Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Verbraucherbildung

  1. Achtung Abzock-Gefahr – auch bei Digitalen Behördengängen (ahb)
    Am Beispiel des Kinderzuschlags, den man wie Führungszeugnis, Geburtsurkunde u. ä. auch online beantragen kann, warnen die Verbraucherzentralen vor Abzock-Tricks. So zahlen Dienstleister oft für Werbung auf Google, um zum relevanten Stichwort ( „xxx… online beantragen“) unter den ersten Treffern zu sein und erheben dann Gebühren für die Weiterleitung Ihres Antrags ans zuständige Amt. Gebühren, die beim Amt gar nicht anfallen würden. Wichtigster Tipp, immer direkt auf Ihre Gemeinde/Kommunalseite gehen und nicht über „irgendwelche“ Google-Links. Betroffen können auch Sozialversicherungsantrag, Schufa-Auskunft oder Nachsendeantrag für Briefe & Co sein… Näheres unter diesem – vertrauenswürdigen ???? Link:
    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/onlinedienste/kinderzuschlag-und-dokumente-online-beantragen-vorsicht-fallen-33126
  2. Ei, Ei, Ei… wo kommst du her? Lebensmittelkennzeichnungspflicht seit Februar (ahb)
    Seit Februar gilt die Lebensmittelkennzeichnungspflicht in der EU – also alles in Butter? Pustekuchen, leider gilt sie nicht für alles und Kennzeichnungen richtig interpretieren ist auch nicht ohne. Die Verbraucherzentralen haben dazu wichtige Tipps und begriffliche Erklärungen in diesem Artikel zusammengefasst: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/herkunft-von-lebensmitteln-woher-kommen-fleisch-eier-obst-5431
  3. Mitmach-Aktion: Greenwashing auf der Spur (ahb)
    „Greenwashing bezeichnet Werbeaussagen, die einen Umweltvorteil versprechen, jedoch wenig aussagekräftig und nicht belegt sind“, so der VerbraucherServiceBayern, der mit dieser Mitmach-Aktion auf das Problem aufmerksam machen will. Verbrauchende sind eingeladen, Fotos zu machen von Etiketten usw. von Produkten, bei denen sie glauben, dass auch hier Greenwashing im Spiel ist (z. B. mit positiven Begriffen wie „Bioplastik“ oder Selbstverständlichkeiten wie „plastikfrei“ auf Glasflaschen). Die Fotos können bis 8. März beim VSB eingesendet werden. Die ersten Einsendungen erwartet ein kleiner Gewinn https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/umwelt/mitmachaktion-alles-oeko-oder-was-greenwashing-auf-der-spur?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_content=ap_zkf047rml7
  4. Warnung vor der Mahnung – Postbank-KundInnen aufgepasst (ahb)
    Die Verbraucherverbände informieren, dass Anwalts-Post für Postbankkund*innen nicht rechtens sein könnte, da ggf. Forderungen eigentlich z. B. bereits verjährt sind. Klingelt da was bei Ihnen? Dann lesen Sie lieber diesen Artikel, bevor Sie zahlen oder anderweitig reagieren. https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/marktbeobachtung/abtretungsinkasso-vorsicht-vor-schreiben-des-rechtsanwalts-ralf-heyl-92005
  5. Auch auf YouTube & Co: „Finanzen, einfach und verständlich erklärt…“ (ahb)
    …das ist das Ziel der Finanztipp-Redaktion, die Teil der gemeinnützigen Finanztipp-Stiftung ist. Dabei war Finanztipp in der Vergangenheit vor der Stiftungsgründung durchaus in der Kritik, für mangelnde Deutlichkeit in der Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung https://www.versicherungsbote.de/id/4882109/Finanztip-wegen-Irrefuhrung-der-Verbraucher-verurteilt/. Nun werden kommerzielle Inhalte gekennzeichnet und die Finanztipp-Stiftung ist im Bereich Schulische Finanzbildung aktiv und akzeptiert. Kein Wunder also, dass auch Erklärvideos für YouTube und Tiktok produziert werden – die, wie wir finden, sich ganz gut weg gucken. Und sie hinterlassen somit im Vergleich zu den Posts selbsternannter Bitcoin-Millionäre und Geld-Coaches, die gefühlt an jeder digitalen Ecke lauern, ein weitaus besseres Gefühl an seriösem Informiertsein mit Coolness-Faktor.
  6. Umfrage für Eltern zum Thema „Kinder-Lebensmittel-Werbegesetz“ (ahb)
    Für seine Abschlussarbeit in Medienmanagement an der Ostfalia-Hochschule für Angewandte Wissenschaften untersucht David Schnute die Einstellung von Eltern zu Möglichkeiten des Verbots oder Nicht-Verbots von an Kinder gerichteter Werbung für Süßes/Junkfood. https://www.diabetiker-nds.de/news/meldung/news/umfrage-werbeverbot-fuer-suesses-und-junkfood-oder-nicht
    Hier geht es zur Umfrage: https://campus.lamapoll.de/Umfrage-zu-Werbeeinschraenkungen

Interessiert an Verbraucherbildungsthemen? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

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