Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Mai 2018

Aus der Geschäftsstelle
Begegnungen mit dem Teufel

Arbeitswelt

  1. Ehrenamtspreis der Evang. Landeskirche Bayern (ELKB) 2018
  2. Förderpreis „Helfende Hand“ (Bewerbungsschluss 31.Juli 2018)
  3. 25. IAVE Welt-Freiwilligenkonferenz vom 6. bis 20. Oktober 2018 in Augsburg
  4. Veranstaltungshinweise

Soziales

  1. Schnuppertage im ebw – kostenlos
  2. Pflege immer dasselbe
  3. Alt, psychisch krank und nun?
  4. Das ebw gratuliert
  5. Ungerechtigkeit bei der Rente mit 63
  6. Fördermöglichkeiten für Geflüchtete an der Katholischen Universität Eichstätt
  7. Zivilcourage für Alle
  8. Inklusionspreis des Bezirks Oberbayern „Ich sehe Dich! Inklusion beginnt im Kopf“ (Bewerbungsende 5. Juni 2018)

Gesundheit

  1. Neuwahlen im Landesverband Bayern – Erlebnistanz
  2. Die Zukunft des Züchtens
  3. Eine Gurke und alles wird gut
  4. Auch Nüsse sind nützlich
  5. Achtsamkeit: doch kein Wundermittel?
  6. Depressions-Ratgeber
  7. Veranstaltungshinweis

Glaube

  1. Spiritualität am Ende des Lebens – Neues Buch der Altenheimseelsorgerin Edith Öxler
  2. A Muslim, a Christian and a Jew
  3. Veranstaltungshinweis

Medienwelten

  1. Kollekte per App
  2. Godspot
  3. Evangelische Kirche goes youtube

Kultur

  1. Besuch bei Kiki Smith
  2. Erste Ausstellung zum Jubiläum der Sammlung Goetz in Oberföhring
  3. Kabarett mit Walter Grassl – Angebot eines Ehrenamtlichen
  4. Klangmalerei – Musik mit Livezeichnen
  5. Filmempfehlungen zu den Themen Alter und Kriegskinder

Begegnungen mit dem Teufel

In der Hypo-Kunsthalle ist zurzeit die Ausstellung „Du bist Faust“ zu sehen. Für das Bayerische Fernsehen bin ich mit einem Kamerateam in der Ausstellung. Für etwa zehn Minuten bin ich alleine mit einer marmornen Skulptur des Mephisto in einem Raum voller Spiegelwände. Wo ich auch hinsehe, überall der Mephisto und ich. Zugegeben, das ist ein bisschen unheimlich!
Nach dem Dreh sind wir weiter zum Liebfrauendom gezogen. Dort gibt es den berühmten angeblichen Fußabdruck des Teufels. Ich halte meinen Fuß hinein und stelle betroffen fest: Der Teufel hat meine Schuhgröße!
Zum Abschluss stehen wir vor der Kirche Sankt Michael in der Kaufingerstraße, wo an der Außenseite der Erzengel Michael den Teufel mit einer Lanze erlegt. Wilhelm der Fromme hat die Kirche erbauen lassen. Und der Teufel, damit könnte er die Evangelischen gemeint haben. Als evangelischer Pfarrer erblasse ich!
Ganz schon viel Teufel auf einmal. Zum Schluss fragt mich die Redakteurin, ob es den Teufel gibt. Es gibt ihn nicht, sage ich ihr. Aber es gibt leider das, was man ihm zuschreibt: Das Böse. Das lauert in jedem von uns. Aber es liegt in unserer Hand, es nicht triumphieren zu lassen.
Oder, wie Martin Luther dichtet: Und wenn die Welt voll Teufel wär/und wollt uns gar verschlingen/so fürchten wir uns nicht so sehr/es soll uns doch gelingen.

Eine schöne Zeit Ihnen allen
Ihr
Felix Leibrock
Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks München, Pfarrer, Autor

Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

  1. Ehrenamtspreis der Evang. Landeskirche Bayern (ELKB) 2018 (kw)
    Unter dem Motto „weiter gehen. missionarisch Kirche sein“ sucht der Fachbereich Ehrenamt der ELKB Projekte für den Ehrenamtspreis 2018. Vier Projekte sollen mit dem Preis gewürdigt werden. Der Preis besteht aus 1.000.- Euro und aus einem professionell gedrehten Dokumentationsvideo, das von den Preisträgern für Präsentationszwecke genutzt werden kann.
    Zum Thema heißt es in der Ausschreibung: „Kirche sein heißt, über sich und die eigene Komfortzone hinausgehen. Sich auf den Weg machen. Auf andere zugehen. Offen dafür sein, wie vielfältig andere Menschen heute ticken. Und entdecken, was Gott ihnen zu sagen hat.“
    Wenn Sie ein Projekt kennen, das Sie beeindruckt und das zum Thema passt, dann schlagen Sie es für den Ehrenamtspreis bis zum 03. Juni 2018 vor (gern auch wenn Sie selbst dort mitarbeiten).
    Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und zu den Kriterien sowie ein Online-Formular finden Sie unter: http://www.ehrenamt-evangelisch-engagiert.de/ehrenamtspreis/
  2. Förderpreis „Helfende Hand“ (Bewerbungsschluss 31.Juli2018) (kw)
    Der Förderpreis „Helfende Hand“ wird jährlich vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vergeben. Ziel ist es, Ideen zur Nachwuchsförderung im Bereich Zivilschutz zu gewinnen.
    Mitglieder der folgenden Organisationen können an dem Wettbewerb teilnehmen: ASB, DLRG, DRK, Freiwillige Feuerwehren, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, der Regieeinheiten oder des THW. Darüber hinaus sind auch Bewerbungen von Einzelpersonen, engagierten Arbeitgebern oder Einrichtungen möglich. Der Förderpreis ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert.
    Mehr Info zum Förderpreis „Helfende Hand“ unter: https://www.helfende-hand-foerderpreis.de
  3. 25. IAVE Welt-Freiwilligenkonferenz vom 6. bis 20. Oktober 2018 in Augsburg (kw)
    Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist die Welt-Freiwilligenkonferenz in Deutschland zu Gast. Dieses Treffen wird möglich durch die Zusammenarbeit der Stadt Augsburg, der lagfa bayern e.V. (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen, Freiwilligen-Zentren und Koordinierungs-Zentren Bürgerschaftlichen Engagements) und der bagfa e.V. (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen). Die Tagung steht unter dem Motto: „Our Responsibility for the Global Future“. Eingeladen sind alle Engagierten, die sich „weltweit“ vernetzten möchten. Für kleinere Workshops werden noch Referenten gesucht.
    Die Online-Anmeldung mit Frühbucherrabatt für TeilnehmerInnen ist ab sofort freigeschaltet.
    Weitere Informationen zum IAVE-Kongress unter: https://www.iave.org/wvc2018/
  4. Veranstaltungshinweise:
  1. Schnuppertage im ebw – kostenlos (RL)
    Seit 2001 führt das ebw jährlich zwei Schnuppertage zum Thema Seniorenbegleitung und Demenzhilfe durch. Wer sich anmelden und hineinschnuppern will, kann das noch tun. Am Mo 07.05. und Di 08.05.2018 sind noch Plätze frei. Die Schnuppertage sind unverbindlich, gratis und können zu einer wunderbaren Aufgabe führen. Bei Interesse rufen Sie bitte Frau Lambin an, Tel. 089/55 25 80-60! Seniorenbegleitung-und-Demenzhelferin
  2. Pflege immer dasselbe (RL)
    Der VdK kritisiert weiterhin die Organisation der Pflege in Deutschland. Ohne die Arbeit der Angehörigen würde das System kollabieren. Man könnte also sagen: Das staatliche System funktioniert nur, indem es nicht funktioniert. Es stützt sich auf ein nicht-staatliches System, das mit wenig Hilfe vom Staat arbeitet, wie es kann. Professionell ist das nicht.
    https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/statements/74449/vdk_politik_muss_pflegende_angehoerige_besser_unterstuetzen;
    https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/74583/pflege_weiter_in_der_kritik
  3. Alt, psychisch krank und nun? (RL)
    Die Zahl ist erschreckend: An Demenz, Depression, Angststörungen, Sucht u.a. sind zwei Drittel der älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen erkrankt. Aber nicht nur ältere Menschen leiden unter diesen Krankheiten, sondern auch das Personal ist dadurch stark belastet. Deswegen ist es dringend notwendig, Programme zu entwickeln, die das Wohlbefinden aller verbessern sollen. Das Projekt „Leben in Balance“ hat dieses Ziel und will einen Organisationsentwicklungsprozess in den Einrichtungen initiieren, um nachhaltige Strukturen zur Förderung der psychischen Gesundheit der BewohnerInnen zu schaffen. Interessant.
    https://www.sozial.de/gesundheitsprojekt-in-der-stationaeren-pflege-fuer-leben-in-balance.html
    Gefühle sind nie dement
  4. Das ebw gratuliert (RL)
    Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist im März fünf Jahre alt geworden. Das ebw gratuliert der bundesweiten Initiative, die per Telefon oder Online Frauen berät, die Gewalt erlebt haben oder erleben. Auch Angehörige und Menschen, die Zeugen von Gewalt gegen Frauen sind, können sich beraten lassen.
    https://www.hilfetelefon.de/
    https://www.sozial.de/fuenf-jahre-hilfetelefon-gewalt-gegen-frauen.html
  5. Ungerechtigkeit bei der Rente mit 63 (RL)
    Wer Pech hat und zwei Jahre vor Rentenbeginn arbeitslos wird, verliert viel, da diese Zeit nicht als Versicherungszeit angerechnet wird. Und warum nicht? Das fragt man sich. Der Sozialverband VdK und der Sozialverband Deutschland haben Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt und hoffen, dass die Sozialverbände Erfolg haben! Wir bleiben dran und werden über die Ergebnisse in einem ebw Rundbrief berichten! https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/74590/verfassungsbeschwerde_offene_fragen_bei_abschlagsfreier_rente_ab_63
  6. Fördermöglichkeiten für Geflüchtete an der Katholischen Universität Eichstätt (MT)
    Das Zentrum Flucht und Migration (ZFM) der KU bietet seit Februar 2018 finanzielle Förderung für unterschiedliche Zielgruppen an. Mit der Förderung sollen zum einen WissenschaftlerInnen, die aus ihren Herkunftsländern fliehen mussten, in die Arbeit der Einrichtungen eingebunden werden. Außerdem werden mit jährlich fünf Stipendien Studieninteressierte mit Fluchterfahrung dabei unterstützt, ein Studium zu beginnen oder wiederaufzunehmen und einen Universitätsabschluss in Deutschland zu erhalten. http://www.ku.de/zfm/foerderung/
  7. Zivilcourage für Alle (Lei)
    Die Bibel kennt Zivilcourage – Jesus von Nazareth sucht immer wieder gefährliche Situationen auf und sagt auch unter Todesgefahr, was zu sagen ist.
    Der Verein Zivilcourage für ALLE e.V. ist 2010 gegründet worden. Er möchte „Mut machen, in Notsituationen zivilcouragiert einzugreifen – ohne sich selbst zu gefährden. Zivilcourage ist lernbar!“
    Der Verein bietet einmal im Quartal ein offenes Training in München an. Jede und jeder Interessierte kann sich über die Homepage des Vereins anmelden (www.zivilcourage-fuer-alle.de). Das Ganztagestraining kostet 10,- €.
    Der nächste Termin: Samstag, 09.06.018 in der Friedrich-Ebert-Stiftung, BayernForum, Herzog-Wilhelm-Str. 1/1. OG, 80331 München
  8. Inklusionspreis des Bezirks Oberbayern „Ich sehe Dich! Inklusion beginnt im Kopf“ (Bewerbungsende 5. Juni 2018) (kw)
    Das Motto für den Inklusionspreis 2018 lautet: „Ich sehe Dich! Inklusion beginnt im Kopf“. Gesucht werden Projekte, die beispielhaft Menschen mit Behinderungen fördern und unterstützen, eigenverantwortlich in der Mitte der Gemeinschaft zu leben.
    Für den Preis können sich alle in Oberbayern angesiedelten freien und öffentlichen Organisationen sowie Einzelpersonen bewerben. Das Projekt bzw. die Initiative muss bereits begonnen sein. Die Bewerbungsfrist endet am 5. Juni. Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro wird auf maximal drei Preisträger aufgeteilt werden. Die Preisverleihung findet im November 2018 statt.
    Mehr Infos zum Inklusionspreis 2018 unter: https://www.bezirk-oberbayern.de/index.php?NavID=2378.143
  1. Neuwahlen im Landesverband Bayern – Erlebnistanz (So)
    Eva Adelhardt ist seit März 2018 die neue Vorsitzende im Landesverband Bayern. Im ebw ist Frau Adelhardt, wie auch die weiteren Vorstandsfrauen Renate Tappe und Irmgard Steib, als Ausbildungsreferentin für Seniorentanz tätig. Wir gratulieren herzlich zur neuen Aufgabe!
    Aktuell bestehen in Bayern 12 Arbeitskreise und 4 Arbeitskreise „Tanzen im Sitzen“. Knapp 800 Mitglieder, die in ca. 500 Tanzgruppen aktiv sind, gehören dem Bundesverband Seniorentanz e.V. an. http://www.erlebnis-tanz.de/en/landesverbande/bayern.html
  2. Die Zukunft des Züchtens (RL)
    Vielleicht wird man irgendwann den ganzen Körper ersetzen können. Zu entscheiden, ob es gut ist oder nicht, überlassen wir Ihnen. Gerade wurden von einem israelischen Forschungslabor einem Patienten aus körpereigenen Zellen gezüchtetes Knochengewebe implantiert. Und es funktionierte: Der Knochen wuchs. Eine Premiere, die uns dem möglichen Ersatz von anderen Körperteilen immer näher bringt. http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2018/03/16/patient-bekommt-im-labor-gezuechteten-knochen-implantiert/
  3. Eine Gurke und alles wird gut (RL)
    Die Natur kann oft von Nutzen sein und hilft diesmal DiabetikerInnen in Form einer Bittergurke: Ihr Extrakt kann den Blutzucker im Frühstadium der Erkrankung senken. Die Ergebnisse einer internationalen Studie zeigen, dass die Bittergurke eine Rolle in der Prävention der Krankheit spielen könnte und besonders in Ländern helfen, in denen sich die Menschen teure Medikamente nicht leisten können. Die Ergebnisse sind im „Journal of Ethnopharmacology“ erschienen. Den Gesundheitsbericht über die Krankheit fügen wir dazu einfach an.
    https://news.gesundheitkompakt.de/extrakt-aus-bittergurke-kann-blutzucker-bei-diabetes-senken
    https://www.diabetesde.org/system/files/documents/gesundheitsbericht_2018.pdf
  4. Auch Nüsse sind nützlich (RL)
    Sie helfen nicht nur, schlank zu bleiben, sondern machen auch fitter. Nüsse zu konsumieren, unterstützt das Herz und zeigt eine positive Wirkung gegen Darmkrebs, wie Studien bestätigen. Sie sättigen schnell und passen in die Hosentasche. Wer keine Allergie gegen Nüsse hat und sie mag, sollte öfter an sie denken!
    https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=1&nid=91575&s=N%FCsse
    http://infothek-gesundheit.de/nuesse-besser-als-ihr-ruf/
  5. Achtsamkeit: doch kein Wundermittel? (RL)
    Meditieren und achtsam sein liegen im Trend. Diese Praktiken sollten bei Depression, Stress oder Aggressivität helfen und das Bewusstsein vertiefen. Und so haben viele Studien darüber berichtet. Eine relativ neue wissenschaftliche Studie hat 20 frühere Studien ausgewertet. Sie kommt zu dem Schluss: Die 20 Studien waren methodisch schwach und die Übung der Meditation bewirkt wenig. Das internationale Forscherteam aus Europa und Neuseeland hat seine Ergebnisse im Scientific Reports veröffentlicht (2018; doi: 10.1038/s41598-018-20299-z).
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89049/Meditation-Studie-widerlegt-Hoffnung-auf-ein-besseres-Selbst
    https://www.nature.com/articles/s41598-018-20299-z
  6. Depressions-Ratgeber (RL)
    Die Deutsche DepressionsLiga hat eine neue Broschüre für an Depression erkrankte Menschen und Angehörige herausgegeben: „Depressionen – Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige“. Die Tipps sind jedoch nicht neu. Wer sie kennt und an Depressionen leidet, weiß, was zu tun ist und weiß auch, dass es nicht immer möglich ist, das Richtige zu tun. Aber für Angehörige ist diese Broschüre sicherlich hilfreich, da es darum geht, dass Menschen mit Depressionen und die Menschen in ihrem Umfeld gut zusammenleben.
    http://www.depressionsliga.de/presse/printmedien-anfordern.html
  7. Veranstaltungshinweis
    So 17.06. Wo sprudeln meine Quellen? Teil der Reihe: Pilgerangebote
  1. Spiritualität am Ende des Lebens – Neues Buch der Altenheimseelsorgerin Edith Öxler (Lei)
    Sterben und Tod – immer mehr werden diese Themen in Deutschland tabuisiert. Wurde vor 100 Jahren noch in der Familie gestorben und war der Tod so immer wieder im Leben präsent, geschieht das Sterben heute vor allem in Krankenhäusern. Wir verlieren den Kontakt zum Thema. Ängste bauen sich auf, wir sind unsicher, wie wir uns verhalten, wenn plötzlich das Sterben eines Angehörigen ansteht. Welche Rolle spielt Spiritualität in diesem Kontext? Ist sie vielleicht eine Brücke, um das Ende des Lebens besser in den Griff zu bekommen? Edith Öxler hat diesem Thema ein Buch gewidmet.
    Edith Öxler: Spiritualität am Ende des Lebens, hg. von Nadine Lexa, Esslingen, der hospiz verlag, 2018, 204S., €29,99. ISBN: 978-3-946527-18-3
    Erstpräsentation am 07.05.2018, 18.00 Uhr im Evangelischen Bildungswerk. Anmeldung erbeten unter service@ebw-muenchen.de
  2. A Muslim, a Christian and a Jew (RL)
    Das jüdische Museum in München bietet jeden dritten Dienstag um 14 Uhr kostenlose Themenrundgänge (zzgl. Eintritt) für SeniorInnen. Am 15.05. können Sie die Wechselausstellung vom Künstler Eran Shakine besuchen, der sich spielerisch mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der monotheistischen Religionen auseinandersetzt. https://www.juedisches-museum-muenchen.de/veranstaltungen/veranstaltung-single/rundgang-fuer-seniorinnen-und-senioren-wechselausstellung-a-muslim-a-christian-and-a-jew-eran-shakine-1.html
  3. Veranstaltungshinweis
    ab Fr 22.06. KirchenRaum & Spiritualität
  1. Kollekte per App (KP)
    Smartphone statt Geldbeutel? Da mehrere Kreditinstitute zwischenzeitlich Gebühren für Bargeldeinzahlungen erheben, gehen einige Kirchen neue Wege. In Niedersachsen hat eine Kirche in Zusammenarbeit mit der Sparkasse eine App entwickelt, mit der Gottesdienstbesucher über ihr Smartphone Geld spenden können. Erstmalig wurde dies in einem Konfirmationsgottesdienst getestet, die Kirchenbesucher reagierten zögerlich. Was meinen Sie, ist die Kollekte per Smartphone die Zukunft oder stehen Sie der Neuerung eher kritisch gegenüber?
  2. Godspot (KP)
    Ein neues Angebot der evangelischen Kirchen: Godspot steht für das freie (kostenlose) WLAN, das in evangelischen Kirchen – auch während des Gottesdienstes – angeboten wird. Auch evangelische Schulen können im Rahmen einer Kooperation mit dem Anbieter Godspot freies Wlan anbieten. Wenn Sie überlegen, eine Kooperation mit Godspot einzugehen, unterstützt die Landeskirche die ersten 100 verbindlichen Anmeldungen mit 250 Euro. Nähere Informationen finden Sie unter: https://godspot.de/faq-presse/
  3. Evangelische Kirche goes youtube (KP)
    Seit Mitte April ist die Evangelische Kirche mit einem neuen Format auf Youtube vertreten. Der Kanal „Jana“ richtet sich an jüngere Glaubende und bespricht in seinem wöchentlichen Format „Wir“ die kleinen und großen Ereignisse im Leben junger Menschen. Gerade weil junge Menschen viel auf Youtube unterwegs sind, will man versuchen, sie dort in ihren Fragen nach dem Sinn des Lebens abzuholen und ihnen helfen, Antworten auf die Fragen zu Glaube und Spiritualität zu finden.
    GEP-Direktor Jörg Bollmann sagt: „Wir möchten jungen Menschen zeigen, wie aktuell die christliche Botschaft auch heute ist und sie dort erreichen, wo sie medial unterwegs sind. Und das sind derzeit vor allem Youtube, Instagram und Facebook.“
    Mit dem neuen Youtube Kanal will die Kirche präsenter im Alltag junger Menschen sein und Antworten auf die Fragen der jüngeren Generation geben. Jana ist auch auf Instagram und Facebook vertreten.
    Jana, die man auf Youtube schneller unter dem Suchbegriff „Jana glaubt“ findet, hat schon knapp 1.000 Abonnenten: https://www.youtube.com/channel/UC8bIqnUJRVWArAW8×3u7iJA
  1. Besuch bei Kiki Smith (RL)
    Erlebnis pur. Bis Anfang Juni können Sie noch die außergewöhnliche und fabelhafte Ausstellung im Haus der Kunst besuchen: Die weltberühmte, in Nürnberg geborene amerikanische Künstlerin Kiki Smith überrascht mit kraftvollen Werken in allen Bereichen der bildenden Kunst. „Procession“ ist die erste und größte Retrospektive der Künstlerin in Europa:
    https://hausderkunst.de/ausstellungen/kiki-smith-procession
    https://www.google.de/search?q=kiki+smith&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjBu8SJ9aLaAhWFNpoKHY_eBrAQ_AUICigB&biw=1680&bih=859
  2. Erste Ausstellung zum Jubiläum der Sammlung Goetz in Oberföhring (RL)
    Die Sammlung Goetz ist 25 Jahre geworden. Das ebw gratuliert und hat den 1. Teil der neuen Ausstellung zum Jubiläum besucht. Es folgen noch zwei Ausstellungsteile von moderner und zeitgenössischer Kunst von Frauen im Haus der Kunst und in der Sammlung Goetz. Es war sehr interessant, eine Führung mitzumachen und Informationen über mehr und weniger bekannte Künstlerinnen zu bekommen. Die Tafel von Ellen Gallagher war ein Hit. https://www.sammlung-goetz.de/de/Ausstellungen/Aktuell/Generations_1.htm
  3. Kabarett mit Walter Grassl – Angebot eines Ehrenamtlichen (Lei)
    Walter Grassl hat 12 Jahre lang, zuletzt mit der Kabarettgruppe „Die Phrasenprüfer“, auf Bühnen Nachdenkliches und gepflegten Nonsens verbreitet. Jetzt widmet er sich in Texten und Gedichten „den oft seltsamen Blüten unseres Alltags und der Verbreitung von amüsantem Unsinn…“, wie er schreibt.
    Walter Grassl tritt ehrenamtlich auf, die einzige „Bezahlung“, die er sich bei seinen Lesungen erhofft, ist die Freude seiner Zuhörer.
    Wer ein unterhaltsames Angebot für Gemeindekreise oder –feste z.B. sucht, kann sich hier melden:
    walter-grassl@t-online.de
  4. Klangmalerei – Musik mit Livezeichnen (Lei)
    Nach erfolgreichem Start der Reihe „Klangmalerei“ am Ostersonntag in der Nazarethkirche, nun die 2te Veranstaltung dort.
    Durch Verbindung aus improvisierter ruhiger meditativer Musik und Live-Malerei, die während der Musik kreiert wird, entsteht für den Besucher, der zugleich Zuhörer und Betrachter ist, ein besonderes künstlerisches Erlebnis. Diese berührende Gesamtkunst schaffen für Sie Richard Schleich als Maler, Ferdinand Pichlmaier als Pianist, Sänger und Initiator, Wolfgang Gerrer am Saxophon und Daniel Schröder an der Cajon.
    Zur Entspannung in der Pause werden von der Nazarethkirche kleine Snacks mit Getränken für Sie preisgünstig angeboten.
    Während des Konzerts erfolgt ein Livemittschnitt der Musik, die später aus dem Internet heruntergeladen werden kann.
    Sonntag, 3. Juni 2018, Einlass: 17.30 Uhr
    Zeit: 18.00 Uhr bis ca 19.30 Uhr in der Nazarethkirche
    Video:https://youtu.be/UMT4cIAMwfE
  5. Filmempfehlungen zu den Themen Alter und Kriegskinder (So)
    Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit in der Evangelischen Kirche Deutschlands (EAfA) www.ekd.de/eafa/ bietet in ihrem quartalsweisen Rundbrief neben aktuellen Entwicklungen in den Mitgliedseinrichtungen der Kirche, in Gesellschaft und Politik auch eine tolle Auswahl an Arbeitsmaterialien zu den Themen Alter, Altern und Altenarbeit an, bspw. Filmempfehlungen zu „Alter“ und „Kriegskinder“.
    Wir lesen gerne den Rundbrief, der wichtige Anregungen für den Einsatz in unseren Veranstaltungen zur Seniorenarbeit, wie den „langen Schatten der Weltkriege“, bietet. https://www.ekd.de/eafa/download/Filmempfehlungen_Alter_Kriegskinder_1_2018.pdf

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