leistungsfähigkeit des Zuwendungsempfängers, nach der Zahl der vorliegenden Anträge und nach den verfügbaren Haushaltsmitteln. Wäre das nicht eine gute Starthilfe für Ihr literarisches Angebot? Details zur Förderung unter: https://www.km.bayern.de/kunst-und-kultur/foerderung/literaturfoerderung.html
  3. Städtische kulturelle Auszeichnungen
    Einen informativen und bündigen Überblick über Auszeichnungen in München auf den Gebieten Angewandte Kunst, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film, Gesellschaftliches Engagement, Literatur, Musik, Kultureller Ehrenpreis und weitere Auszeichnungen bietet die Landeshauptstadt München auf ihrer Webseite. Wer jemanden für eine Ehrung würdig hält, erfährt hier, wo ein Vorschlag eventuell möglich ist: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/Kulturfoerderung/Preise.html
  4. Veranstaltungshinweise

Näheres zu diesen und allen weiteren Seminaren finden Sie auf der ebw Website unter der Rubrik "Veranstaltungen".
Liebe Leserin, lieber Leser, bitte nehmen Sie die Absender-Adresse (info@ebw-muenchen.de) unseres Rundbriefes in das Adress-Buch Ihres E-Mail-Programmes auf. Dadurch wird der Empfang des Rundbriefes deutlich verbessert. Kontaktaufnahme/Anmeldungen bitte an service@ebw-muenchen.de.
Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, Wünsche und Erfahrungen, damit wir diesen Rundbrief weiter entwickeln können. Wenn er Ihnen gefallen hat, leiten Sie ihn gerne empfehlend an Ihr Team und Ihren Verteiler weiter!
Haben Sie diesen Rundbrief als Weiterempfehlung erhalten, bestellen Sie ihn bitte über service@ebw-muenchen.de, damit wir Sie in unseren Verteiler aufnehmen können.
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Evangelisches Bildungswerk München e.V.
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service@ebw-muenchen.de, www.ebw-muenchen.de
Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.
1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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