Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Gesundheit

  1. kraftvoll – Gedeihen in widrigen Zeiten – 17. Werkwoche Biografiarbeit (So)
    Starten Sie kraftvoll in den Herbst mit einem Bildungsurlaub im Haus Werdenfels!
    Mit Schreiben & Collagen, Pilgern & Biografiearbeit, Tanz & Rituale, Fundbuch er-leben, mit achtsamer Selbstfürsorge.
    Wann? Vom 02.09.-05.09.2024 in Nittendorf im Landkreis Regensburg.
    https://app.seminarmanagercloud.de/exerzitien-und-bildungshaus-werdenfels/buchungsportal/kraftvoll-gedeihen-in-widrigen-zeiten-0cfa22a5c465456b9aad34c21fb59ad3
  2. Bemerke die Stärke (RL)
    Eine kleine Studie behauptet, dass resistente Stärke beim Abnehmen hilft. Wenn es wahr ist, ist es einfach. Sie befindet sich in Kartoffeln und Getreiden, besonders wenn man sie erwärmt. Der Dünndarm verdaut sie nicht. Der Dickdarm macht mithilfe von fermentierenden Mikroorganismen die Arbeit. Dort entstehen Stoffwechselprodukte, die uns womöglich dünn machen. Der Mensch muss jedoch die resistente Stärke dauerhaft einnehmen, sonst funktioniert es nicht. Es bedarf noch weiterer Studien, um zu bestätigen, dass die resistente Stärke wirkt. Dann wird uns die Pharmaindustrie mit Nahrungsergänzungsmitteln bombardieren. Daran besteht kein Zweifel. Der verlinkte Artikel beschreibt die Studie. Drei Experten und eine Expertin geben uns ihre Meinung dazu.
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/effekt-von-resistenter-staerke-beim-abnehmen/
  3. Pollen, die uns überrollen (RL)
    Jedes Jahr wird es mit den Pollen heftiger. Dieses Jahr besonders. Nase zu, geschwollener Hals, rote Augen. Die Saison fängt Ende Januar sehr früh an und endet im Herbst später als sonst. Wir sind also mittendrin. Der Klimawandel ist wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass die Pollen immer unkontrollierbarer werden. Die Pflanzen wachsen anders und produzieren mehr Pollen. Die Vegetationsperioden verschieben sich. Noch dazu verbreiten sich neue Pflanzen, die in Europa nicht heimisch sind, invasiv und verursachen neue Allergien. Die Robinie, das indische Springkraut, der einjährige Beifuß oder die Ambrosia z.B. produzieren fleißig reizbare Allergene. Wie man sich schützt, liest man im Link. Und wir hoffen, dass es wirkt.
    https://gesundheitsnews.at/pollensaison-2024-belastung-frueher-und-heftiger/#more-6030
  4. Diabetes in Hessen (RL)
    Es gibt Rätsel im Leben. Warum nimmt Diabetes Typ 2 gerade in Hessen überdurchschnittlich zu? In keinem anderen Bundesland hat sich die Krankheit so stark entwickelt. Die Barmer Krankenkasse berichtet, dass die jüngere Bevölkerung besonders betroffen sei und schlägt Alarm. Ein ungesunder Lebensstil ist sicher der Grund: zu viel Zucker und zu wenig Bewegung. Warum Hessen, das vor zehn Jahren ein Musterschüler war, sich fallen lassen hat, bleibt die einzige Frage. Eine Diabetes-Strategie braucht das Land. Idee: Wie in China die Kinder an der Schule kochen lassen. Es ist dort Teil des Lehrplans. Kinder bewegen sich dabei und lernen, was gut ist.
    https://www.merkur.de/deutschland/hessen/alarmierende-zunahme-diabetes-faelle-hessen-zahlen-steigen-rasant-93038387.html
    https://german.xinhuanet.com/20220509/7041ec389d7d4efa95213457228cced8/c.html
  5. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (RL)
    Die Forschung hat schon wieder etwas entdeckt: Diabetes-Medikamente verlangsamen die Parkinson-Krankheit. Die Substanz Lixisenatid schützt das Gehirn, bekämpft die Ablagerungen und verlangsamt die motorischen Symptome. Es ist bekannt, dass Diabetes Parkinson begünstigt. Manche Medikamente wirken anscheinend gegen beide Krankheiten, als ob sie miteinander verknüpft wären. Wie bei Diabetes spielen bei Parkinson neben genetischen Faktoren die Lebensweise wie z. B. die Ernährung eine Rolle. Parkinson ist durch die klassische Therapie nicht heilbar, deswegen erforscht die Medizin andere zugelassene Medikamente. Jetzt weiß sie, dass es nicht nur Sinn macht, die Diabetes-Prävention mit der Parkinson-Prävention zu kombinieren, sondern auch die Medikamente.
    https://dgn.org/artikel/diabetes-medikament-kann-womoglich-parkinson-verlangsamen
  6. Stärke kommt von innen (LL)
    Mit Zuversicht auf Krisen reagieren, das ist der Grundgedanke der Resilienz. Es handelt sich dabei um eine psychische Widerstandskraft, die sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt. Resilient ist, wer die Fähigkeit besitzt, trotz Schicksalsschlägen die psychische Gesundheit aufrechtzuerhalten und sich weiter Ziele zu setzen. So kann man sogar gestärkt aus Krisen herauskommen. Doch wie kommt man zu dieser inneren Widerstandskraft? Hierfür bietet das ebw ein interessantes Seminar an. Wer Achtsamkeitsübungen und Tipps kennenlernen möchte für den Umgang mit täglichen Anforderungen des Alltags, sollte sich auf jeden Fall anmelden. Und ganz nebenbei kann dadurch auch noch Demenz und Depression vorgebeugt werden.
    https://ebw-muenchen.de/kalender/6139/322-a24
    https://www.geo.de/magazine/geo-wissen/19986-rtkl-widerstandskraft-resilienz-das-geheimnis-der-inneren-staerke
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