Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Dezember 2023

Aus der Geschäftsstelle
Das Fest der Wärme

Soziales

  1. Neue Plattform „Vereine in München“ (So)
  2. Grundrecht: Essen (RL)
  3. Variationen nach Regionen (RL)

Gesundheit

  1. Die vaskulären Braunbären (RL)
  2. Vibrationsalarm im Darm (RL)
  3. Falsch mit Backlash (RL)
  4. Vereinsamt? Sucht Euch ein Nebenamt (RL)

Glaube

  1. Urnenbestattungen (RL)
  2. Rachis Energie (RL)
  3. Franziskus‘ Kurs (RL)
  4. Krippen für Weihnachten (RL)
  5. Gottesdienstvertretung (Lei)

Verbraucherbildung

  1. Fotovoltaik am Balkon – wie versichere ich´s richtig? (ahb)
  2. Weihnachten nachhaltig (ahb)
  3. Das ändert sich für VerbraucherInnen 2024 (ahb)

Medienwelten

  1. Digitale Spiele-Runde – Weihnachtsspezial (ahb)
  2. Hilfe bei Preiserhöhungen für Vodafone-KundInnen (ahb)
  3. Daten richtig löschen von Smartphone, Tablet & Co (ahb)
  4. Tablet-Verleih und mehr – Projekte der Stiftung Digitale Chancen (ahb)
  5. Zum Beispiel die Info-Plattform für Pflegende Anhörige – Auf Entdeckungstour durch zukunftsnahe Digitaltrends (ahb)
  6. Automatische Live-Untertitel bei Windows 11/ Untertitel-Tool für Macs (ahb)

Kultur

  1. Villa Haar – Das Musical (So)
  2. Psychiatrie-Museum Haar sucht Mitarbeitende (m/w/d) (So)
  3. Es ist unvermeidlich: Das Eis schmilzt (RL)
  4. Bald ohne Kobalt (RL)
  5. Ist der Tag akkurat? (RL)
  6. Ein Gewinn für Seddin (RL)

Das Fest der Wärme

Letztes Weihnachten hat mir Annette H. nach meinem Weihnachtsartikel hier geschrieben. Sie hat vor bald fünfzig Jahren geheiratet. Ihre Mutter gab ihr beim Auszug eine Weihnachtskrippe mit. Die hatte Annettes Großvater als Heranwachsender gebastelt. Eine alte, schlichte Krippe. Ihre Geschwister haben sich später neue Krippen mit schönem Stall und hochwertigen Figuren gekauft. Und Annette? Dachte sich, deren Krippen glänzen, und ich hab die olle. Aber die kann ich doch nicht wegwerfen, oder? Beim Lesen ihres Briefes habe ich das Gefühl, die Krippe ist ihr von Jahr zu Jahr kostbarer geworden. Sorgsam wickelt sie die Figuren jetzt aus dem Seidenpapier. Warum?
Ihre Großeltern haben schlechte Zeiten erlebt. Den Krieg, die schwierige Zeit danach, als man nichts hatte. Ihre Oma konnte damals zu Weihnachten nur ab und zu die Schafherde erweitern. Sie hat sich jedes Schäfchen buchstäblich vom Munde abgespart. Diese Krippe ist also ein Zeichen für Armut, Leid, aber auch für Hoffnung in Krisenzeiten. So schwer die Zeiten waren, die Oma hat die Schäfchen gegen das Verzweifeln angekauft. Genau darum geht es an Weihnachten. Hoffen, auch wenn die Lage verzweifelt ist. Jesu Eltern ziehen als Obdachlose durch das Land. Sie finden keine Herberge. In einem luftigen Stall bringen sie dennoch das Jesuskind zur Welt. Dort, in dieser unwirtlichen und kalten Umgebung, beginnt das, was die ganze Welt verändert. Gott kommt in die Welt. Und die Schafe und andere Tiere geben dem Kind von ihrer Wärme ab. So wie Annettes Oma dem Enkelkind viel Wärme geschenkt hat. Weihnachten ist das Fest der Wärme. Bringt, so die Bitte, Wärme dorthin, wo Menschen frieren. Am Körper, aber auch in ihrem Inneren. Weil sie niemand in den Arm nimmt, tröstet, heilt. Weihnachten ist die Einladung, an ein großes Lagerfeuer zu kommen, das im Stall von Bethlehem seinen ersten Funken geschlagen hat.




Doch die Krippe von Annette ist noch viel mehr. Die vielen so unterschiedlichen Schafe an der Weihnachtskrippe sind ein Zeichen: Gott sieht jeden Menschen gleich an, so verschieden wir auch sind. Das zeigt uns Jesus. Er geht zu den Reichen und zu den Armen. Zu den Starken und zu den Schwachen. Zu den Gesunden und zu den Kranken. Er will alle für eine Vision begeistern: Das Reich Gottes. Man kann auch sagen: Das Reich der Liebe, der Vergebung, des Neuanfangs. Er ermutigt uns, auf die zuzugehen, die so ganz anders sind als wir. Er will uns bewegen, alte Streite zu begraben. Er macht uns das Angebot, zu versöhnen statt zu zürnen. Denn zürnen macht auf Dauer krank, versöhnen heilt. Er begleitet uns, wenn wir vor schwierigen Aufgaben stehen. Er wohnt, wie es der Erfurter Meister Eckhard gesagt hat, in uns. Wenn wir ihn in uns wirken lassen, wird die Welt eine andere, eine bessere. Leid und Geschrei und Krieg und Hass werden nicht mehr sein.
Puh, da sind wir ganz schön weit weg von. Aber was ist die Alternative? Aufgeben? Doch sicher nicht. Ganz im Gegenteil. Weihnachten ist unsere Vitaminspritze. Hyaluron fürs Herz. Serotonin für die Seele. Wer versucht, so zu leben, wie Gott es vorschlägt, bleibt nicht ohne Lohn. Wo ich versöhne, verzeihe, vergebe, lodert die Glut am Lagerfeuer neu auf.
Annette H. schreibt über ihre alte Krippe: „Das ist der feine Unterschied zu manch anderen Krippen: Meine Weihnachtskrippe hat Geschichte. Sie erinnert mich immer gern an meine lieben Großeltern. So bleiben sie durch Weitererzählen und speziell an Weihnachten unter uns.“
Wie schön ist diese Sichtweise! Und über die Großeltern hinaus sage ich: In jeder Weihnachtskrippe bleibt der präsent, der dort noch in Windeln gewickelt liegt. Jesus von Nazareth ist für uns gekommen. Tröster in trostlosen Zeiten. Das Angebot steht. Wer die Hände faltet und zu ihm spricht, klagt, bittet, bleibt nicht unerhört. Da wird es warm ums Herz. Funken sprühen. Und die Nacht hellt auf. Ist dann still und heilig. Versprochen!

Gesegnete Weihnachtstage
Ihr Felix Leibrock

Pfarrer, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks, Autor

P.S.: Videos und meditative Texte finden Sie auch hier: https://www.instagram.com/felixleibrock/

Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

  1. Neue Plattform „Vereine in München“ (So)
    Welche Vereine und Initiativen gibt es eigentlich in München und in welchen Stadtteilen sind sie aktiv? Für eine bessere Übersichtlichkeit bietet die neue Webseite der Landeshauptstadt München ein breites Informationsangebot, das sich auch für die Vernetzung der Organisationen untereinander anbietet. Jeder Verein oder jede öffentlich geförderte Initiative kann sich unter https://vereine-in-muenchen.de/ selbst eintragen.
  2. Grundrecht: Essen (RL)
    Das Grundnahrungsmittel wird immer teurer und ein Ende der Inflation ist nicht in Sicht. Man weiß auch, die Inflation ist ein Teufelskreis. Sie trifft ärmere Menschen hart. Die Tafel ist überfordert und löst nichts. Besonders betroffen: das Brot und andere Getreideware (12 Prozent). VdK stellt fest, dass schon 44 Prozent der Menschen bei Lebensmitteln sparen, was wiederum die Inflation nach oben treibt. VdK fordert also einen gesetzlichen Preisdeckel für Grundnahrungsmittel, und die Verbraucherzentralen wollen eine Preisbeobachtungsstelle für den Lebensmittelhandel. Dieser weigert sich. Etwas muss aber passieren.
    https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/vdk-zeitung/87625/preisdeckel_fuer_grundnahrungsmittel
  3. Variationen nach Regionen (RL)
    Der AOK-Pflegereport 2023 berichtet über große regionale Unterschiede in der stationären Pflege. NRW, Saarland, Baden-Württemberg, Teile Bayerns und Niedersachsens: Man beruhigt die Bewohnerinnen und Bewohner medikamentös manchmal dauerhaft. Ostdeutschland verabreicht viel weniger Medikamente. Teile Niedersachsens, Rheinland-Pfalz‘ und Ostbayerns schicken mehr Menschen mit Flüssigkeitsmangel in die Klinik als im Bundesdurchschnitt. Rheinland-Pfalz, NRW und Thüringen bekämpfen Dekubitus sehr schlecht, obwohl Dekubitus vermeidbar ist. Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz untersuchen die Augen kaum auch bei Diabetes. Die Klinikeinweisungen variieren zwischen18,67 und 65,96 Prozent nach Regionen. Die Studie der AOK basiert auf Daten von 350.000 Pflegebedürftigen, d.h. die Hälfte in Deutschland. Eine vertrauenswürdige Studie, die uns sagt: „Handeln statt reden“.
    https://www.aok.de/pp/bv/pm/pflege-report-2023/

  1. Die vaskulären Braunbären (RL)
    Wer eine Thrombose vermeiden will, beobachtet die Bären: Forschende haben entdeckt, dass Braunbären im Winterschlaf ein niedriges Risiko für venöse Thromboembolien haben. Dies gilt auch für Menschen nach einer Lähmung. Wie bitte? Bisher haben wir gelernt, dass Immobilität als Risikofaktor galt. Und es stimmt auch immer noch. Aber jetzt sagt uns die im Fachmagazin „Science“ veröffentlichte Studie: Nichts tun und monatelang schlafen ist gesund? Die Braunbären, die Winterschlaf halten, senken ihr Thrombose-Risiko? Keine Panik, mal abwarten jetzt. Das internationale Forschungsteam vom LMU-Klinikum in München hat einen neuen Schutzmechanismus bei den Bären gefunden. Man hofft jetzt auf ein neues Medikament. https://www.tagesschau.de/wissen/thromboseforschung-baeren-101.html
    https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/Was-wir-von-Braunbaeren-zur-Thromboembolie-Prophylaxe-lernen-koennen-444024.html
  2. Vibrationsalarm im Darm (RL)
    Ist es ein Durchbruch? Ein Forschungsteam der Universität Helsinki vermutet, dass ein Darmbakterium Parkinson verursacht. Man wusste bereits, dass es eine Darm-Hirn-Achse im Körper gibt, die das Nervensystem, das endokrine System und das Immunsystem beeinflusst. Das Desulfovibrio-Bakterium befindet sich überall in der Umwelt. Wenn es sich jedoch im Darm vermehrt, fördert es die Produktion eines körpereigenen Proteins, das den Dopamin-Stoffwechsel lähmt: eine Kettenreaktion. Wenn die Theorie stimmt, werden sich die Therapien gegen Parkinson erheblich verbessern, unter anderem durch Bakterienfresser. Man wird die Träger des Bakteriums identifizieren, das Bakterium entfernen und vielleicht Parkinson heilen oder wenigstens die Symptome lindern. Wir hoffen.
    https://gesundheitsnews.at/darmbakterium-hauptursache-fuer-parkinson-krankheit/
  3. Falsch mit Backlash (RL)
    Eine Frau erhält eine Krebsdiagnose nach der Mammografie. Dann merkt man, die Mammografie hat einen falsch-positiven Befund geliefert. Die Mammografie diagnostiziert drei Prozent der Frauen falsch. Aber jetzt kommt der Hammer. Ein Forschungsteam in Stockholm hat herausgefunden: Die Frauen, die nach einer Mammografie eine falsche Diagnose erhalten, haben Jahre später ein um 60 Prozent höheres Risiko, Brustkrebs zu bekommen als andere Frauen. Warum? Die Sache ist unklar. Wäre es ratsam, der Gruppe von Frauen mit falscher Diagnose verstärkte Nachuntersuchungen anzubieten? Und wenn Stress die Ursache ist? Wir bleiben im Dunkel.
    https://www.aponet.de/artikel/hoeheres-brustkrebs-risiko-bei-falsch-positivem-mammographie-befund-29616
  4. Vereinsamt? Sucht Euch ein Nebenamt (RL)
    Wenn man sich einsam fühlt, kann dies oft zu gesundheitlichen Problemen führen. Es ist jedoch möglich, dagegen anzukämpfen. Die Barmer hat in dem verlinkten Artikel verschiedene Maßnahmen aufgelistet, darunter die Möglichkeit, sich in Vereinen zu engagieren. Krankenkassen wissen, dass soziale Kontakte präventiv gegen Demenz und eine Vielzahl von Krankheiten wirken. Das ebw unterstützt auch dabei, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Wir bieten nicht nur kostenlose Veranstaltungen an, sondern auch gezielte Seminare, die lösungsorientiert sind: z. B. „WIR – gemeinsam nie mehr einsam“
    https://ebw-muenchen.de/kalender/5874/322-b23 oder „Resilienz“ https://ebw-muenchen.de/kalender/5875/323-b23
    Wir wünschen viel Erfolg!
    https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/psyche/einsamkeit/einsamkeit-ueberwinden-10-tipps-die-helfen-koennen-1140298
  1. Urnenbestattungen (RL)
    Das Feuer vernichtet. Deswegen haben es Archäologinnen und Archäologen schwer, Informationen in den Aschen zu finden. In der späten Bronzezeit hat man Menschen verbrannt und in Urnen bestattet. Neu ist es also nicht. Aber in Österreich schläft man nicht, und die Forschung hat dort eine neue Methode der Aschenanalyse entwickelt. Diese kombiniert Anthropologie mit Computertomographie, Archäobotanik, Zooarchäologie, Geochemie, Isotopenanalysen und … Kunstharz. Macht das neugierig? Mit dieser Methode stellt man sogar fest, ob ein Kind in Asche mangelernährt war. Präzise ist sie. Bestattungsriten rekonstruiert man auch damit. Das ist der Grund, warum sich dieser Beitrag unter Religion befindet. Mehr dazu im Link.
    https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/neuartige-urnen-analyse-schaerft-blick-auf-bronzezeit-bestattungen-5690/
  2. Rachis Energie (RL)
    Viele kennen Rachi nicht, es ist schade. Er war der größte Kommentator der Bibel und des Talmuds aller Zeiten und die exegetische biblische Forschung benutzt immer noch seine fortschrittlichen Kommentare. Rabbi Salomon, Sohn des Isaak, genannt Rachi, ist 1040 in der wunderschönen Stadt Troyes in der französischen Champagne geboren. Er studiert später in Mainz und Worms, kehrt aber wieder nach Troyes zurück. Und was macht man in der Champagne seit Generationen? Rachi lebt davon: Seine Familie besitzt einen großen Weinberg. Er gründet nebenbei eine talmudische Schule, die jetzt eine Universität ist (Institut Universitaire et Culturel Rachi). Sein Ruhm war schon damals groß. In der Zeit lebten Christen und Juden zusammen. Der Austausch war fruchtbar und die jüdischen Gemeinden vermehrten sich. Bis zum 14. Jh. lebten die Juden in der Champagne in Ruhe, danach war leider Schluss. Aber die Rachi-Kommentare lebten weiter bis heute. Viele Anekdoten rund um Rachi gibt es. Eine davon ist: Der Franziskanermönch Nikolaus von Lyra (13./14. Jh.) zitierte Rachi so oft, dass man ihn „Rachis Affen“ nannte.
    https://www.aube-champagne.com/de/portfolio-post/rachi-und-das-mittelalterliche-juedische-erbe-in-der-champagne/
    http://www.s197410804.online.de/Personen/Raschi.htm
  3. Franziskus‘ Kurs (RL)
    Deutschland ist das Sorgenkind des Papstes. So sehr, dass er persönlich interveniert hat. Deutsche Bischöfe und katholische Laien wollen die Kirche liberalisieren, obwohl der Vatikan sich dagegen ausgesprochen hat. Die Fronten sind verhärtet, und eine Spaltung zwischen der deutschen und der Weltkirche droht. Der Papst ist konkret: Neue Gremien, die versuchen, sich vom vatikanischen Kurs zu lösen und sich dem Zeitgeist zu unterwerfen, braucht man nicht. Was man braucht, ist, sich für die Armen zu öffnen. Damit lehnt Franziskus den „Synodalen Weg“ sowie neue Entscheidungsprozesse ab, die die Macht der Bischöfe und daher des Papstes einschränken und die sakramentale Struktur der Kirche verletzen. Die Krise ist gewaltig.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article248627440/Brisanter-Papst-Brief-ueber-die-Deutschen-Drohen-sich-zu-entfernen.html
  4. Krippen für Weihnachten (RL)
    Das Museum auf dem Freisinger Domberg war lange geschlossen. Zwischen dem 26. November und 2. Februar 2024 präsentiert es wieder seine umfangreiche Krippensammlung, eine der größten und kunstvollsten in Bayern. Was sehen wir dort? Gemälde und Krippen von Bayern bis nach Italien, teilweise neu inszeniert. Eine neapolitanische Krippe aus dem 18. Jh. mit 200 Figuren ist besonders beachtenswert. Eine Krippe aus Tirol hat Bethlehem durch die Stadt Hall ersetzt. Eine Münchner Krippe glänzt im eigenen Raum: Achtung, Ungeheuer sind dort am Werk. Die Details mancher Krippen sind besonders verblüffend. Objekte aus bayerischen Klöstern runden die Ausstellung ab. Sehr zu empfehlen.
    https://www.tourismus-kreis-freising.de/veranstaltungen/krippenausstellung-im-dioezesanmuseum-4b28248f57
  5. Gottesdienstvertretung (Lei)
    Sie suchen eine Gottesdienstvertretung? Pfarrer Dr. Felix Leibrock, Leiter des Evangelischen Bildungswerks, steht dafür gerne zur Verfügung, wenn es zeitlich passt. Sie erreichen ihn am besten per Mail: felix.leibrock@ebw-muenchen.de
  1. Fotovoltaik am Balkon – wie versichere ich´s richtig? (ahb)
    An den Balkon klemmen, anschließen und fröhlich Stromsparen – kleine Balkonkraftwerke sind auch für Menschen in Mietwohnungen eine attraktive Energiegewinnungsmöglichkeit geworden. Damit es später kein böses finanzielles Erwachen gibt, sollte man sich aber auch hier die Frage stellen – (wie) muss ich das Ding versichern? Die Technik-Zeitschrift Golem ist dieser Frage nachgegangen und hat Antworten für Sie gefunden:
    https://www.golem.de/news/hausrat-und-haftpflicht-wie-ein-balkonkraftwerk-versichert-werden-sollte-2311-179496.html
  2. Weihnachten nachhaltig (ahb)
    Inspiration für ein (um)weltfreundliches Christfest, sowohl theologisch als auch ganz praktisch, bietet die Evang.-Lutherische Landeskirche in Württemberg in diesem Artikel https://www.elk-wue.de/news/2021/21122021-nachhaltig-weihnachten-feiern. Am Ende des Textes, der Klimaschutz in biblischen Zusammenhang stellt, finden Sie eine Vielzahl an Tipps, wie sich Weihnachten nachhaltig gestalten lässt. Wir finden – für uns schon einiges Bekanntes dabei, aber auch der ein oder andere Aha-Effekt.
  3. Das ändert sich für VerbraucherInnen 2024 (ahb)
    Erweiterte Pfandpflicht, mehr Geld für pflegende Angehörige, diverse Neuerungen für Autofahrende… das Jahr 2024 bringt wieder viele Änderungen für VerbraucherInnen mit sich, erste Übersichtssammlungen existieren bereits bei verschiedenen Medien – hier z.B. mit einem Fokus aufs Auto https://www.pcwelt.de/article/2098016/2024-aenderungen.html, oder hier mit Blick auf ArbeitnehmerInnen https://www.merkur.de/verbraucher/mindestlohn-einkommenssteuer-neu-aenderungen-2024-buergergeld-arbeitszeit-zr-92682493.html
    Sobald verfügbar posten wir hier auch nachträglich unsere Lieblingslinks der Verbraucherverbände ( denn die sind werbefrei und aus erster ExpertInnen-Hand. Und natürlich gibt es für alle, die lieber ins Gespräch gehen als nur lesen, auch wieder unseren hybriden inklusiven Info-Abend „Was ändert sich für VerbraucherInnen 2024?“ am 29.01.20204, 18.00 Uhr https://ebw-muenchen.de/kalender/5940/101-a24.

Interessiert an Verbraucherbildungsthemen? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

  1. Digitale Spiele-Runde – Weihnachtsspezial (ahb)
    Digital mobil im Alter lädt am 15. Dezember wieder ältere Menschen ein zu einer Digitalen Spiele-Runde via Zoom. Thematisch geht es um Weihnachten, es wird virtuell „1, 2 oder 3“ gespielt und es kann auch was gewonnen werden.
    https://www.digital-mobil-im-alter.de/aktuelles/details/detail/digitale-spielerunde-weihnachts-spezial
  2. Hilfe bei Preiserhöhungen für Vodafone-KundInnen (ahb)
    Die Verbraucherzentrale reicht eine Sammelklage gegen Vodafone Kabel wegen unzulässiger Preiserhöhungen ein. Fühlen Sie sich betroffen? Hier erfahren Sie, worum es geht und wie Sie mitmachen und Ihr Anliegen in der Klage vertreten bekommen.
    https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/vertraege-reklamation/kundenrechte/verbraucherzentrale-bundesverband-reicht-sammelklage-gegen-vodafone-ein-89496
  3. Daten richtig löschen von Smartphone, Tablet & Co (ahb)
    Schöne Übersicht, was eigentlich nötig ist, wenn man sein Gebraucht-Gerät in andere Hände geben ( oder verschrotten lassen) will. Die einzelnen Schritte sind erklärt, allerdings nicht reichbebildert, so dass eine Mitdenk-Kompetenz und Transfer-Fähigkeiten ( was bedeutet das für mein Modell, wo ist da was?) erforderlich sind.
    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/apps-und-software/smartphone-und-laptop-verkaufen-wie-sie-ihre-daten-sicher-loeschen-89124
  4. Tablet-Verleih und mehr – Projekte der Stiftung Digitale Chancen (ahb)
    Sie möchten ältere Menschen in Ihrer Einrichtung an Tablet-Nutzung heranführen? Nur – Ihnen fehlen Geräte? Hier kann ein Projekt der Stiftung Digitale Chancen -Abhilfe schaffen. https://heal-digital.org/resources/
  5. Zum Beispiel die Info-Plattform für Pflegende-Anhörige – Auf Entdeckungstour durch zukunftsnahe Digitaltrends (ahb)
    edem-Connect heißt das Projekt für eine Informationsplattform mit integriertem Chatbot zur Unterstützung der Pflege von Angehörigen mit Demenz, an dem z. B. die Evang. Hochschule Nürnberg beteiligt ist. Wir haben es entdeckt, durch Stöbern auf https://www.interaktive-technologien.de, einer Seites des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, als einen von mehrern Projektsteckbriefen auf der Unterseite zu Assistiven Technologien. Stöbern Sie auch und entdecken Sie selbst noch mehr Projekte rund um Interaktive neue Technologien.
    Auch ein Blick auf die Schwester-Seite https://miteinander-durch-innovation.de lohnt sich. Mehrmals im Jahr werden hier unter dem Motto „Ich, Zukunft und….“ Online-Info-Veranstaltungen zu verschiedenen Technologien beworben, deren Videomitschnitt hier anschließend auch verfügbar ist. Es geht z. B. um Sprach-Assistenzen, KI, Virtuelle Realität,…
  6. Automatische Live-Untertitel bei Windows 11/ Untertitel-Tool für Macs (ahb)
    „Marlies Mustermann, nun sag, wie hast du´s mit dem Windows?“ … aus Datenschutz-Überlegungen ist Windows 11 nicht gerade oben auf der Empfehlungsliste sinnvoller Technologien ( das 10er allerdings auch schon nicht), wie der aktuelle Aufreger über die Datenweitergaben ums neue Outlook mal wieder schön illustriert: https://www.heise.de/news/Microsofts-Outlook-Datenumleitung-BfDI-will-Bericht-von-EU-Datenschuetzer-9358371.html. Immerhin, kann man – wenn man es denn kann – die Datenschutzeinstellungen zu eigenen Gunsten verändern, und mehr Einstellungsmöglichkeiten speziell für Europäische Nutzende sind im Kommen ( https://www.pcgameshardware.de/Windows-11-Software-277633/News/Neue-Datenschutz-Optionen-in-Europa-1431572/).
    Aber wer schon in den sauren Daten-Apfel beißt, darf sich wenigstens über mehr Barrierefreiheit freuen. Das Netzwerk Inklusion mit Medien hat hierzu eine schöne Anleitung erstellt.
    http://www.inklusive-medienarbeit.de/live-untertitel-in-windows-11/?fbclid=IwAR05KTMSnGRjTQxPZqki9qZ54yyPgvAYVkeO8RblLWSyyAzEXTX8rUdd9kI Übrigens, aus der gleichen Feder stammt auch der Tipp für eine neue Untertitel-Hilfe für MacOS. http://www.inklusive-medienarbeit.de/macwhisper-untertitel-und-transkripte-mit-ki/?fbclid=IwAR2X0bRvP46YGyiQGNJ93wzJ2GBTztNu9Fckw8U2tvbJNxv45nd3RUOH7QA

Interessiert an Medienthemen? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

  1. Villa Haar – Das Musical (So)
    Jeder Ort hat seine Geschichte, so auch die Nervenheilanstalt Eglfing-Haar, auf deren Gelände 1912 ein Theater gebaut wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden viele Kranke als „unwertes Leben“ abgestempelt und sind den Euthanasiemorden zum Opfer gefallen.
    Erzählt wird die Geschichte rund um die schicksalshafte Begegnung zwischen Emma von Blumberg, die 2018 mit 88 Jahren auf Dr. Sarah Wülfing trifft. Den Spagat zwischen Erinnerungskultur und Unterhaltung über das Genre Musical schaffen KünstlerInnen basierend auf einer Idee von Matthias Riedel-Rüppe ab dem 18. Januar 2024 im Kleinen Theater Haar.
    Infos und Tickets gibt es unter https://villahaar-musical.de/
  2. Psychiatrie-Museum Haar sucht Mitarbeitende (m/w/d) (So)
    Das Psychjatrie-Museum Haar am kbo-Isar-Amper-Klinikum sucht für die inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung des Museums und für die Organisation und Durchführung von Führungen interessierte Mitarbeitende. Weitere Informationen unter Mitarbeiter (m/w/d) Psychiatrie Museum https://recruitingapp-5656.de.umantis.com/Vacancies/522/Description/1
  3. Es ist unvermeidlich: Das Eis schmilzt (RL)
    Alle Szenarien liegen auf dem Tisch. Egal, was passiert, schmilzt das Schelfeis in der Westantarktis, auch wenn wir es schaffen, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Das Schelfeis unterstützt die Gletscher. Wenn alles, was die Studie berechnet, geschieht, werden die Meere steigen. Wenn das ganze Eis samt Gletscher in der Westantarktis schmilzt, erhöht sich der globalen Meeresspiegel um rund 5 Meter. Das Forschungsteam hat ein Modell für die die Amundsensee hergestellt und vier Szenarien vorgelegt. In allen vier Szenarien erwärmt sich das Meer, und das Eis verschwindet schnell. Die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, wird in diesem Fall kaum helfen.
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/schelfeis-in-wichtiger-region-der-westantarktis-schmilzt-in-allen-szenarien/
  4. Bald ohne Kobalt (RL)
    Die Lithium-Ionen-Batterie mischt sich neu. Sie verzichtet auf Kobalt und funktioniert trotzdem. Das ist eine gute Nachricht, weil wir sie für alles brauchen. Früher hat man sie mit Lithium, Nickel, Mangan und Kobalt gefüttert. Aber es gibt kaum Kobalt mehr. Eine japanische Forschergruppe hat sich dann an die Arbeit gemacht und das Kobalt durch Silizium und Sauerstoff ersetzt. Neu entwickelt hat sie auch das Material der zweiten Elektrode und einen flüssigen Elektrolyten zwischen den beiden Elektroden, sodass die Batterie eine bessere Stabilität und Speicherkapazität erreicht. Oh Wunder: Die neue Batterie speichert 60 Prozent mehr Strom als die alte mit Kobalt. Das nennt man Fortschritt.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Lithium_Ionen_Batterie_ohne_Kobalt1771015590987.html
  5. Ist der Tag akkurat? (RL)
    Eben nicht. Ein Tag ist nicht ein Tag. Ein neuer Ringlaser aus München hat gemessen, dass die Tageslänge nicht immer gleich ist. Es gibt Millisekunden Abweichungen zwischen den Tagen. Alles auf Erden bewegt sich ständig. Das Eis zum Beispiel, wie wir gesehen haben. Und weil sich alles bewegt, ändert sich die Drehgeschwindigkeit der Erde minimal, aber stetig, und damit auch die Tageslänge. Millisekunden sind für uns nicht spürbar, für die Satellitenposition sind sie wesentlich. Deswegen forscht man, um Positionskorrekturen zu ermöglichen. Wie der Ringlaser funktioniert, steht im verlinkten Artikel. Das Forschungsteam will noch das System optimieren und es dem Internationalen Erdrotationsdienst zur Verfügung stellen. Es ist nett.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Einzigartiger_Ringlaser_misst_Schwankungen_der_Tageslaenge1771015590983.html
  6. Ein Gewinn für Seddin (RL)
    Es gibt schon ein bekanntes „Königsgrab“ in Seddin. In seiner Nähe haben Archäologinnen und Archäologen die bisher größte Halle der nordischen Bronzezeit entdeckt. Das „Wandgräbchenhaus“ war 31 Meter lang, zehn Meter breit und sieben Meter hoch. Man denkt, dass man es für Versammlungen genutzt hat, weil man auch in den Wandgräbchen große Steine gefunden hat, die als Sockel dienten. In der Mitte der westlichen Gebäudehälfte befand sich eine Feuerstelle, und man fand an der nördlichen Längswand ein Miniaturgefäß für Rituale. Neben der großen Halle stand ein kleineres Haus. Die Geschichte ist spannend und wir freuen uns auf weitere Funde aus Brandenburg.
    https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/sensationelle-entdeckung-nahe-des-koenigsgrabs-von-seddin-5752/

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