Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Soziales

  1. Noch kein Applaus für das Krankenhaus (RL)
    Die Regierung will das Krankenhaus reformieren. Es ist nicht neu. Regierungen reformieren. Der VdK fordert, dass die Patientinnen und Patienten flächendeckend versorgt sind, was nicht immer der Fall ist. Krankenhäuser werden schließen. Es ist anscheinend unausweichlich, aber gerechtfertigt. Dass die Kliniken sich stärker spezialisieren, ist im Sinne der Menschen, da die Qualität sich dadurch verbessert. Seit Ende März regelt das Krankenhaus-Transparenzgesetz den Informationsfluss. Ein Klinikportal sagt uns, wo wir die besten Behandlungen für spezifische Krankheiten finden. Die Krankenhausreform wird hoffentlich folgen, sodass wir besser versorgt sind. Wir hoffen, dass es stimmt.
    https://www.vdk.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/vdk-fordert-zielgenaue-krankenhausreform/
  2. Die Armut tut niemandem gut (RL)
    Deutschland gibt 120 Milliarden Euro jährlich für den Kampf gegen die Armut aus. Trotzdem nimmt sie zu. Ein Viertel der unter 18-Jährigen ist arm. Sich Fragen zu stellen, wäre also nicht schlecht, da das Geld anscheinend nicht sehr effektiv arbeitet und abhängig macht. Der Autor des Artikels in der „Welt“ ist der Meinung, dass das gesamte System faul ist. Es ist kompliziert, unverständlich, bürokratisch und daher teuer. Es wäre besser, von unten, also auf kommunaler Ebene, anzufangen und die Prävention zu stärken. Prävention spart immer Geld. Man weiß genau, welche Gruppen besonders betroffen sind. Es gibt auch Vorschläge. Und wenn der Normenkontrollrat feststellt, dass der Sozialstaat sanierungsbedürftig ist, ist es an der Zeit, anders zu handeln.
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article251218322/Buergergeld-Der-deutsche-Sozialstaat-ist-ein-Sanierungsfall.html
  3. Familiengeheimnissen auf der Spur (So)
    Vieles wird in Familien nicht offen besprochen, doch Familiengeheimnisse haben oft eine große Wirkung auf die Nachkommen.
    Warum es sich lohnt, ihnen auf die Spur zu kommen, beschreibt nicht nur der bekannte Psychologe und Theologe John Bradshaw in seiner gleichnamigen Publikation „Familiengeheimnisse“.
    Wenn Sie sich auf die Suche machen möchten, ob es um Verstrickungen der Familie in der NS-Zeit geht, um eine Tante, über die nie gesprochen wurde, oder um Erlebnisse in der DDR etc., dann erfahren Sie mehr am Do 20.06.2024 im ebw mit Dr. phil. Jürgen Müller-Hohagen, Dipl.-Psychologe im Rahmen unserer Kursreihe „Meine Familie und ich – Familiengeschichte(n) auf der Spur“.
    https://www.muenchner-bildungswerk.de/veranstaltung/148996?tx_iq1kiribati_veranstaltungshowdetail%5BpidListBack%5D=22&tx_iq1kiribati_veranstaltungshowdetail%5BuidFilter%5D=1089947&cHash=29b64bc046861b0f294444f705fa7fd9
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