Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Juni 2019

Aus der Geschäftsstelle
Die Bücheraussetzerin

Arbeitswelt

  1. Analysetool für gemeinnützige Organisationen (kw)
  2. Aufbaukurs Strategisches Freiwilligenmanagement startet am 26.11.2019 (kw)
  3. Preis Soziale Stadt 2019 (kw)
  4. Der Deutsche Nachbarschaftspreis (kw)
  5. Änderung zur Entgeltabrechnung von Midijobs (kw)
  6. Veranstaltungshinweise

Soziales

  1. Münchner Selbsthilfetag, Marienplatz Samstag 06.07.2019 (Lei)
  2. Bewerbungs-Endspurt – startsocial e.V. (So)
  3. Soziale Sicherung sicher aktualisiert (RL)
  4. Verrücktsein erlaubt (RL)
  5. Angehörige psychisch kranker Menschen leisten viel (RL)
  6. Berechnung der Grundsicherung im Alter (RL)
  7. Einzelkämpfer Bayern: Grundsteuer für MieterInnen (RL)

Gesundheit

  1. Demenz-Prävention: Empfehlungen bestätigt (RL)
  2. Demenz-Prävention: Es wird für uns immer härter (RL)
  3. Zusammen sind sie stark, leider (RL)
  4. Erste Hilfe: vereinfachen und durchführen (RL)

Glaube

  1. Orthodoxe Spiritualität, Alte Wege neu entdecken (MT)
  2. Ein Reichtum der Vielfältigkeit (RL)
  3. Wunder „hebräisches Alphabet“ (RL)
  4. Demenz und Spiritualität: Einmal unsterblich sein? (RL)

Medienwelten

  1. Neue Filme fürs „SeniorInnen-Kino“ (ahb)
  2. Neu: Erklär-Videos und mehr für Smartphone-EinsteigerInnen und –Fortgeschrittene (ahb)
  3. Schon gewusst? München hat einen „Lieferservice“ für Bibliotheks-Bücher (ahb)

Kultur

  1. 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen (So)
  2. 37. Filmfest München (So)
  3. Offene Ateliers (So)
  4. Yves‘ Versprechen als Good Practice der Interkulturellen Wochen (Lei)
  5. 6. Münchner Orgelsommer (So)
  6. Neues Ökumenisches Zentrum JOMA mit erster Veranstaltung (Lei)
  7. Kulturelle Bildung und Teilhabe fördern – Konzeption für München einstimmig verabschiedet (So)
  8. Verloren gehendem Geschichtsbewusstein begegnen (So)
  9. Vielfalt der jüdischen Geschichte in Bayern (RL)
  10. Mehr bauen: Fluch oder Segen? (RL)

Die Bücheraussetzerin

Seit Tagen wiederholt sich das Schauspiel. Eine alte Frau kommt in den Park. Sie schaut sich um. Wenn sie sich unbeobachtet fühlt, legt sie etwas auf eine Bank. Dann eilt sie weiter.
Ich schaue mir an, was sie da hinlegt. Es sind Bücher. Tolstoi, Goethe, Shakespeare.
Wieder habe ich Mittagspause. Wieder sitze ich im Park. Wieder kommt die Frau. Wieder legt sie heimlich Bücher auf Bänke.
„Ich würde gerne wissen, warum Sie hier Bücher auslegen?“, frage ich sie.
„Weil ich alt bin. Ich ziehe bald ins Heim. Da habe ich wenig Platz“, sagt sie.
„Sie haben Angst, die Bücher beim Umzug wegwerfen zu müssen?“
„Ja, vielleicht. Meine Kinder interessieren sich nicht für Literatur.“
Sie überlegt kurz, dann sagt sie: „Bevor wir aus dem Leben gehen, sollten wir noch Spuren hinterlassen.“
Über diesen Satz denke ich nach. Die Frau beobachtet die Bank auf der anderen Seite der Wiese. „Da, schauen Sie …“, sagt sie aufgeregt.
Ein junger Mann schlägt gerade eins der Bücher auf. Sie strahlt mich an.
„Ich muss weiter“, sagt sie.

Herzliche Grüße
Felix Leibrock
Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks, Pfarrer, Autor

Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

  1. Analysetool für gemeinnützige Organisationen (kw)
    Die „Akademie für Ehrenamtlichkeit in Deutschland“ stellt auf ihrer Webseite einen Online-Fragebogen zur Verfügung. Mit diesem Analysetool können Sie herausfinden, wie gut in Ihrer Organisation die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen gelingt und wo sie noch verbessert werden könnte. Mehr Infos unter:
    https://seu2.cleverreach.com/f/194146-211322/
  2. Aufbaukurs Strategisches Freiwilligenmanagement startet am 26.11.2019 (kw)
    Sie arbeiten in Ihrer Organisation mit ehrenamtlich Engagierten und haben dabei schon eine gute Praxis entwickelt. Nun gilt es, dies in der Organisation strategisch, strukturell und kulturell besser zu verankern und weiterzuentwickeln. Der Aufbaukurs Strategisches Freiwilligenmanagement vermittelt die dafür passenden Methoden und Instrumente.
    In Kooperation mit der beratergruppe ehrenamt und dem Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck bieten wir auch in diesem Jahr wieder einen Aufbaukurs Strategisches Freiwilligenmanagement an.
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3807/strategisches-freiwilligenmanagement
  3. Preis Soziale Stadt 2019 (kw)
    (Bewerbungsschluss 29. Juli 2019)
    Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung hat einen Preis ausgeschrieben für Projekte, die den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken sowie Integration und ein gutes Miteinander fördern. Es können sich kleine Initiativen ebenso bewerben wie komplexe Quartiersprojekte von Kommunen. Es gibt drei Kategorien: „Bündelung von Ressourcen“, „Beteiligung der Betroffenen“ und „Nachhaltigkeit“. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird im Oktober in Berlin vergeben.
    Mehr Infos zum Preis Soziale Stadt unter https://www.preis-soziale-stadt.de/
  4. Der Deutsche Nachbarschaftspreis (kw)
    (Bewerbungsschluss 29. Juli 2019)
    Die nebenan.de Stiftung ist wieder auf der Suche nach Nachbarschaftsprojekten mit Vorbildcharakter. Gesucht werden Projekte, die das Miteinander stärken. Insgesamt werden über 50.000 Euro ausgeschüttet.
    https://www.nachbarschaftspreis.de
  5. Änderung zur Entgeltabrechnung von Midijobs (kw)
    Zum 1. Juli 2019 ändert sich die Obergrenze der vergünstigten Beitragsbelastung für Arbeitnehmer im Midijob. Die Obergrenze wird von heute 850 Euro auf 1.300 Euro angehoben. Die Berechnungsformel, die zur Berechnung des Gesamtsozialversicherungsbeitrags führt, ändert sich.
    Mehr Infos unter
    https://www.haufe.de/personal/entgelt/midijobs-neuer-einstiegsbereich-ersetzt-gleitzone_78_457722.html
  6. Veranstaltungshinweis
    Mo 08.07.2019, Smartphone-Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit
  1. Münchner Selbsthilfetag, Marienplatz Samstag 06.07.2019 (Lei)
    Rund 70 Selbsthilfegruppen präsentieren sich am Samstag, 6. Juli, auf dem Marienplatz. Von Linkshändern über Diabetes bis Wohnen ohne Auto wird ein breites Spektrum an Themen angeboten. Das Selbsthilfezentrum veranstaltet den Selbsthilfetag gemeinsam mit der Landeshauptstadt München (Referat für Gesundheit und Umwelt sowie Sozialreferat) unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter.
    Mehr Infos unter: https://www.shz-muenchen.de/veranstaltungen/selbsthilfetag/
  2. Bewerbungs-Endspurt – startsocial e.V. (So)
    Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial e.V. den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 startsocial-Stipendien bewerben. Wir vom ebw erhielten vor vier Jahren ein Beratungsstipendium für das Projekt „München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden“ und nahmen einige wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung des Projektes mit. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen.
    Weitere Informationen unter https://startsocial.de/
  3. Soziale Sicherung sicher aktualisiert (RL)
    Die 5. Auflage der Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ ist neu erschienen. Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt München diese sehr nützliche Broschüre immer wieder aktualisiert! Sie informiert gründlich über die Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in finanziellen Notlagen nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII sowie der freiwilligen Leistungen der Landeshauptstadt München. Und übrigens: Wer RentnerIn ist und Seminare in unserem Seniorenprogramm (SP) belegen will, kann sich bei uns informieren, ob er oder sie Anspruch auf eine Ermäßigung vom Sozialreferat hat.
    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/broschuere-soziale-leistungen-ueberblick.html
  4. Verrücktsein erlaubt (RL)
    Wenn Emotionen und Gefühle bleiben und strukturelles Denken vergeht, kann die Kunsttherapie Wunder bewirken. Es wird mit verschiedensten Materialien gearbeitet, alles ist erlaubt. Mit der Kunst kann man sich auf unbekanntes Terrain begeben und Beziehungen im Augenblick gestalten. Im ebw bieten wir immer wieder gerne kunsttherapeutische Seminare an. Demenz und Depression wird dadurch vorgebeugt und Glücksmomente sind dabei sehr wahrscheinlich. Lassen Sie sich überraschen im Herbst!
    https://www.palliativ-portal.de/kunsttherapie
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3974/ver-rueckt-ge-drueckt-be-glueckt-3974
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3963/ferien-fuer-die-seele
  5. Angehörige psychisch kranker Menschen leisten viel (RL)
    … und brauchen oft Unterstützung. Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) und die Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Kranker (Ol) haben eine Broschüre für Angehörige herausgegeben. Dort wird erklärt, was Angehörige, die psychisch kranke Menschen begleiten, unbedingt wissen müssen. Liebe Angehörige, besonders wenn Sie das Gefühl bekommen, es wird für Sie sehr viel, lassen Sie sich bitte helfen! Wir wissen wohl, sich helfen zu lassen, ist nicht immer einfach, auch weil die Strukturen oft nicht ausreichen. Aber es kann auch gut gehen!
    https://www.kbo.de/uploads/tx_kbopresse/Brosch_Orientierungsbroschuere_fuer_Angeho__rige.pdf
  6. Berechnung der Grundsicherung im Alter (RL)
    Viele ältere Menschen wissen leider nicht, dass sie vielleicht ein Recht auf die Grundsicherung haben. Ein Bild können Sie sich machen, wenn Sie sich beraten und die Grundsicherung berechnen lassen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Altersrente nicht zum Leben ausreicht, sollten Sie sich erkundigen, auch wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Rente wäre dafür zu hoch: Bei der Berechnung wird Ihr persönlicher monatlicher Bedarf den Einkünften und dem Vermögen gegenübergestellt. Sind Ihre Einkünfte zu niedrig, um den Bedarf zu decken, kann monatlich Hilfe geleistet werden. Sie bekommen in München eine Beratung in Ihrem Sozialbürgerhaus. Als Orientierung verlinken wir auch hier einen Rechner.
    https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Sozialhilfe/grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung.html
    https://www.smart-rechner.de/grundsicherung/rechner.php
    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/SH_Grundsicherung.html
  7. Einzelkämpfer Bayern: Grundsteuer für MieterInnen (RL)
    Bayern hat sich entschieden, die vereinbarte Öffnungsklausel für die Länder zu nutzen. Die Grundsteuer wird auf Basis der Grundstücksfläche und nicht des Wertes der Immobilie berechnet. Es macht schon Sinn, weil der Wert einer Immobilie schwankt, und wenn die Grundsteuer in „teuren Vierteln“ viel höher wird als in „ärmeren“, können noch undurchdringlichere Ghettos entstehen. Die ärmeren BürgerInnen, die seit Jahrzehnten in einem Viertel wohnen, das im Laufe der Zeit teuer geworden ist, müssten dann umziehen, weil nur die reicheren BürgerInnen sich die neue Steuer leisten können. Es gäbe dann verstärkt Viertel für Reiche und Viertel für Arme. Das ebw informiert im Herbst in einer Veranstaltung über das aktuelle Mietrecht: Ihre Fragen zum Thema werden beantwortet!
    https://www.antenne.de/experten-tipps/haus-und-garten/neu-bei-grundsteuer-das-soll-sich-fuer-mieter-und-eigenheime-in-bayern-aendern
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3827/aktuelles-zum-mietrecht-vb
  1. Demenz-Prävention: Empfehlungen bestätigt (RL)
    Seit Jahren empfehlen wir in unseren Seminaren, was tun, um einer Demenz so gut wie möglich vorzubeugen. Eine Studie der WHO bestätigt gerade diese Empfehlungen, deswegen bekräftigen wir sie nochmal hier: Bewegen Sie sich so viel wie möglich (es wirkt auch gegen hohen Blutdruck), ernähren Sie sich ausgewogen mit wenig Zucker, kontrollieren Sie den Konsum von Genussmitteln, vermeiden Sie Nahrungssupplemente und falls Sie merken, Sie hören schlechter, lassen Sie sich bitte untersuchen. Fenster zur Welt, die sich schließen, öffnen sich kaum wieder. Und alle Fenster sind für das soziale Leben enorm wichtig. Die Studie auf Englisch verlinken wir auch nach der deutschen Zusammenfassung.
    https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/988057/erste-who-leitlinie-20-empfehlungen-demenz-praevention.html?sh=2&h=767693419
    https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/312180/9789241550543-eng.pdf?ua=1
  2. Demenz-Prävention: Es wird für uns immer härter (RL)
    Eine Langzeitstudie aus Großbritannien warnt vor zu viel Fernsehen. Bei über 50-Jährigen reichen täglich mehr als 3,5 Stunden TV-Konsum, um sein verbales Gedächtnis deutlich abzubauen. 3.590 am Anfang der Studie gesunde TeilnehmerInnen wurden untersucht. Nach sechs Jahren konnte man sehen, dass diejenigen, die mehr als 3,5 Stunden Fernsehen pro Tag konsumierten, ihre verbalen kognitiven Fähigkeiten abgebaut hatten. Ob Fernsehen zur Demenz führt? Es steht fest: Bewegung an der frischen Luft tut gut, sich mit anderen Menschen zu unterhalten auch. Und Chips oder Schokolade beim Fernsehen ist vielleicht nicht das Beste. Wir haben das alles schon oben aufgelistet!
    https://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/60-pressemitteilung-2019/3757-gibt-es-eine-fernseh-bedingte-demenz
  3. Zusammen sind sie stark, leider (RL)
    Hat man psychische Probleme, wenn die Nase kratzt? Anscheinend ist es oft der Fall. Man wusste schon, dass manche Allergien eng mit der Psyche verbunden sind. Eine neue Studie des Universitätsklinikums Augsburg und der TU München zeigt, dass u.a. Angststörungen und Depression zusammen mit Allergien unterwegs sind. Wer eine Pollenallergie hat, leidet häufig an seiner Angst, und wer ganzjährig eine Tierhaarallergie hat, ist oft depressiv. Und Menschen mit Angststörungen entwickeln weniger als andere ganzjährige Allergien. Wie kann man das erklären? Es wird vermutet, dass diese Unterschiede mit den jeweiligen Stressverarbeitungsstrategien zu tun haben. Was man auch nicht weiß, ist, ob die Allergien zu psychischen Problemen führen oder umgekehrt. Auf jeden Fall sind sie schwer zu trennen.
    https://gesundheitsnews.at/einfluss-von-psychischen-faktoren-auf-allergien-nachgewiesen-pollenallergie-angstpatienten/
  4. Erste Hilfe: vereinfachen und durchführen (RL)
    Viele Menschen haben unüberwindbare Ekelgefühle und Ängste, die ernst genommen und respektiert werden müssen. Eine neue Studie mit 30.000 Fällen zeigt, dass nicht professionell ausgebildete Menschen viel häufiger Erste Hilfe leisten, wenn auf Atemspende verzichtet wird. Schweden hat die Erste-Hilfe-Richtlinien für Laien drastisch reduziert. Dadurch ist die Bereitschaft, Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen, auffallend gestiegen und viele Leben konnten dadurch gerettet werden. Wenn wir also jemanden sehen, der wahrscheinlich einen Herzstillstand erleidet, können wir 112 anrufen (lassen) und ausschließlich die Herzdruckmassage ohne Beatmung durchführen. Im Notfall nichts zu tun, ist das schlimmste. Abwarten bis die Rettung da ist, war nie eine gute Option.
    http://www.deutsche-medizinerauskunft.de/index.php?id=857&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=20662&cHash=6dc7672f76653af9b51c542eb37d1440
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3962/fuer-alle-faelle-sp-3962


  1. *Orthodoxe Spiritualität, Alte Wege neu entdecken * (MT)
    „Spiritualität“, „Religiosität“ und „Frömmigkeit“ sind Begriffe, die wir oft synonym, aber auch indifferent benutzen, um unseren persönlichen aber auch konfessionellen Zugang zu Gott zu beschreiben. Wenn wir von orthodoxer Spiritualität sprechen, denken wir meist an Ikonen, Weihrauch, lange Gottesdienste und vielleicht auch noch an das Herzensgebet, doch ist das schon Spiritualität? Mit Archimandrit Georgios Siomos, Pfarrer der Griechisch-Orthodoxen Allerheiligenkirche zu München, können Sie an diesem Abend gemeinsam mit anderen Interessierten alte Wege neu entdecken.
    Mittwoch, 24.07.2019, 19.00-21.00 Uhr, Evangelisches Migrationszentrum, Bergmannstraße 46, Eintritt frei
  2. Ein Reichtum der Vielfältigkeit (RL)
    Es leben rund 100.000 HinduistInnen in Deutschland und man merkt sie kaum, obwohl der Hinduismus eine der ältesten Weltreligion und die drittgrößte der Welt ist. Zusammenfassen lässt sie sich auch nicht. Im Hinduismus gibt es keine Religionsführung sondern Systeme, die verschiedene Religionen vereinen und sich weiterhin entwickeln. Feste Dogmen gibt es auch nicht, z.B. nur wenige Strömungen des Hinduismus glauben an die Reinkarnation. Der Brahmanische Sanskrit-Hinduismus mischt sich mit vielen lokalen Volksreligionen und wird durch kritische Stifterreligionen immer wieder aufgerüttelt, aber letzlich ohne Trennung. Der Hinduismus vereint in seiner Komplexität Polytheismus, Monotheismus und weitere religiösen Antagonismen. Es ist vielleicht sein Ziel, alles unter ein Dach zu bringen, ohne die Unterschiede zu zerstören. Ob es ihm gelingt?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus#Mögliche_Einteilungen_des_Hinduismus
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus_in_Deutschland
  3. Wunder „hebräisches Alphabet“ (RL)
    Wegen des hebräischen Alphabets sind die Interpretationsmöglichkeiten der hebräischen Bibel unerschöpflich. Nur ein paar Bemerkungen: Jeder Buchstabe des Alphabets ist nicht nur Buchstabe sondern auch Symbol bzw. Wort sowie eine Zahl, die auch selbst meist ein Symbol ist. Die Zahlen lassen sich addieren, und Wörter bekommen einen inhaltsvollen Zahlenwert. Lass uns den Buchstaben B (Beth) als Beispiel nehmen, damit fängt die Bibel an (Bereschit = Am Anfang). Nur Gott ist Eins (A = erster Buchstabe = Zahl 1). B entspricht die Zahl 2 (die Schöpfung, die nicht Gott ist) und symbolisiert das Haus. Am Anfang baut Gott (A), der Architekt, das Haus (B), das nicht Gott ist (Zahl 2). In einem einzigen Buchstaben der Bibel gibt es also schon eine Geschichte. Dies gilt für alle Buchstaben der Bibel. Viel Spaß mit vielen interessanten Interpretationen!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hebr%C3%A4isches_Alphabet#Buchstaben
    http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/zahlensymbolik.htm
    https://renenyffenegger.ch/notes/biblisches/Grundtext/Zahlen/
  4. Demenz und Spiritualität: Einmal unsterblich sein? (RL)
    Kann man es einfach so vergessen, dass man sterben wird? Was ist mit den Menschen, die an Demenz erkranken und sich an viel nicht mehr erinnern können? Vergessen sie den Tod? Haben sie auch besondere spirituelle Bedürfnisse, wenn sie sterben, und wie kann man diese erkennen? Das ebw bietet ein besonderes Seminar an, in dem wir die Situation sterbender Menschen mit Demenz kennenlernen und verschiedene Zugangsweisen ausprobieren. Ein schwieriges aber spannendes Thema, das auch für unsere eigene Spiritualität wertvoll sein kann.
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3970/einmal-unsterblich-sein

Glaube
  1. Neue Filme fürs „SeniorInnen-Kino“ (ahb)
    Die Landesmediendienste Bayern haben ihr Angebot im Bereich „Seniorenfilm“ neu aufgelegt.
    In der ebw Medienpädagogik sind wir von der aktuellen Auswahl so angetan, dass wir am liebsten sofort einen Film-Nachmittag ausrufen wollen. Leider muss das bei uns noch etwas warten, aber vielleicht haben Sie ja Lust, in Ihrer Gemeinde/Einrichtung einen schönen Film zu zeigen. Ein paar Titel-Tipps, die unsere Herzen haben höher schlagen lassen:
    „Birnenkuchen und Lavendel“, „Der Geschmack von Apfelkernen“ oder die „Kalender Girls“.
    Sie brauchen noch Ideen, wie sich der Film in einen Themen-Nachmittag oder Fachgespräch einbetten ließe? Wir helfen gerne.
    ebw Medienbildung: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de
    Die Film-Liste gibt es hier: https://www.mediendienste.info/upload/publikationen/FB-26-Seniorenfilm.pdf
    Und das ist der direkte Kontakt zu den Fachleuten der Landesmediendienste 089 / 38 16 09-15, info@mediendienste.info
  2. Neu: Erklär-Videos und mehr für Smartphone-EinsteigerInnen und –Fortgeschrittene (ahb)
    „Ooops, they did it again“ – die Medienpädagogik-KollegInnen der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, die im Bereich „Kirche und Social Media“ seit Jahren ganz vorne mitmischen, haben ein neues Projekt. Mit Präsenzveranstaltungen, Webinaren (Seminare über Internet) und vor allem in Online-Erklär-Videos auf https://smartphone-entdecken.de/ reagieren sie auf Bedarfe und Fragen von SeniorInnen rund um den Alltag mit dem Smartphone.
    Finden wir klasse und empfehlen es gerne weiter.
    Aber keine Sorge, deswegen stellen wir unsere eigenen Angebote mit persönlichem Kontakt nicht ein. Auch diesen Herbst gibt es bei uns wieder Smartphone-Kurse und die Medien-Sprechstunde.
    https://www.ebw-muenchen.de/kategorie/medien
  3. Schon gewusst? München hat einen „Lieferservice“ für Bibliotheks-Bücher
    Sie lesen gerne, sind aber körperlich nicht mehr fit genug, um sich den Nachschub aus der Bibliothek selbst zu besorgen?
    Sie sind Besuchsdienst-Mitarbeitende/Angehörige/r und haben den Eindruck, die von Ihnen betreute Person würde sich über einen zusätzlichen „Besuch“ im Monat und frischen Lese- oder Hör-Stoff freuen?
    Das Team „Medien-mobil“ der Münchner Stadtbibliotheken bringt Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr mobil sind, ihre (Hör-) Buchwünsche kostenlos direkt nach Hause. Es berät und hilft auch bei der Auswahl und Bestellung neuer Titel.
    Anmeldung und Infos unter 089-649138213
    medienmobil@muenchen.de
    Übrigens: Das ebw bildet wieder „mobile Internet-BegleiterInnen“ aus – Ehrenamtliche, die mit dem Tablet Besuche machen und älteren Menschen daheim oder in Einrichtungen, die sich für Infos aus dem Internet interessieren, aber die Technik nicht mehr erlernen können oder wollen, das „digitale Fenster“ zur Welt öffnen.
    Interessiert? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

  1. 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen (So)
    Anlässlich des Jubiläums 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen in München laden die Städtischen Friedhöfe unter dem Motto „Abschied gestalten – Erinnerung bewahren“ zu diversen kostenfreien Führungen, Vorträgen und Ausstellungen von März bis November 2019 ein. Das Programm gibt es zum Download unter
    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Friedhof_und_Bestattung/SFM/Aktuelles/Aktuelle_Themen.html
  2. 37. Filmfest München (So)
    Das Filmfest München ist eines der größten Sommerfilmfestivals Europas und findet an zehn verschiedenen Spielorten in München vom 27.06. – 06.07.2019 statt. Diesmal feiern insgesamt 18 deutsche Produktionen in der Reihe Neues Deutsches Kino ihre Weltpremiere. Integriert ist auch ein Kinderfilmfest. Die Filme werden in der Originalfassung vorgeführt.
    https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/
  3. Offene Ateliers (So)
    Zahlreiche Ateliers öffnen im Sommer ihre Türen und bieten neben Führungen auch Workshops und Musik an:
    29./30. Juni Offene Ateliers im Bürgerpark Oberföhring, https://www.atelierhaus-foe.de/
    06./07. Juli Offene Ateliers des Städtischen Atelierhauses in der Baumstraße, https://www.atelierhaus-baumstrasse.net/
    12.-14. Juli Offene Ateliers Botanikum, http://www.botanikum.org/botanikum/home.html
    Das Angebot wird von der Landeshauptstadt München, Kulturreferat gefördert.
  4. Yves‘ Versprechen als Good Practice der Interkulturellen Wochen (Lei)
    Der Vorbereitungsausschuss der Interkulturellen Wochen (22.09.-29.09.2019) hat den Film Yves‘ Versprechen in die Good Practice aufgenommen und stellt den Film in einem Materialheft vor. Es ist ein Film über Familie, die Verheißung Europas und darüber, nicht scheitern zu dürfen. Er erzählt, wie eine Familie in Kamerun durch mehrere Schicksalsschläge aus den Fugen geraten ist. Mit Yves‘ Entscheidung, nach Europa zu gehen, verändern sich die Dynamik und die althergebrachten Rollen.
    Mehr Infos: http://yves-promise.com/de
    Fragen zur Ausleihe an Julia Peters: info@jip-film.de
  5. 6. Münchner Orgelsommer (So)
    Europäische Klänge vom 30. Juni bis 08. September 2019 – Im Kooperationsprojekt der Evang.-Luth. Innenstadtkirchen (Erlöserkirche Schwabing, Himmelfahrtskirche Sendling, St. Lukas im Lehel, St. Markus in der Maxvorstadt und St. Matthäus am Sendlinger Tor) steht in diesem Jahr die Musik aus den Ländern Europas im Mittelpunkt.
    Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
    Weitere Informationen unter https://www.muenchner-orgelsommer.de/
  6. Neues Ökumenisches Zentrum JOMA mit erster Veranstaltung (Lei)
    Johannes & Maria – Begegnung in der Au ist eine ökumenische Initiative der Kirchengemeinden St.Johannes (evangelisch) und Mariahilf (katholisch). Das geplante Café will nachbarschaftliches und diakonisches Engagement im Neubaugebiet des ehemaligen Paulanergeländes unterstützen sowie kirchliche und kulturelle Angebote initiieren. Mit einer ersten Veranstaltung am provisorischen Standort in der Nachbarschaftshilfe in der Au e.V., Gebsattelstr. 2, 81541 München beginnt die Kooperation: Am 25. Juli 2019, 19.30 Uhr, stellt Felix Leibrock hier seinen neuen München-Roman „Nur im Dunkeln leuchten dir Sterne. Eine Erzählung für Suchende“ vor.
    Mehr Infos unter: https://www.felixleibrock.de/
  7. Kulturelle Bildung und Teilhabe fördern – Konzeption für München einstimmig verabschiedet (So)
    In der gemeinsamen Sitzung des Kultur-, Bildungs-, Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe-Ausschusses der Stadt München wurde am 21. Mai 2019 einstimmig die Fortschreibung der Konzeption Kulturelle Bildung verabschiedet, die dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Die Konzeption empfiehlt u.a. folgende Maßnahmen: den Ausbau kultureller Teilhabe-Angebote für SeniorInnen, die Erleichterung des Zugangs zu kultureller Bildung, z. B. durch wohnortnahe Angebote, den Ausbau von inklusiven Bildungsangeboten.
    Die Sitzungsvorlage zum Lesen finden Sie hier:
    https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=5450621
    https://www.musenkuss-muenchen.de/
  8. Verloren gehendem Geschichtsbewusstsein begegnen (So)
    „Geschichte ist uns die Erinnerung, um die wir nicht nur wissen, sondern aus der wir leben“, hat Philosoph Karl Jaspers geschrieben. Immer mehr junge Deutsche können mit diesem Satz wenig anfangen. Aus einer Antisemitismusstudie des Meinungsforschungsinstituts ComRes im Auftrag des amerikanischen Fernsehsenders CNN wurden rund 7.000 Erwachsene aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Polen, Ungarn, Schweden und Österreich im September 2018 nach ihren Geschichtskenntnissen befragt: von den z. B. 18- bis 34-Jährigen schätzten rund 40 Prozent, dass sie „wenig“ oder „gar nichts“ über den Massenmord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden wissen. Jeder 20. Europäer gab an, noch nie etwas vom Holocaust gehört zu haben (https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/39866-versunken-in-geschichtslosigkeit.html). Das Wissen um die Geschichte heißt auch zu wissen, woher man selbst – und die eigene Familie – kommt. Wir sind Geschichte und tragen Geschichte in uns.
    „Wir sind Kinder unserer Zeit!“ ist ein Titel eines Biografie-Angebots im Rahmen unserer „Lebens-Erinnerungen auf der Spur“, wo wir uns im Herbst/Winter-Programm neben zeitgeschichtlichen Methoden in der Biografiearbeit auch mit Dokumenten in Sütterlin, mit der Geschichte der Psychiatrie und mit den abwesenden Eltern als Folge von Kriegen auseinandersetzen werden.
    Zur Studie von ComRes: https://edition.cnn.com/interactive/2018/11/europe/antisemitism-poll-2018-intl/
    Zu den Angeboten im ebw: https://ebw-muenchen.de/artikel/2246/lebens-erinnerungen-auf-der-spur
  9. Vielfalt der jüdischen Geschichte in Bayern (RL)
    Am Mi 03.07.2019, 20 Uhr, stellt Prof. Rolf Kießling das neue Buch „Jüdische Geschichte in Bayern“ (Hrsg. Prof. Dr. Michael Brenner und Dr. Andreas Heusler) in der LMU vor. Der Eintritt ist frei und die Grußworte werden von Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, gesprochen. Das Buch stellt die Vielfalt des jüdischen Lebens in Bayern vor: Diskriminierung, Pogrom, Schoah, Ausweisung sowie Duldung, Kooperation, Begegnung und Dialog. Interessant ist, dass die verschiedenen Regionen Bayerns sich unterschiedlich verhielten. Mehr verraten wir nicht und erwarten einen spannenden Abend. Eine Anmeldung wird erbeten: https://www.ikg-m.de/juedische-geschichte-in-bayern-von-den-anfangen-bis-zur-gegenwart/
  10. Mehr bauen: Fluch oder Segen? (RL)
    Man redet vom Fliegen, Autofahren, Konsum oder Heizen, aber vom Bauen eher selten, obwohl Bauen eigentlich extrem umweltschädlich ist und viel CO2 produziert. Ca. 8 % der globalen Treibhausgasemissionen werden ausschließlich durch die Zementherstellung verursacht, viermal so viel wie der gesamte internationale Flugverkehr. Und es wird für den Bau nicht nur Zement, sondern auch Glas, Stahl, Kunststoffe usw. produziert, das alles kommt dazu, und man betoniert die Natur zu, wenn gebaut wird. Die Natur, die verschwindet, kann kein CO2 mehr binden. Optionen gibt es schon. Wir verlinken deshalb die aufschlussreichen Berichte über Beton und Zement von WWF und Regenwald.org.
    https://mobil.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Klimaschutz_in_der_Beton-_und_Zementindustrie_WEB.pdf
    https://www.regenwald.org/themen/zement

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