Evangelisches Bildungswerk München e.V.

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Eugen Ruge - "In Zeiten des abnehmenden Lichts" mit Katrin Lange

Inhalt
„Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht“
„….Dem 57-Jährigen gelingt es, die Erfahrungen von vier Generationen über 50 Jahre hinweg in einer dramaturgisch raffinierten Komposition zu bändigen. Das Generationenwerk ist stark autobiografisch geprägt…“

Zum Autor
Geboren wurde Eugen Ruge im Ural. Dorthin war sein Vater, der bekannte DDR-Historiker Wolfgang Ruge, von den Sowjets deportiert worden, nachdem der Kommunist vor den Nazis in die Sowjetunion geflohen war. Ruge wuchs später in der DDR auf und studierte Mathematik. Neben seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er bereits als Dramaturg tätig. 1988 siedelte er von der DDR in den Westen über. Seit 1989 wirkt er hauptsächlich als Autor für Theater, Rundfunk und Film sowie als Übersetzer.

Für seine große DDR-Familiensaga „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ wurde Eugen Ruge mit dem Deutschen Buchpreis 2011 geehrt. Ruges Roman ist das zweite Werk über die untergegangene DDR, der zum Roman des Jahres gekürt wurde.

24-B11

Do 10.11.11, 10.00 – 12.00 Uhr

Referentin Katrin Lange, Literarturhaus München
Buch „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge
Kosten € 8,- (bar vor Ort)

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