Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Kultur

  1. Villa Haar – Das Musical (So)
    Jeder Ort hat seine Geschichte, so auch die Nervenheilanstalt Eglfing-Haar, auf deren Gelände 1912 ein Theater gebaut wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden viele Kranke als „unwertes Leben“ abgestempelt und sind den Euthanasiemorden zum Opfer gefallen.
    Erzählt wird die Geschichte rund um die schicksalshafte Begegnung zwischen Emma von Blumberg, die 2018 mit 88 Jahren auf Dr. Sarah Wülfing trifft. Den Spagat zwischen Erinnerungskultur und Unterhaltung über das Genre Musical schaffen KünstlerInnen basierend auf einer Idee von Matthias Riedel-Rüppe ab dem 18. Januar 2024 im Kleinen Theater Haar.
    Infos und Tickets gibt es unter https://villahaar-musical.de/
  2. Psychiatrie-Museum Haar sucht Mitarbeitende (m/w/d) (So)
    Das Psychjatrie-Museum Haar am kbo-Isar-Amper-Klinikum sucht für die inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung des Museums und für die Organisation und Durchführung von Führungen interessierte Mitarbeitende. Weitere Informationen unter Mitarbeiter (m/w/d) Psychiatrie Museum https://recruitingapp-5656.de.umantis.com/Vacancies/522/Description/1
  3. Es ist unvermeidlich: Das Eis schmilzt (RL)
    Alle Szenarien liegen auf dem Tisch. Egal, was passiert, schmilzt das Schelfeis in der Westantarktis, auch wenn wir es schaffen, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Das Schelfeis unterstützt die Gletscher. Wenn alles, was die Studie berechnet, geschieht, werden die Meere steigen. Wenn das ganze Eis samt Gletscher in der Westantarktis schmilzt, erhöht sich der globalen Meeresspiegel um rund 5 Meter. Das Forschungsteam hat ein Modell für die die Amundsensee hergestellt und vier Szenarien vorgelegt. In allen vier Szenarien erwärmt sich das Meer, und das Eis verschwindet schnell. Die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, wird in diesem Fall kaum helfen.
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/schelfeis-in-wichtiger-region-der-westantarktis-schmilzt-in-allen-szenarien/
  4. Bald ohne Kobalt (RL)
    Die Lithium-Ionen-Batterie mischt sich neu. Sie verzichtet auf Kobalt und funktioniert trotzdem. Das ist eine gute Nachricht, weil wir sie für alles brauchen. Früher hat man sie mit Lithium, Nickel, Mangan und Kobalt gefüttert. Aber es gibt kaum Kobalt mehr. Eine japanische Forschergruppe hat sich dann an die Arbeit gemacht und das Kobalt durch Silizium und Sauerstoff ersetzt. Neu entwickelt hat sie auch das Material der zweiten Elektrode und einen flüssigen Elektrolyten zwischen den beiden Elektroden, sodass die Batterie eine bessere Stabilität und Speicherkapazität erreicht. Oh Wunder: Die neue Batterie speichert 60 Prozent mehr Strom als die alte mit Kobalt. Das nennt man Fortschritt.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Lithium_Ionen_Batterie_ohne_Kobalt1771015590987.html
  5. Ist der Tag akkurat? (RL)
    Eben nicht. Ein Tag ist nicht ein Tag. Ein neuer Ringlaser aus München hat gemessen, dass die Tageslänge nicht immer gleich ist. Es gibt Millisekunden Abweichungen zwischen den Tagen. Alles auf Erden bewegt sich ständig. Das Eis zum Beispiel, wie wir gesehen haben. Und weil sich alles bewegt, ändert sich die Drehgeschwindigkeit der Erde minimal, aber stetig, und damit auch die Tageslänge. Millisekunden sind für uns nicht spürbar, für die Satellitenposition sind sie wesentlich. Deswegen forscht man, um Positionskorrekturen zu ermöglichen. Wie der Ringlaser funktioniert, steht im verlinkten Artikel. Das Forschungsteam will noch das System optimieren und es dem Internationalen Erdrotationsdienst zur Verfügung stellen. Es ist nett.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Einzigartiger_Ringlaser_misst_Schwankungen_der_Tageslaenge1771015590983.html
  6. Ein Gewinn für Seddin (RL)
    Es gibt schon ein bekanntes „Königsgrab“ in Seddin. In seiner Nähe haben Archäologinnen und Archäologen die bisher größte Halle der nordischen Bronzezeit entdeckt. Das „Wandgräbchenhaus“ war 31 Meter lang, zehn Meter breit und sieben Meter hoch. Man denkt, dass man es für Versammlungen genutzt hat, weil man auch in den Wandgräbchen große Steine gefunden hat, die als Sockel dienten. In der Mitte der westlichen Gebäudehälfte befand sich eine Feuerstelle, und man fand an der nördlichen Längswand ein Miniaturgefäß für Rituale. Neben der großen Halle stand ein kleineres Haus. Die Geschichte ist spannend und wir freuen uns auf weitere Funde aus Brandenburg.
    https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/sensationelle-entdeckung-nahe-des-koenigsgrabs-von-seddin-5752/

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