Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Juli 2023

Aus der Geschäftsstelle
Einsam?

Soziales

  1. Türöffner im Koffer (RL)
  2. Die Studie zur Pflege (RL)
  3. Kürzen bei den Ärmsten (RL)

Gesundheit

  1. Yoga passt sich an (RL)
  2. Zusammen.Wachsen.Blühen.Glauben – auf der Landesgartenschau Kirchheim 2024 (So)
  3. ErlebniSTanz – Erlebnisreisen und Tanz-Lehrgänge (So)
  4. Sich gegen Mücken schützen (RL)
  5. Ein Faktencheck ist nicht schlecht (RL)
  6. Lecker ohne Zucker (RL)

Glaube

  1. Hilft der Verzicht? (RL)
  2. Die Paläoanthropologie befördert Naledi (RL)
  3. Immer weniger Stress beim Übersetzungsprozess (RL)
  4. Das Impressum ist dumm (RL)
  5. Gottesdienstvertretung (Lei)

Verbraucherbildung

  1. Jetzt als Online-Kurs: „Klimafreundlich leben“, neuer Info-Abend 27.07.2023 (ahb)
  2. Bewerbungsfrist Trainer*in Verbraucherbildung – bis 1. September 2023 (ahb)
  3. Wichtige Verbraucherschutz-Infos auf Polnisch, Ukrainisch und Russisch (ahb)
  4. Obacht für Fans indischer Küche – Produktrückrufe (ahb)
  5. Klimatreffs in Ihrer Nähe (ahb)

Medienwelten

  1. Digital unterwegs – barrierefrei – Das Projekt steht für unseren Fachtag „Digitale Medien & ältere Menschen“, 24.09.23 (ahb)
  2. Digitale Kunden-Konten wieder los werden (ahb)
  3. Erinnerung: Begleitetes Digitales Aufräumen – Anmeldung noch bis 31.07 (ahb)
  4. Wie barrierefrei sind deutsche Online-Shops? (ahb)
  5. App der Verbraucherzentrale zur Taschengeld-Verwaltung (ahb)

Kultur

  1. TreibGUT – Werkwoche Biografiearbeit Bildungsurlaub im Haus Werdenfels (So)
  2. Eine gute Zunge (RL)
  3. Eigelb hält (RL)
  4. Schreiben im Osten (RL)
  5. Mehr Transparenz zur künstlichen Intelligenz (RL)

Einsam?

Ich bin alleine in Regensburg. Es ist Samstag, Biergartenwetter. Ich möchte etwas essen, habe Durst. Also gehe ich in einen Biergarten.
„Bitte warten Sie hier“, steht auf einem Schild am Eingang. „Wir zeigen Ihnen Ihren Platz.“
Ein Kellner kommt auf mich zu.
„Ich möchte gerne etwas essen.“
Er schaut mich skeptisch an. „Sind Sie allein?“
„Ja.“
„Oh, da schaut es schlecht aus. Wissen Sie, wir haben nur Tische mit mindestens vier Personen. Und wenn Sie da alleine sitzen … wir müssen halt auch nach unserem Umsatz …“
„Schon gut“, sage ich und gehe.
So eine Situation erlebe ich selten, weil ich nicht oft alleine essen gehe. Aber ich denke an die vielen Singles, die immer alleine sind. Manche bewusst, viele aber auch ungewollt. Die sich durch so eine Situation noch mehr ausgeschlossen fühlen. Wie ist das erst bei Urlaubsreisen? Wenn es im Hotel Frühstückstische für vier Personen und mehr gibt? Klar, man kann fragen, ob man sich bei anderen dazusetzen darf. Aber das kann nicht jede und jeder. Ich verstehe, wenn man da Barrieren hat.
Aus dem Regensburger Erlebnis lerne ich: Noch wachsamer sein für die Einsamen in unserer Gesellschaft. Ihnen zumindest anbieten, sich dazuzusetzen, wenn gewünscht. Es gibt eine versteckte Einsamkeit. Genau solche Menschen hat Jesus von Nazareth in die Gesellschaft zurückgeholt. Auch darin ist er mir ein Vorbild. Denn eine Gesellschaft ist immer nur so gut, wie sie mit den Einsamen umgeht.

Seien Sie gut zu sich!

Ihr
Felix Leibrock
Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks München und Autor

P.S.: Videos und meditative Texte finden Sie auch hier: https://www.instagram.com/felixleibrock/

Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

  1. Türöffner im Koffer (RL)
    In regelmäßigen Abständen kündigt die Pharmaindustrie an, es gäbe neue Medikamente gegen Alzheimer. Dann hört man nichts mehr. Diese Krankheit ist momentan noch unheilbar und sie nimmt zu. Deswegen gibt es noch keine Alternative, als zu lernen, wie man mit Menschen mit Demenz umgeht. Es zu wissen, hilft auch bei jeder Kommunikation mit gesunden Menschen. Wer die Methoden beherrscht, hat einen Generalschlüssel fürs Leben in der Hand und beherrscht schwierige Situationen. Auch Menschen, die keinen Kontakt mit Menschen mit Demenz haben, profitieren davon. Das ist der Grund, warum unser immer wiederkehrendes Seminar „Türen öffnen“ heißt. Ergänzend dazu bieten wir im September erneut eine Exkursion, diesmal in die Malteser Demenz Tagesstätte Haus Malta. Bis bald!
    https://ebw-muenchen.de/kalender/5821/236-b23
    https://ebw-muenchen.de/kalender/5844/249-b23
  2. Die Studie zur Pflege (RL)
    Der VdK hat eine umfangreiche Pflegestudie durchgeführt. Prof. Andreas Büscher und sein Team von der Hochschule Osnabrück haben rund 54.000 VdK-Mitglieder befragt. Eine große Zahl. Die Ergebnisse belegen, dass pflegende Angehörige armutsgefährdet und mehrfachbelastet sind. Sie bestätigen, was wir wussten. Das System muss reformiert werden und dies drastisch. Versprechungen gibt es genug, sie reichen aber nicht. Wir verlinken hier die VdK-Studie. „37 Prozent der Pflegenden kümmern sich schon länger als fünf Jahre um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder. 23 Prozent pflegen mindestens 40 Stunden in der Woche. Dabei haben 93 Prozent keinen Zugang zur Tagespflege gefunden. 62 Prozent nehmen noch nicht einmal einen Pflegedienst in Anspruch.“ Dieses Zitat vom verlinkten Artikel sagt alles.
    https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/pflege/86921/in_diese_studie_ist_geld_zeit_und_viel_herzblut_geflossen
    https://www.vdk.de/deutschland/pages/85895/pflegestudie
  3. Kürzen bei den Ärmsten (RL)
    Die Ampel-Regierung hat im Haushaltsplan den Bundeszuschuss für Pflege gestrichen. Die Pflegebeiträge sind im Juni gestiegen, es wird aber nicht reichen. Ab 2024 wird also eine Milliarde Euro für die Pflege zusätzlich fehlen. Der einzige Weg, um Defizite zu vermeiden, ist, dass die Bürger und Bürgerinnen mehr Steuer zahlen. Prognose: Die Pflegebeiträge, die bereits gestiegen sind, werden noch weiter steigen. Die sozialen Verbände, Patientenschutzvereine, Gewerkschaften und Pflegekassen kritisieren den Plan heftig. Im neuen Haushaltsplan 2024 leidet der Gesundheitssektor generell am meisten. Der Eindruck entsteht, dass die Regierung einmal mehr zulasten der Millionen Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen spare, weil sie keine starke Vertretung haben. Zitat von Anja Piel (DGB): „Mitten im Pflegenotstand den Pflegezuschuss zu streichen, ist ebenso dumm wie zynisch – gegenüber zu Pflegenden genauso wie gegenüber den Pflegekräften.“
    https://www.tagesschau.de/inland/pflege-bundeszuschuss-100.html

  1. Yoga passt sich an (RL)
    Viele Studien belegen, dass Yoga sich in jedem Alter positiv auf die Gesundheit auswirkt. Auch im hohen Alter und bei Demenz kann man Yoga praktizieren, da der Körper sich nicht an Yoga, sondern sich das Yoga an den Körper anpasst. Seit vielen Jahren organisiert das ebw ein Seminar, das Ideen, Tipps und ausgearbeitete Yoga-Reihen vermittelt, die Menschen für sich, aber auch für ihre zu betreuenden älteren und an Demenz erkrankten Menschen nutzen. Sie lernen Körperstellungen (Asanas) und Übungsabfolgen kennen, insbesondere Übungen im Sitzen und Atemübungen, die für jede Situation geeignet sind. Die Vielfalt der Übungen im Yoga ist unerschöpflich, deswegen gibt es immer etwas dabei, das gelingt. Menschen spüren den Erfolg und er macht sie gesund.
    https://ebw-muenchen.de/kalender/5838/239-b23
    https://web.de/magazine/gesundheit/yoga-senioren-besten-uebungen-fitness-alter-34584234
  2. Zusammen.Wachsen.Blühen.Glauben – auf der Landesgartenschau Kirchheim 2024 (So)
    Die Ökumene blüht im wahrsten Sinne des Wortes auf. In Kirchheim auf der Landesgartenschau vom 15. Mai bis zum 6. Oktober 2024. Wer sich gerne mit seinen Talenten und Ideen einbringen möchte, ob bei einer Ausstellung, Lesung, Führung, Mitmachaktion, biblischen Impuls etc. ist herzlich willkommen. Der Beauftragte des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks München für die Landesgartenschau 2024, Volker Herbert, freut sich über vielfältige Angebote bis zum 31. August 2023.
    https://forms.office.com/r/zpCaV3juCQ
    https://kirchheim2024.de/
  3. ErlebniSTanz – Erlebnisreisen und Tanz-Lehrgänge (So)
    Gemeinsames Tanzen an besonders reizvollen Orten bietet der Bundesverband Seniorentanz e.V. jedes Jahr an, wie im September im Spessart. Aber nicht nur das. Wer Spaß am Tanzen hat und das Wissen gerne weitergeben möchte, hat bei ErlebniSTanz die Gelegenheit einer Ausbildung zur Tanzleitung. Wir im ebw kooperieren mit dem Bundesverband und bieten die nächste Ausbildung Tanzleitung für Tanzen mit Senioren vom 18.08. – 20.08.2023 im ebw an.
    https://ebw-muenchen.de/artikel/1316/lehrgaenge-tanzen
    https://erlebnis-tanz.org/bvst/erlebnisreisen/
  4. Sich gegen Mücken schützen (RL)
    Wenn eine Mücke uns sticht, ist es nicht mehr wie früher. Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt vor Erkrankungen wie West-Nil-Fieber, Dengue, Chikungunya und Zika, die schon in Ost-Deutschland gegenwärtig sind. Die asiatische Tigermücke kommt auch in Bayern, Thüringen und Berlin vor. Die Lage ist aber nicht katastrophal, und die Fälle halten sich momentan in Grenzen. Wir befinden uns gerade im Reich der Möglichkeiten: Es kann passieren, passiert aber selten. Besonders wenn man Urlaub im Süden gemacht hat und ein unklares Fieber bekommt, ist es verdächtig. Wer Fieber hat, mit oder ohne Hautausschlag, und es ist unklar warum, sollte zum Arzt, wohlwissend, dass Ärzte und Ärztinnen in der relativ neuen Problematik noch nicht gut geschult sind. Die Sache also bitte ansprechen und sich präventiv gegen Mücken schützen.
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/143798/Stechmuecken-Robert-Koch-Institut-warnt-vor-West-Nil-Virus-und-moeglicherweise-noch-weiteren-Erregern
  5. Ein Faktencheck ist nicht schlecht (RL)
    Es gibt so viele Heilversprechen bezüglich unserer Gesundheit im Internet. Was ist falsch, was ist richtig? Der „Faktencheck Gesundheitswerbung“ der Verbraucherzentrale NRW plädiert für mehr Kontrollen und ermahnte seit 2020 mehr als 40 Anbieter. Wenn Menschen krank sind, ist es leicht, sie zu manipulieren. „Faktencheck Gesundheitswerbung“ ist eine unabhängige Informationsplattform, die bei digitalen Gesundheitsinformationen aufpasst und versucht, Betrug zu verhindern. Beispiel Nahrungsergänzungsmittel: Viele helfen nicht und sind gefährlich, wenn man sie zusammen mit Medikamenten nimmt. Sie ersetzen auch keine Therapie. Kurkuma heilt Krebs nicht. Hier empfehlt das ebw: Hinterfragen Sie Internetseiten, die Produkte verkaufen und, bevor Sie etwas kaufen und zu sich nehmen, fragen Sie Professionelle.
    https://www.faktencheck-gesundheitswerbung.de/ueber-uns/was-wir-wollen-54312
  6. Lecker ohne Zucker (RL)
    Die Marmeladenzeit wird immer unterhaltsamer. Neue Rezepte tauchen auf. Und Marmeladen entstehen ganz ohne Zucker. Die findet man nicht im Supermarkt. Aber wer will sich im Supermarkt langweilen? Marmeladen ohne Zucker, Zusatzstoffe und Konservierungsstoffe sind gesund, so gesund, dass die AOK uns Rezepte vermittelt und erklärt, wie Gelierzucker sich ersetzen lässt. Hier sind die Alternativen: Leinsamen und Chiasamen, die als Verdickungsmittel dienen, Agar-Agar, eine Alge, Johannisbrotkernmehl, ein Geliermittel für kalt gerührte Marmeladen, Stärke, die Marmelade bindet aber nicht konserviert. Der natürliche Zusatzstoff Pektin hilft auch. Lassen Sie sich von den Rezepten im Link verführen. Eine schöne Arbeit in der Sommerzeit!
    https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/so-koennen-sie-marmelade-ohne-zucker-kochen/

  1. Hilft der Verzicht? (RL)
    Ausgerechnet, weil es so viele Skandale und Austritte gibt, sollte die katholische Kirche auf Staatsleistungen verzichten. Eine gewagte These. Für den Theologen und Ökonomen Bernhard Emunds ist es aber der Weg. Eine Ablösezahlung in Milliardenhöhe vom Staat kann sich die Kirche politisch nicht leisten. Obwohl man es weiß, haben sich bisher Bund, Länder und Kirchen auf keine Lösung für das Ende der Staatsleistungen geeinigt. Emunds hat aber gerechnet: Die Diözesen sind gut ausgestattet und brauchen die stattliche Finanzierung nicht. Eine faire Verteilung der Gelder zwischen armen und reichen Diözesen und eine bessere Transparenz wären nötig, um Vertrauen zu gewinnen, sonst nichts.
    https://www.kath.ch/newsd/missbrauch-massenaustritte-kirche-soll-vollstaendig-auf-staatsleistungen-verzichten/
  2. Die Paläoanthropologie befördert Naledi (RL)
    Im Bereich Kultur haben wir über die älteste Schrift der Welt geschrieben, jetzt reden wir über das älteste Grab. Homo naledi aus Südafrika lebte ca. 100.000 Jahre vor den Neandertalern und Homo sapiens, die bisher als die ersten galten, die die Toten bestatteten. Jetzt gibt es Indizien dafür, dass Naledi dies auch tat. Ein Forschungsteam entdeckte mehr als 1.800 Knochenfragmente, die in einer Kammer begraben waren. Weitere spätere Funde stützen die These, dass es sich um ein Grab handelt. Bedenken gibt es aber auch. Wasser hätte die Skelette in die Kammer gespült und Sedimente hätten sie überdeckt. Aber der Studienautor John Hawks denkt dagegen, dass die Beweise eindeutig sind: da „die Bestattungen die bestehenden Schichten der Höhle unterbrechen.“ Die Diskussion ist noch offen: Spielt die Größe des Gehirns eine Rolle? Hat Naledi Feuer gemacht? Wir warten die Peer-Reviews ab.
    https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2023/06/homo-naledi-aelteste-bestattungen-der-menschheit
  3. Immer weniger Stress beim Übersetzungsprozess (RL)
    Es gibt ca. 7.100 Sprachen in der Welt. 700 davon haben ihre Übersetzung der Bibel und 6.400 haben keine. Die künstliche Intelligenz hilft jetzt. Zwei Wissenschaftler haben vor, die Bibel in seltene Sprachen mithilfe der KI zu übersetzen. Joel Mathew und Ulf Hermjakob haben den „Greek Room“ entwickelt. Die neue Technologie rationalisiert den Prozess der Bibelübersetzung und macht es möglich, das Buch der Bücher schnell und zuverlässig in andere Sprachen zu übersetzen. Die Technologien für die Verarbeitung der Sprachen haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Die Forschung arbeitet dran, die Lücken zu schließen. Wenn sie es geschafft hat, wird die KI den Bibelübersetzungsprozess erheblich verkürzen und die Qualität der Übersetzungen verbessern. Wir werden sehen.
    https://religionnews.com/2023/07/05/usc-researchers-use-ai-to-help-translate-bible-into-very-rare-languages/
    https://www.researchgate.net/publication/368159806_User_Study_for_Improving_Tools_for_Bible_Translation
  4. Das Impressum ist dumm (RL)
    Ein Impressum für Blogs und Internetseiten mit Privatadresse zu verlangen, ist diskriminierend. Manche Gruppen sind oft gegenüber Angriffen schutzlos, in diesem Fall ein jüdischer Blog. Sie müssen sich dann entscheiden zwischen keinem Internetauftritt oder ihrer Privatadresse für alle sichtbar. Ein jüdischer Blogger hatte im Impressum von talmud.de geschrieben, dass er seine Anschrift nur auf Nachfrage übermitteln würde. Die Landesanstalt für Medien NRW entschied aber, dass die Internetseite die Anbieterkennzeichnungspflicht verletzte. Und zack war der Blog offline. Der Blogger zog seine Sicherheit vor. Seine Meinungs- und Redefreiheit waren aber erlöscht. Man kann eine Adresse kaufen, das geht. Aber die Diskriminierung liegt genau dort: Jede gefährdete Person muss zum Selbstschutz zahlen. Eine Zwischenlösung gibt’s anscheinend, weil der Blog wieder online ist, aber momentan sieht die Situation so aus: Wer gefährdet ist, riskiert viel, wenn er seine Privatadresse veröffentlicht, und wenn er das nicht tun will, muss er schweigen.
  5. Gottesdienstvertretung (Lei)
    Sie suchen eine Gottesdienstvertretung? Pfarrer Dr. Felix Leibrock, Leiter des Evangelischen Bildungswerks, steht dafür gerne zur Verfügung, wenn es zeitlich passt. Sie erreichen ihn am besten per Mail: felix.leibrock@ebw-muenchen.de
  1. Jetzt als Online-Kurs: „Klimafreundlich leben“, neuer Info-Abend 27.07.2023 (ahb)
    Mehr über Klimaschutz erfahren, spielerisch gemeinsam mit anderen den eigenen CO2-Fußabdruck senken – aber dafür nicht ins Auto steigen müssen, um zu einem Kurs zu fahren?
    Das ist jetzt möglich – wir verlagern unseren neuen Kurs „Klimafreundlich leben“ ins Internet.
    Passend dazu gibt es auch einen weiteren Info-Abend, nun ebenfalls online. Entdecken Sie mit uns am 27.07.2023 von 19.00 -20.00 Uhr via Zoom, ob unser Kurs (6 × 3Std, monatliche Treffen donnerstags, ab Mitte September) auch für Sie ein guter Weg in ein nachhaltigeres Leben ist.
    https://ebw-muenchen.de/kalender/5958/160-b23
  2. Bewerbungsfrist Trainer*in Verbraucherbildung – bis 1. September 2023 (ahb)
    Sie kennen sich aus – in der Digitalen Welt, im Bereich Finanzen, Versicherungen? Lassen Sie sich Ihre Kompetenz als Dozent*in zertifizieren.
    Fachleute des Trainierenden-Pools Verbraucherbildung Bayern werden von den 24 bayerischen Stützpunkten für Verbraucherbildung und zahlreichen weiteren Einrichtungen gerne gebucht, erhalten Fortbildungen, Fortbildungszuschüsse und Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten zu Gleichgesinnten, potenziellen neuen Auftraggebenden usw.
    Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten unter https://www.verbraucherbildung.bayern.de/erwachsenenbildung/auszeichnung_als_trainer/index.htm
  3. Wichtige Verbraucherschutz-Infos auf Polnisch, Ukrainisch und Russisch (ahb)
    Die Verbraucherzentrale stellt wichtige Infos z.B. zu Handy-Verträgen, Reklamation & Umtausch, Versicherungen in Deutschland, Rundfunkbeitrag u.v.m. online auf Polnisch, Russisch und Ukrainisch bereit.
    Es gibt Informationstexte und auch Erklärvideos. https://www.verbraucherzentrale.de/digi-tools
  4. Obacht für Fans indischer Küche – Produktrückrufe (ahb)
    Die Verbraucherzentrale warnt vor Ethylenoxid in Sesam-Produkten, Fertiggerichten, Gewürzen und Nahrungsergänzungsmittel.
    Hier erfahren Sie welche Produkte aktuell betroffen sind, was Ethylenoxid eigentlich ist, wie es dahinein gelangen kann und warum es dort aber nichts verloren hat.
    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/rueckrufe-ethylenoxid-in-lebensmitteln-59231
  5. Klimatreffs in Ihrer Nähe (ahb)
    Die Klimainitiative München baut gerade mehrere Klimatreffs in unterschiedlichen Stadtteilen Münchens auf.
    Hier geht es zu den aktuellen Orten und Veranstaltungen. https://leocor.org/veranstaltungen/
    Interessierte Kirchengemeinden, Vereine, Einrichtungen können auch selbst Veranstaltungsort von „Klimatreffs“ werden.
    Nähere Infos unter https://leocor.org/klimatreffs/

Interessiert an Verbraucherbildungsthemen? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

  1. Digital unterwegs – barrierefrei – Das Projekt steht für unseren Fachtag „Digitale Medien & ältere Menschen“, 24.09.23 (ahb)
    Hurra, es ist ein Fachtags-Programm! Unter dem Motto „Digital unterwegs – barrierefrei“ haben wir wieder ein informatives, vielseitiges Programm für interessierte ehren- und auch hauptamtlich Dozierende, Beratende, Planende im Bereich „Digitale Medien & ältere Menschen“ zusammen gestellt. Wir beschäftigen uns damit, wie man Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen, mit Demenz, mit Lernschwierigkeiten oder Migrationshintergrund das digitale Lernen und den Aufenthalt im Internet erleichtern kann. Außerdem erfahren wir, wie eigentlich Software-Entwickelnde herausfinden/berücksichtigen, ob ihre Apps für ältere Menschen taugen, wann Cyberversicherungen für Privatmenschen Sinn machen oder nicht. An unserer Probier-Station testen wir mit Ihnen die Senior*innen-Tablets von „enna“.
    Hier geht’s zur Website und den Anmeldemöglichkeiten: https://ebw-muenchen.de/kalender/5749/501-b23.
    Und hier direkt zum Flyer-Download
  2. Digitale Kunden-Konten wieder los werden (ahb)
    Einmal was bestellt und für ewig in der Datenbank? Wer sich mit mal näher mit seinem digitalen Ich beschäftigt, stellt schnell fest, dass das da die ein oder andere digitale Karteileiche rumliegt, die noch ordentlich beerdigt werden will. Doch das ist gar nicht so einfach. Auf „justdeleteme“ finden Sie eine Übersicht diverser Anbieter mit Einschätzung und Tipps, ob und wie Sie dort ein Kundenkonto wiederlos werden können. https://backgroundchecks.org/justdeleteme/de.html
    Leider nicht als Schritt-für-Schritt-Anleitung, aber doch geeignet, um z. B. festzustellen „Es liegt nicht an mir, es geht tatsächlich nicht.“.
    Ist das überhaupt rechtens? Der Frage ist u. a. die Haufe Online Redaktion mal nachgegangen https://www.haufe.de/compliance/internet-dienste-so-werden-sie-nicht-mehr-genutzte-konten-los_230128_212018.html
  3. Erinnerung: Begleitetes Digitales Aufräumen – Anmeldung noch bis 31.07 (ahb)
    Im letzten Rundbrief informierten wir über die Digitale Datenputzaktion der CDR-Initiative (Corporate Digital Responsibility = Digitale Verantwortung für Unternehmen). Inzwischen sind wir offiziell mit dabei und haben schon Unterlagen erhalten, die uns helfen, bei uns digital aufzuräumen und unseren digitalen C02-Abdruck zu senken. Sie möchten auch digitalen Ballast abwerfen und das nicht allein, sondern mit Hilfestellungen und Tipps? Eine Anmeldung fürs Mitmachen bei der Kampagne ist noch bis 31.Juli möglich. https://cdr-initiative.de/news/digitaler-datenputz-23. Natürlich können und sollten Sie unabhängig davon auch mal ungebrauchte Dateien und alte E-Mails löschen. Diese zum Beispiel – natürlich erst nachdem Sie sich die für Sie wichtigen Infos herausgezogen und diesen unglaublich informativen Rundbrief an andere weitergeleitet haben?
  4. Wie barrierefrei sind deutsche Online-Shops? (ahb)
    Der Frage sind die Aktion Mensch und Google gemeinsam nachgegangen. Im Link unten erhalten Sie einen ersten gut strukturierten Überblick und erfahren, welche 78 Seiten nach welchen Kriterien von was für einer Prüfgruppe getestet wurden.
    Den ausführlichen 34-seitigen Prüfbericht können Sie hier, ohne Angabe von persönlichen Daten, herunterladen
    https://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit/barrierefreie-website/test-barrierefreie-webshops?utm_campaign=inklusion&utm_medium=e-mail&utm_source=nl_inklusion_2023_07_10&utm_term=MailingID4381039_SendingID760507
  5. App der Verbraucherzentrale zur Taschengeld-Verwaltung (ahb)
    Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz hat die Entwicklung einer App zur Budget-Verwaltung für Jugendliche gefördert.
    Die App ist anbieter-unabhängig, kostenfrei, datenschutzkonform und sowohl für Android als auch iOS verfügbar. Sie wurde gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt und vermittelt auch zusätzliches Finanzwissen. Für Eltern und Lehrende finden sich auf der Website der Stiftung zusätzlich Unterlagen und Hilfen, um die App und das Thema in Familie und Schule zu disktuieren. https://www.verbraucherstiftung.de/projekte/budgetplus-so-geht-taschengeld

Interessiert an Medienthemen? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

  1. TreibGUT – Werkwoche Biografiearbeit – Bildungsurlaub im Haus Werdenfels (So)
    Die Schätze des Sommers sichten und den Herbst willkommen heißen. Bildungsurlaub genießen. Im Labertal zur 16. Werkwoche Biografiearbeit vom 04. bis 07. September 2023. Wenn Sie sich auf Spurensuche nach dem Treibgut Ihres Lebens begeben möchten, mit der Kamera und dem Stift in der Hand Licht und Schatten ergründen oder mit Stoffen arbeiten, dann sind Sie herzlich von LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e.V. ins Haus Werdenfels eingeladen.
    https://www.haus-werdenfels.de/
    https://www.lebensmutig.de/termine.php
  2. Eine gute Zunge (RL)
    Wie misst man genau Geschmack und Essgefühl? Ganz einfach: mit einer künstlichen Zunge. Bei Menschen sind Gefühle subjektiv, bei der künstlichen Zunge streng objektiv. Lebensmittelforschenden von der University of Leeds haben es mit Schokolade mit verschiedenen Fettanteilen erprobt und ihre Studie in „ACS Applied Materials & Interfaces“ veröffentlicht. Der Fettanteil in der Schokolade führt zum angenehmen Schmelzen im Mund. Instinktiv wussten wir das schon. Die perfekte Zunge aus Silikon bestätigt nun objektiv, was wir wild ahnten. Das ist Forschung. Diese hat jetzt exakt drei Phasen im Mund gemessen. Das angenehme Gefühl nimmt beim Lecken und Kauen mit steigendem Fettanteil zu, geht aber zurück beim Schlucken. Die Forschung hofft mit diesen Ergebnissen, neue Schokoladevarianten zu kreieren. Nur zu.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Fett_macht_Schokolade_zartschmelzend1771015590971.html
  3. Eigelb hält (RL)
    Warum die Bilder der Maler der Renaissance so langlebig und stabil sind, hat man endlich verstanden. Es liegt am Eigelb. Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass die Ölfarben Proteinanteile vom Eigelb enthalten. Dann haben Ophélie Ranquet und ihr Team vom Karlsruher Institut für Technologie verschiedene Mischungen ausprobiert. Wer Eigelb zu den Pigmenten und zum Leinöl zufügt, verbessert chemisch die Streichfähigkeit, das Trocknungsverhalten und die Stabilität der Farben. Es bilden sich weniger Risse, die Farben sind widerstandsfähiger und vergilben nicht. Die Proteine wirken antioxidativ auf die Pigmente. Jetzt geht die Technik an die Profis, die die Bilder fachgerecht restaurieren und konservieren. Und wir wissen auch, was zu tun ist, wenn wir selbst Bilder für die Ewigkeit malen wollen. Mit Acryl keine Chance.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Eigelb_hilft_gegen_Vergilben1771015590961.html
  4. Schreiben im Osten (RL)
    Ist die Vinča-Schrift aus dem Balkan die älteste der Welt? Es ist vielleicht jetzt die älteste, die wir kennen. Die Kultur im Osten Europas ist wenig bekannt und voller Überraschungen. Die alte Sammlung von Baronin Zsófia Torma aus dem 19. Jh. beinhaltet prähistorische Keramiken mit der Donauschrift. Zusätzliche Grabungen am Donauufer legten weitere Objekte mit Piktogrammen frei. Heute weiß man, dass die Region ein Handelsplatz war. Die Menschen lebten in einer ansässigen und hoch organisierten Gemeinschaft. Es gab dort eine Hochkultur. Bisher hatte die Forschung die Theorie vertreten, dass die Keilschrift aus Sumer die älteste Schrift der Welt sei. Die Funde der Donau Kultur sind dabei, diese Theorie zu widersprechen. Wenn man die Zeichen als Schrift definiert, sind sie 2.000 Jahre älter als die Keilschrift. Der deutsche Linguist Harald Haarmann ist deshalb überzeugt, dass die Europäer im Südosten die älteste bekannte Schrift entwickelten. Die Diskussion darüber läuft weiter.
    https://www.kosmo.at/vinca-schrift-ist-die-donauschrift-vom-balkan-die-aelteste-schrift-der-welt/
  5. Mehr Transparenz zur künstlichen Intelligenz (RL)
    Es ist verführerisch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihre Texte durch künstliche Intelligenz schreiben zu lassen. Sie recherchiert, sie ist schnell, man bekommt sofort Ergebnisse. Eine Studie aus dem Fachjournal „Cell Reports Physical Science“ stellt ein Modell vor, das zu über 90% richtig zeigt, welche Texte durch KI entstanden sind. Im verlinkten Artikel analysieren Expertinnen und Experten die Studie und das Modell. Ergebnisse: Das Modell entlarvt KI, in diesem Fall ChatGPT, zuverlässig. Grenzen gibt es jedoch auch. Der Trainingsdatensatz der Studie ist klein, das Modell beschränkt sich auf die Naturwissenschaften. Die Gefühle sind also gemischt. Wer sich für KI interessiert, liest den Artikel unten.
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/modell-soll-ki-geschriebene-texte-entlarven/

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