Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Mai 2024

Aus der Geschäftsstelle
Ehrenrettung der Taube – ein Versuch

Soziales

  1. Noch kein Applaus für das Krankenhaus (RL)
  2. Die Armut tut niemandem gut (RL)
  3. Familiengeheimnissen auf der Spur (So)

Gesundheit

  1. kraftvoll – Gedeihen in widrigen Zeiten – 17. Werkwoche Biografiarbeit (So)
  2. Bemerke die Stärke (RL)
  3. Pollen, die uns überrollen (RL)
  4. Diabetes in Hessen (RL)
  5. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (RL)
  6. Stärke kommt von innen (LL)

Glaube

  1. Schamanin oder Göttin? (RL)
  2. Die neuen Zahlen sind da (RL)
  3. Umbau um die Jungfrau (RL)
  4. Der Bliss einer Sonnenfinsternis (RL)
  5. Gottesdienstvertretung (Lei)
  6. Vesperkirche in München? (Lei)

Verbraucherbildung

  1. Haben Sie zu viel gezahlt – diese Übersicht hilft bei der Überprüfung (ahb)
  2. Wider dem Filialen-Abbau, für ein Recht auf ein analoges Leben – Unterschriftenaktion (ahb)
  3. Für Radfahrende: Sicher – und abgesichert? – durch die Saison (ahb)
  4. Finanz-Geschäfte im Internet – vor diesen Broking-Plattformen warnt die Bafin (ahb)

Medienwelten

  1. Das ebw ist Digital-Kompass-Standort und Lernort für „KI für ein gutes Altern“ (ahb)
  2. Neue Veranstaltungen und Formate im Bereich Digitale Welt (ahb)
  3. Für PayPal-Nutzende – Verbraucherzentrale warnt vor Wiederaufleben einer Abzockmasche (ahb)
  4. Ist das echt oder kann das weg? Schauen Sie im Phishing-Radar (ahb)
  5. Spielerisch gegen Fake News (ahb)
  6. Multimediale Materialien zum Thema Kinderrechte (ahb)

Kultur

  1. Die Esel waren nicht übel (RL)
  2. Blüten und Mythen – Auf der Landesgartenschau in Kirchheim (So)
  3. Psycho-Schock mit TikTok (RL)
  4. Chaos ist nicht sinnlos (RL)
  5. Möbel im Wandel (RL)

Ehrenrettung der Taube – ein Versuch

Ich war einmal in Worms am Lutherdenkmal. Als ich zum Reformator hochschaute, verrichtete eine Taube auf seinem Kopf gerade ihr Geschäft.
Tauben haben keinen guten Ruf. Ratten mit Flügeln nennt Woody Allen sie in einem seiner Filme. Tauben übertragen Krankheiten, heißt es. Experten streiten das ab. Tauben sind in dieser Hinsicht jedenfalls nicht gefährlicher als Eichhörnchen, Enten oder Bachstelzen. Auch vermehren sich Tauben stark, werden zur Plage. Aber da gibt es in einigen Städten Tricks. Dort tauscht man Taubeneier gegen welche aus Gips. Das hilft, auch wenn die Tauben sich einen abbrüten.
Die Taube steht andererseits für viele positive Dinge. Für die Liebe zum Beispiel. Ein Taubenpaar bleibt in der Regel ein Leben lang zusammen. Darum lässt man sie an Hochzeiten aufsteigen. Eine Taube mit einem Ölzweig im Schnabel ist ein Symbol der Versöhnung. Nach der Sintflut steigt darum eine solche Taube auf. Zwischen Gott und den Menschen ist wieder alles gut, sagt das. Bei Jesu Taufe steigt auch eine Taube auf. Die Taufe-Taube. Sie ist hier ein Zeichen für den unsichtbaren Geist Gottes, der die Welt durchweht. Das ist der Grund für Pfingsten. Denn dieser Geist Gottes ist bald nach Jesu Tod über viele Menschen gekommen. Sie waren wie in Trance. Haben so die Kirche gegründet.
Letztlich ist’s bei der Taube nicht anders wie beim Menschen. Man sagt ihr Gutes nach, man sagt ihr Schlechtes nach. Gott mag die Tauben. Gott mag die Menschen.

Herzliche Grüße, gesegnete Pfingsten
Ihr
Felix Leibrock
Geschäftsführer, Pfarrer, Autor

P.S.: Kennen Sie schon unsere Trauerangebote? Sie finden Sie hier: https://ebw-muenchen.de/kategorie/trauern

Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

  1. Noch kein Applaus für das Krankenhaus (RL)
    Die Regierung will das Krankenhaus reformieren. Es ist nicht neu. Regierungen reformieren. Der VdK fordert, dass die Patientinnen und Patienten flächendeckend versorgt sind, was nicht immer der Fall ist. Krankenhäuser werden schließen. Es ist anscheinend unausweichlich, aber gerechtfertigt. Dass die Kliniken sich stärker spezialisieren, ist im Sinne der Menschen, da die Qualität sich dadurch verbessert. Seit Ende März regelt das Krankenhaus-Transparenzgesetz den Informationsfluss. Ein Klinikportal sagt uns, wo wir die besten Behandlungen für spezifische Krankheiten finden. Die Krankenhausreform wird hoffentlich folgen, sodass wir besser versorgt sind. Wir hoffen, dass es stimmt.
    https://www.vdk.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/vdk-fordert-zielgenaue-krankenhausreform/
  2. Die Armut tut niemandem gut (RL)
    Deutschland gibt 120 Milliarden Euro jährlich für den Kampf gegen die Armut aus. Trotzdem nimmt sie zu. Ein Viertel der unter 18-Jährigen ist arm. Sich Fragen zu stellen, wäre also nicht schlecht, da das Geld anscheinend nicht sehr effektiv arbeitet und abhängig macht. Der Autor des Artikels in der „Welt“ ist der Meinung, dass das gesamte System faul ist. Es ist kompliziert, unverständlich, bürokratisch und daher teuer. Es wäre besser, von unten, also auf kommunaler Ebene, anzufangen und die Prävention zu stärken. Prävention spart immer Geld. Man weiß genau, welche Gruppen besonders betroffen sind. Es gibt auch Vorschläge. Und wenn der Normenkontrollrat feststellt, dass der Sozialstaat sanierungsbedürftig ist, ist es an der Zeit, anders zu handeln.
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article251218322/Buergergeld-Der-deutsche-Sozialstaat-ist-ein-Sanierungsfall.html
  3. Familiengeheimnissen auf der Spur (So)
    Vieles wird in Familien nicht offen besprochen, doch Familiengeheimnisse haben oft eine große Wirkung auf die Nachkommen.
    Warum es sich lohnt, ihnen auf die Spur zu kommen, beschreibt nicht nur der bekannte Psychologe und Theologe John Bradshaw in seiner gleichnamigen Publikation „Familiengeheimnisse“.
    Wenn Sie sich auf die Suche machen möchten, ob es um Verstrickungen der Familie in der NS-Zeit geht, um eine Tante, über die nie gesprochen wurde, oder um Erlebnisse in der DDR etc., dann erfahren Sie mehr am Do 20.06.2024 im ebw mit Dr. phil. Jürgen Müller-Hohagen, Dipl.-Psychologe im Rahmen unserer Kursreihe „Meine Familie und ich – Familiengeschichte(n) auf der Spur“.
    https://www.muenchner-bildungswerk.de/veranstaltung/148996?tx_iq1kiribati_veranstaltungshowdetail%5BpidListBack%5D=22&tx_iq1kiribati_veranstaltungshowdetail%5BuidFilter%5D=1089947&cHash=29b64bc046861b0f294444f705fa7fd9
  1. kraftvoll – Gedeihen in widrigen Zeiten – 17. Werkwoche Biografiarbeit (So)
    Starten Sie kraftvoll in den Herbst mit einem Bildungsurlaub im Haus Werdenfels!
    Mit Schreiben & Collagen, Pilgern & Biografiearbeit, Tanz & Rituale, Fundbuch er-leben, mit achtsamer Selbstfürsorge.
    Wann? Vom 02.09.-05.09.2024 in Nittendorf im Landkreis Regensburg.
    https://app.seminarmanagercloud.de/exerzitien-und-bildungshaus-werdenfels/buchungsportal/kraftvoll-gedeihen-in-widrigen-zeiten-0cfa22a5c465456b9aad34c21fb59ad3
  2. Bemerke die Stärke (RL)
    Eine kleine Studie behauptet, dass resistente Stärke beim Abnehmen hilft. Wenn es wahr ist, ist es einfach. Sie befindet sich in Kartoffeln und Getreiden, besonders wenn man sie erwärmt. Der Dünndarm verdaut sie nicht. Der Dickdarm macht mithilfe von fermentierenden Mikroorganismen die Arbeit. Dort entstehen Stoffwechselprodukte, die uns womöglich dünn machen. Der Mensch muss jedoch die resistente Stärke dauerhaft einnehmen, sonst funktioniert es nicht. Es bedarf noch weiterer Studien, um zu bestätigen, dass die resistente Stärke wirkt. Dann wird uns die Pharmaindustrie mit Nahrungsergänzungsmitteln bombardieren. Daran besteht kein Zweifel. Der verlinkte Artikel beschreibt die Studie. Drei Experten und eine Expertin geben uns ihre Meinung dazu.
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/effekt-von-resistenter-staerke-beim-abnehmen/
  3. Pollen, die uns überrollen (RL)
    Jedes Jahr wird es mit den Pollen heftiger. Dieses Jahr besonders. Nase zu, geschwollener Hals, rote Augen. Die Saison fängt Ende Januar sehr früh an und endet im Herbst später als sonst. Wir sind also mittendrin. Der Klimawandel ist wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass die Pollen immer unkontrollierbarer werden. Die Pflanzen wachsen anders und produzieren mehr Pollen. Die Vegetationsperioden verschieben sich. Noch dazu verbreiten sich neue Pflanzen, die in Europa nicht heimisch sind, invasiv und verursachen neue Allergien. Die Robinie, das indische Springkraut, der einjährige Beifuß oder die Ambrosia z.B. produzieren fleißig reizbare Allergene. Wie man sich schützt, liest man im Link. Und wir hoffen, dass es wirkt.
    https://gesundheitsnews.at/pollensaison-2024-belastung-frueher-und-heftiger/#more-6030
  4. Diabetes in Hessen (RL)
    Es gibt Rätsel im Leben. Warum nimmt Diabetes Typ 2 gerade in Hessen überdurchschnittlich zu? In keinem anderen Bundesland hat sich die Krankheit so stark entwickelt. Die Barmer Krankenkasse berichtet, dass die jüngere Bevölkerung besonders betroffen sei und schlägt Alarm. Ein ungesunder Lebensstil ist sicher der Grund: zu viel Zucker und zu wenig Bewegung. Warum Hessen, das vor zehn Jahren ein Musterschüler war, sich fallen lassen hat, bleibt die einzige Frage. Eine Diabetes-Strategie braucht das Land. Idee: Wie in China die Kinder an der Schule kochen lassen. Es ist dort Teil des Lehrplans. Kinder bewegen sich dabei und lernen, was gut ist.
    https://www.merkur.de/deutschland/hessen/alarmierende-zunahme-diabetes-faelle-hessen-zahlen-steigen-rasant-93038387.html
    https://german.xinhuanet.com/20220509/7041ec389d7d4efa95213457228cced8/c.html
  5. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (RL)
    Die Forschung hat schon wieder etwas entdeckt: Diabetes-Medikamente verlangsamen die Parkinson-Krankheit. Die Substanz Lixisenatid schützt das Gehirn, bekämpft die Ablagerungen und verlangsamt die motorischen Symptome. Es ist bekannt, dass Diabetes Parkinson begünstigt. Manche Medikamente wirken anscheinend gegen beide Krankheiten, als ob sie miteinander verknüpft wären. Wie bei Diabetes spielen bei Parkinson neben genetischen Faktoren die Lebensweise wie z. B. die Ernährung eine Rolle. Parkinson ist durch die klassische Therapie nicht heilbar, deswegen erforscht die Medizin andere zugelassene Medikamente. Jetzt weiß sie, dass es nicht nur Sinn macht, die Diabetes-Prävention mit der Parkinson-Prävention zu kombinieren, sondern auch die Medikamente.
    https://dgn.org/artikel/diabetes-medikament-kann-womoglich-parkinson-verlangsamen
  6. Stärke kommt von innen (LL)
    Mit Zuversicht auf Krisen reagieren, das ist der Grundgedanke der Resilienz. Es handelt sich dabei um eine psychische Widerstandskraft, die sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt. Resilient ist, wer die Fähigkeit besitzt, trotz Schicksalsschlägen die psychische Gesundheit aufrechtzuerhalten und sich weiter Ziele zu setzen. So kann man sogar gestärkt aus Krisen herauskommen. Doch wie kommt man zu dieser inneren Widerstandskraft? Hierfür bietet das ebw ein interessantes Seminar an. Wer Achtsamkeitsübungen und Tipps kennenlernen möchte für den Umgang mit täglichen Anforderungen des Alltags, sollte sich auf jeden Fall anmelden. Und ganz nebenbei kann dadurch auch noch Demenz und Depression vorgebeugt werden.
    https://ebw-muenchen.de/kalender/6139/322-a24
    https://www.geo.de/magazine/geo-wissen/19986-rtkl-widerstandskraft-resilienz-das-geheimnis-der-inneren-staerke
  1. Schamanin oder Göttin? (RL)
    Vor ca. 9.000 Jahren entdeckte man 1934 in Bad Dürrenberg das Grab einer „Schamanin“ mit einem zwölf Monate alten Jungen. Die Frau war 30 bis 40 Jahre alt, hatte helle Augen, dunklere Haare und Haut. Sie trug einen Kopfschmuck aus Rehgeweih und Tierzahngehänge. Die Frau und der Junge waren Verwandte 4. oder 5. Grades. Man nahm sich damals nicht die Zeit, das Grab gründlich zu untersuchen. 2019 hat man wieder nachgegraben und fand neue Objekte sowie eine zweite Grube. Drinnen gab es eine Arbeitsplatte aus Sandstein, Geräte aus Quarz und Feuerstein, Gaben sowie Überreste von zwei schädelechten Rothirschgeweihen. Diese dienten als Masken und waren 600 Jahre jünger als die Frau. Gaben und Geweih lassen darauf schließen, dass man die Frau Jahrhunderte nach ihrem Tod verehrte. Schamanin oder vielleicht sogar Göttin?
    https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/ein-neuer-raum-fuer-eine-besondere-frau-5887/
  2. Die neuen Zahlen sind da (RL)
    Und die sind nicht so lustig. Wie im Jahr 2022 hat die evangelische Kirche im Jahr 2023 mehr als eine halbe Million Mitglieder verloren. 18,5 Millionen Menschen gehörten der EKD an. Die EKD verkleinert sich in jeder Hinsicht. 2023 starben 340.000 Mitglieder, 380.000 Mitglieder traten aus. 160.000 neue Mitglieder kamen hinzu. Verlust: 560.000. Die Einnahmen durch die Kirchensteuer sanken um fünf Prozent. Es ist sehr viel, wenn es jedes Jahr passiert. Hat die Kirche einen Plan, um dagegen zu wirken oder will sie weiter machen wie bisher? Und warum gehen so viele Menschen? Wir denken persönlich nicht, dass es vorteilhaft ist, dem Zeitgeist hinterher zu rennen. Es ist sicher verlockend, wirkt aber schwach. Zurück zu den Wurzeln und zu mehr Spiritualität wäre vielleicht empfehlenswert: „Zahlt Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2024-05/evangelische-kirche-halbe-million-austritte
  3. Umbau um die Jungfrau (RL)
    Ob Maria sich zeigt oder nicht, entscheidet der Vatikan und will neue Richtlinien festlegen. Wenn die Fälle von übernatürlichen Erscheinungen sich mehren, ist es schon besorgniserregend. Klarheit muss also herrschen. Die neuen Normen werden auf jeden Fall strenger. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts bremst die katholische Kirche, weil immer mehr Menschen behaupten, die Jungfrau Maria oder blutende Tränen auf Marienstatuen gesehen zu haben. Dann kommen Pilgerströme zu diesen Orten, was auch lukrativ ist. Die Kirche will nicht unglaubwürdig erscheinen. Auch wenn sie Offenbarungen anerkennt, integriert sie diese nicht in das Dogma. Es besteht keine Pflicht, daran zu glauben. Die Kirche nimmt sich Zeit: Die Kommission, die z. B. Medjugorje (1981) untersucht, hat noch nichts empfohlen. Es dauert. Die Kommission darf auch sagen, dass sie nicht weiß, ob das Phänomen menschengemacht oder übernatürlich ist. Und wenn ein Bischof ein Ereignis gleich ablehnt, ist die Sache erledigt. Es spart auch Zeit.
    https://www.kath.ch/newsd/vatikan-legt-bald-neue-normen-fuer-marienerscheinungen-fest/
  4. Der Bliss einer Sonnenfinsternis (RL)
    Eine Finsternis lässt die Religionen nicht kalt. Der Talmud sieht sie als schlechtes Omen für die Welt an. Sie bietet die Gelegenheit zur Einsicht. Das Licht erscheint, wenn man die Dunkelheit wahrnimmt. Im Hinduismus ist es ähnlich: Eine Sonnenfinsternis bringt nichts Gutes. Fasten, beten und meditieren helfen dabei, diese Zeit zu überbrücken. Im tibetischen Buddhismus vervielfacht sich die Energie positiver und negativer Handlungen: Die spirituelle Praxis profitiert davon. Einige Christen denken, dass sie die Endzeit ankündigt: „Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor der große und herrliche Tag des Herrn kommt.“ Ein Übergang ist sie schon. Im Islam betet man das Sonnenfinsternis-Gebet. Sonne und Mond seien Zeichen Gottes. Es scheint, dass keine Religion die Finsternis kommentarlos lässt.
    https://www.independent.co.uk/news/ap-talmud-prophet-muhammad-buddhism-hinduism-b2523338.html
  5. Gottesdienstvertretung (Lei)
    Sie suchen eine Gottesdienstvertretung? Pfarrer Dr. Felix Leibrock, Leiter des Evangelischen Bildungswerks, steht dafür gerne zur Verfügung, wenn es zeitlich passt. Sie erreichen ihn am besten per Mail: felix.leibrock@ebw-muenchen.de
  6. Vesperkirche in München? (Lei)
    An vielen Orten bilden Vesperkirchen einen wichtigen Anker von Kirchengemeinden in die Gesellschaft. Warum also nicht auch eine Vesperkirche in München? Zu überlegen wäre ein Münchner Konzept, vielleicht ein alternativer Name. Welche Gemeinde wäre interessiert? Der Leiter des Evangelischen Bildungswerks München, Felix Leibrock, würde dazu ehrenamtlich einen Kreis von ehrenamtlich Helfenden betreuen, Finanzmittel anfragen, die Organisation vorantreiben, mit einem Team ein Begleitprogramm zusammenstellen. Die Kirchengemeinde müsste den Raum für einen Zeitraum von einer bis zwei Wochen im Februar/März 2025 zur Verfügung stellen und sich natürlich mit dem Anliegen identifizieren.
    Bei Interesse bitte melden unter felix.leibrock@ebw-muenchen.de
  1. Haben Sie zu viel gezahlt? Diese Übersicht hilft bei der Überprüfung (ahb)
    2023 galten diverse Preisbremsen für Fernwärme, Gas, Strom… Hat sich Ihr anbietendes Unternehmen dran gehalten? Die Verbraucherzentrale hat eine schöne Übersicht erstellt, über die gesetzlichen Preisbremsen und Geltungszeiträume. Damit können Sie Ihre Rechnungen abgleichen, ob die jeweils geltende Preisbremse auch korrekt an Sie weitergegeben wurde.
    https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/energie/energiepreisbremsen-haertefallfonds-die-massnahmen-der-bundesregierung-76138
  2. Wider dem Filialen-Abbau, für ein Recht auf ein analoges Leben – Unterschriftenaktion (ahb)
    Der VerbraucherServiceBayern hat eine noch bis 1. September laufende Unterschriften-Aktion, mit der er sich mit Ihrer Hilfe gegen den Abbau von Sparkassen-Filialen wehren will und fordert, dass diese „wieder ihren Voersorgungsauftrag bei den Bürgern vor Ort erfüllen“ müssen.
    Weitere Informationen und Möglichkeit zur Teilnahme an der Unterschriften-Aktion https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/finanzen/sparkassen-muessen-wieder-ihren-versorgungsauftrag-bei-den-buergern-vor-ort-erfuellen
    Thematisch passend und anläßlich des Grundgesetz-Geburtstages fordert die Initiative Digitalcourage ein „Grundrecht auf ein analoges Leben“.
    https://digitalcourage.de/blog/2023/grundrecht-analoges-leben
  3. Für Radfahrende: Sicher – und abgesichert? – durch die Saison (ahb)
    Ölen, Bremsen nachziehen, Helm auf und los geht´s zum Radl-Ausflug. Aber was, wenn das am Biergarten geparkte Radl nach der kühlen Erholung plötzlich weg ist? Lohnt sich eine Fahrradversicherung und was steckt drin? Der Frage geht der VerbraucherserviceBayern in diesem Artikel nach:
    https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/versicherungen/fahrradversicherung-sinnvoll-oder-unnoetig
  4. Finanz-Geschäfte im Internet – vor diesen Broking-Plattformen warnt die Bafin (ahb)
    Wer internet-affin ist und sein Geld mehren möchte, kann Wertpapier-Geschäfte bequem und zum Teil auch günstig im Internet abwickeln. Aber Obacht bei der Auswahl der dafür zu nutzenden Plattform. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat eine ganze Liste an aktuellen Meldungen zu Plattformen, die Wertpapierhandel betreiben, den sie möglicherweise gar nicht betreiben dürften, wie z. B. sidus-finanzen.com, stocket.net u. v. m. (Stand 08.05.24). Vor dem nächsten Investionsschnäppchen also erstmal hier nachschauen:
    https://www.bafin.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?cl2Categories_Format=Massnahme+Meldung&gts=dateOfIssue_dt+desc&documentType_=News&sortOrder=dateOfIssue_dt+desc&cl2Categories_Thema=UnerlaubteGeschaefte+Verbraucherschutz+Marktmanipulation+Prospekte&language_=de

Interessiert an Verbraucherbildungsthemen? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

  1. Das ebw ist Digital-Kompass-Standort und Lernort für „KI für ein gutes Altern“ (ahb)
    Wir freuen uns – mit seinen inklusiven Bildungsangeboten im Bereich Digitale Welt und entsprechende Zertifizierungen der Programmverantwortlichen hat sich das ebw zum „Digital Kompass-Standort“ qualifiziert. Der Digital-Kompass https://www.digital-kompass.de https://www.digital-kompass.de ist ein Projekt der BAGSO (s. u.) und Deutschland sicher im Netz e. V., gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) .
    Gemeinsam mit der Evang. Arbeitsgemeinschaft Medien (eam) im Deutschen Evangelischen Frauenbund Landesverband Bayern e. V. wurde das ebw für die Teilnahme am Projekt „KI für ein gutes Altern“ ausgewählt. Freuen Sie sich ab September auf einen KI-Kennenlern-Koffer, der Sie in Ihrer Einrichtung besuchen kann inkl. thematischen Einführungsvorträgen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ und „in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO)“.
    Sie können es gar nicht abwarten – hier gibt es eine Übersicht von KI-Veranstaltungen anderer Anbieter, viele davon auch online https://ki-und-alter.de/veranstaltungen/
  2. Neue Veranstaltungen und Formate im Bereich Digitale Welt (ahb)
    Auf unserer Website finden Sie unter dem Reiter Medien zahlreiche Info-Veranstaltungen zur Digitalen Welt, die nach Redaktionsschluss unsere Programmheftes für Sie und Ihre Bedarfe entwickelt und geplant wurden, wie z. B. weitere „Smartphone/Tablet“ Weiterlern-Kurse, „Termine online vereinbaren“,…
    Dank einer Förderung des Bay. Ministeriums für Unterricht und Kultus bieten wir gemeinsam mit den ASZs Ramersdorf und Freimann ab Juni/Juli zwei neue monatliche „Lern-Treffs Digitale Welt“: den „Digitalen Dienstag“ (ASZ Freimann) und das „Café & Clicks“ (ASZ Ramersdorf) mit wechselnden Themen, Fragen & Antworten in geselliger Atmosphäre.
    Und demnächst: Schauen Sie nach Pfingsten hier vorbei für das aktuelle Thema beim nächsten „Medien-Treff mit Gebärdensprache“: https://ebw-muenchen.de/kalender/6147/511-a24
  3. Für PayPal-Nutzende – Verbraucherzentrale warnt vor Wiederaufleben einer Abzockmasche (ahb)
    Sollten Sie über PayPal die Meldung kriegen, dass jemand Ihnen versehentlich über PayPal Geld geschickt hat und Sie bittet, dieses nun über die Funktion „Geld senden an Freunde und Familie“ zurückzusenden, kann es sich um einen Betrugsversuch handeln. Weitere Infos und Hinweise, wie Sie sich richtig verhalten, gibt es von der Verbraucherzentrale. Diese hat festgestellt, dass über die seit 2022 bekannte Abzockmasche heuer (Mai 2024) wieder verstärkt berichtet wird.
    https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/digitale-welt/geld-von-unbekannt-bei-paypal-erhalten-moeglicher-betrugsversuch-95035
  4. Ist das echt oder kann das weg? Schauen Sie im Phishing-Radar (ahb)
    Sie haben eine E-Mail erhalten und sind sich nicht sicher, ob diese echt ist oder ob es sich um Phishing handelt? Auf dieser Seite hat die Verbraucherzentrale zusammengestellt, welche Phishing-Verdachtsfälle bei ihr eingegangen und geprüft wurden: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/phishingradar/phishingradar-aktuelle-warnungen-6059
    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/phishingradar/phishingradar-aktuelle-warnungen-6059
  5. Spielerisch gegen Fake News (ahb)
    Für den (Medien)-Politik Unterricht in der Schule in Österreich erfunden, aber für alle Altersgruppen nützlich – die Publikation „Press Play – Newsgames für den Unterricht“. Newsgames – haben wir dadurch auch gerade gelernt, sind digitale Spiele, die journalistisches Arbeiten simulieren. In der kostenlos downloadbaren Handreichung https://www.politik-lernen.at/pressplay werden 10 Spiele vorgestellt, z. B. die „Fake News App“, die wir gleich selber mal ausprobieren wollen.
    https://www.politische-bildung.nrw.de/fileadmin/3rdparty/fn-game/index.html
  6. Multimediale Materialien zum Thema Kinderrechte (ahb)
    Auf dem Kinderrechte-Portal.de finden sich vielzählige Materialien für die Bildungsarbeit mit Kindern rund um das Thema Kinderrechte, mit schöner Filterfunktion z. B. nach Themenbereich, Medien-Art u. ä. https://kinderrechte-portal.de/

Interessiert an Medienthemen? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

  1. Die Esel waren nicht übel (RL)
    Was hat das ebw gerade beim Betriebsausflug gemacht? Wir sind mit Eseln spazieren gegangen und haben viel dabei gelernt. Z. B. dass Esel kein Sättigungsgefühl spüren, dass sie Diabetes bekommen, wenn sie zu viel Gras fressen, und dass über deren Rücken ein Aalstrich und ein Querstrich verlaufen. Wir haben auch gehört, dass sie aus Afrika kommen, was wir aber gerade überprüfen. Es stimmt nur zum Teil. Nur der Hausesel stammt aus Afrika. Es gibt auch wilde asiatische Esel, die genetisch noch rein sind. Wildesel sind geschützt. Es wäre folgenschwer, wenn verwilderte Hausesel, die anscheinend überall auf der Welt freilaufen, sich mit wilden Eseln vermischen würden. Es würde dann das Ende dieser Tierart bedeuten. Das wollen wir unbedingt vermeiden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hausesel
  2. Blüten und Mythen – Auf der Landesgartenschau in Kirchheim (So)
    Eintauchen in die Welt der Blüten und Mythen – Kino im Kopf entstehen lassen – Eindrücke miteinander teilen
    Mit einer Lesung der ZeitschreiberInnen des ebw München am Mi 03.07.2024 und am Sa 21.09.2024 auf der Landesgartenschau. Herzliche Einladung!
    https://veranstaltungen.kirchheim2024.de/kirchheim-b-muenchen/blueten-und-mythen-e31bb4cbef41b665250f70be333fad854.html
    https://veranstaltungen.kirchheim2024.de/kirchheim-b-muenchen/blueten-und-mythen-e93fbd9add0725eeb5a3a91144b4bbed5.html
  3. Psycho-Schock mit TikTok (RL)
    Tiktok macht womöglich süchtig und verursacht psychologische Schäden bei Kindern. Die EU und die USA machen sich Sorgen und fragen sich, ob TikTok zu regulieren, nötig ist. In den USA will der Senat sogar TikTok zwingen, die Video-App an einen US-amerikanischen Betreiber zu verkaufen. Es geht radikal zu. Die EU diskutiert noch und untersucht die Lage: Ist die Suchtgefahr gefährlich genug? Was ist mit der neuen Version „Tiktok Lite“ mit ihrem Belohnungssystem aus digitalen Münzen? Es liegt nahe, dass es die Sucht verstärkt, Menschen zu belohnen, TikTok versucht, seinen Ruf zu retten, will seine Münzen jetzt nur an Erwachsene über 18 Jahre austeilen und ihre Anzahl begrenzen. Wird das reichen? Expertinnen und Experten geben uns ihre Meinung im Link dazu. Er erleichtert uns sehr.
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/news/psychologische-wirkung-und-regulierung-von-tiktok/
  4. Chaos ist nicht sinnlos (RL)
    Ungeordnete Kohlenstoff-Strukturen helfen dabei, mehr Strom zu speichern. Wichtig ist die Unregelmäßigkeit innerhalb der Kohlenstoff-Elektroden. Die Superkondensatoren produzieren keinen Strom und speichern ihn nur, aber schlecht. Ein britisches und französisches Forscherteam weiß jetzt, wie man das ändert. Es hat sich dafür von der Idee, dass ordentlich strukturierte Kohlenstoffmaterialien besonders gut Strom speichern, verabschiedet und entdeckt, dass das Gegenteil der Fall ist: Chaos ist das A und O. Je ungeordneter die Kohlenstoffatome in einer Elektrode, desto höher die Speicherkapazität im Superkondensator. Warum es so ist, bleibt noch rätselhaft. Aber es macht nichts. Die Hauptsache ist der Effekt. Vielleicht ist bald die Zeit der Lithium-Ionen-Batterien vorbei?
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Superkondensator__ndash__Mehr_Strom_dank_Unordnung1771015591015.html
  5. Möbel im Wandel (RL)
    Das Kloster Seeon im Chiemgau ist eine Reise wert. Die Ausstellung „schnitzen.schreinern.machen.“ auch. Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei des Landkreises Berchtesgadener Land zeigen ihre Werke. Da haben sie Glück. Wer sich für das wunderbare Material Holz interessiert, bekommt viele Eindrücke. Die Arbeiten sind vielseitig und verknüpfen Traditionen mit der Moderne. Man merkt, dass die Auszubildende lernen, ihren eigenen Stil zu finden. Diese kostenfreie Ausstellung im Mesnerhaus zeigt auch, wie wichtig es ist, diese Kunst weiterzugeben. Man sieht dort Möbel, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken und Techniken sowie das schöne Kloster.
    https://museen-in-bayern.de/ausstellungen/detail/kloster-seeon/ausstellung/12938
    https://www.kloster-seeon.de/veranstaltungen/ausstellung-schnitzen-schreinern-machen

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