Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Kultur

  1. Kultur tut gut und hält gesund! (So)
    Britische Forscher im „British Medical Journal (BMJ) vermuten einen Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Psyche und Körper, verbunden mit einer höheren Lebenserwartung, und der Teilhabe an kulturellen Angeboten. Bei einer Langzeitstudie von über 12 Jahren wurden mehr als 6700 Frauen und Männer im Alter von 50plus zu ihrer Häufigkeit von kulturellen Aktivitäten befragt. Diejenigen, die ein- bis zweimal pro Jahr eine kulturelle Veranstaltung besuchten, wiesen ein um 14 Prozent geringeres Sterberisiko auf als jene, die kein Interesse an Kultur zeigten. Bei denjenigen, die sich noch häufiger kulturell engagierten, stieg der Wert auf 31 Prozent. Eine kausale Beziehung konnte zwar nicht festgestellt werden, soll aber in weiteren Studien überprüft werden.
    Zum Beitrag in „Wissenschaft aktuell“ und zur Studie: https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/An_Kultur_Interessierte_leben_laenger1771015590772.html
    Wenn Sie gemeinsam mit anderen Münchner Kultur erleben und für andere erlebbar machen wollen, dann könnte der „Kulturführerschein“ – Freiwilliges Engagement in der zweiten Lebenshälfte für Sie in Frage kommen.
    Der Infoabend zum Kurs findet am Do 30.01.2020 um 18 Uhr im ebw statt: https://ebw-muenchen.de/kalender/4107/611-a20
    Das Kunstgespräch – Zurück nach Haus: Rembrandts „Verlorener Sohn“ am Mi 12.02.2020, 10 bis 12 Uhr im ebw: https://ebw-muenchen.de/kalender/4224/624-a20
    Opernworkshop zu „Falstaff“ von Giuseppe Verdi am Di 10.03.2020, 10 bis 16.30 Uhr im ebw: https://ebw-muenchen.de/kalender/4223/623-a20
  2. Sheela Gowda und Kuhmaterialien (RL)
    Wir freuen uns schon auf die Ausstellung von Sheela Gowda (Lenbachhaus, 31.03.2020 – 26.07.2020). Die Inderin, die in Bangalore arbeitet, schafft Kunst mit ungewöhnlichen Materialien aus dem Alltag. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Gowda verwendet vieles, was das Leben in Indien widerspiegelt: Dosen und Nadeln aus Metall, heiliges Pulver, Naturmaterialien, Haare. Die Preisträgerin hat eine originale Kunst entwickelt, die nicht nur gesellschaftskritisch sondern auch faszinierend ist. Wir sind gespannt und werden diese Ausstellung sicher besuchen.
    https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/44733.html
    https://www.br.de/nachrichten/kultur/maria-lassnig-preis-sheela-gowda-lenbachhaus-muenchen,RShAVR6
  3. Krieg wird Kunst (RL)
    Das Museum Fünf Kontinente stellt bis zum 29.03.2020 die Reportage (Der Frieden trägt den Namen einer Frau. Kolumbien im Wandel) der Fotografin Ann-Christine Woehrl und der Journalistin Cornelia von Schelling aus. Die beiden Frauen haben zwei Jahre lang sechs Ex-Guerilleras und FARC-Rebellinnen begleitet. Die Reportage, die die Lebensgeschichten dieser Frauen dokumentiert, ist intensiv. Die Portraits der Fotografin ergreifend. Wie leben die Frauen vor der FARC? Warum greifen sie zu den Waffen? Welche Position haben sie bei der FARC? Wie integrieren sich die Ex-Kombattantinnen in die Gesellschaft nach dem Waffenstillstand? Was müssen die Frauen dafür tun? Ist es überhaupt möglich? Wie sieht die Brücke zwischen Krieg und zivilem Leben aus? Schicksale, die uns packen.
    https://www.museum-fuenf-kontinente.de/ausstellungen/der-frieden-traegt-den-namen-einer-frau/
  4. Pyro-Probleme und Papyrus (RL)
    Es kann passieren, dass es brennt, besonders wenn ein Vulkan ausbricht. Lustig ist es nicht. Aber jetzt kann man mittels besonderer Technik wertvolle Papyrus-Rollen wieder lesen. Sie sind verkohlt, aber die Schrift ist hartnäckig. Deswegen empfehlen wir auch nicht mehr, Geheimnisse aufs Papier zu bringen und dann das Papier zu verbrennen, um sie zu vernichten. Es wird nicht mehr gelingen. Aurélie Tournié vom Musée National d’Histoire Naturelle in Paris hat mit ihrem Team eine Methode mit Infrarot-Strahlung entwickelt, die nicht nur Texte auf der vorderen Seite, sondern auch verborgene Texte auf den Rückseiten der Papyrus-Rollen entschleiert, weil Papyrus-Rollen oft beidseitig beschriftet sind. Wie es geht, erklärt der Link unten: Die Papyrus-Rollen, die auf dem ersten Blick schwarz aussehen, sprechen wieder mit uns.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Infrarot_Methode_offenbart_Rueckseiten_verkohlter_Papyrus_Rollen1771015590764.html

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